Besonders bei Kindern sind Fieberzustände das häufigste Thema in der Akutpraxis. Gerade hier werden oft Fehler in der Behandlungsführung gemacht. Klare Leitlinien wären nötig, gerade in Situationen, wo die Diagnose (noch) unklar ist. Die Behandlung von Fieber und akuten Schmerzen bedarf eines effizienten Fallmanagements mit schlüssigen Regeln. In diesem Berliner Seminar vermittelt der für seine umfassende Fachkompetenz und analytische Präzision bekannte Tjado Galic stringente und praktizierbare Leitlinien der Akutbehandlung.
Beispiel: "Fieberrubriken sollten gewählt werden, wenn sie den Grundzustand und den Kern der Störung erfassen und genau beschreiben und nicht, wenn das Fieber nur ein Begleitsymptom ist. Steht eine Lokalpathologie im Vordergrund, insbesondere mit bedrohlicher Symptomatik, so hat diese Vorrang vor den Fiebersymptomen."
Ziel des viertägigen Seminars ist die Vermittlung einer umfassenden Systematik, die als Werkzeug dient. Anhand von Fällen aus seiner Praxis erarbeitet Galic Strategien und Konzepte, die auf viele, ähnlich gelagerte Akutfälle anwendbar sind. Vor Behandlungsbeginn ist zunächst die Frage zu klären, ob es sich um eine echte akute Erkrankung oder um die akute Krise einer chronischen Krankheit handelt. Akutverschreibung heißt für Galic nicht, vorrangig an mögliche Arzneien zu denken, sondern den Patienten zunächst in seiner individuellen Befindlichkeit zu verstehen und erst danach die passende Arznei zu ermitteln.
Die neun ausgewählten beispielhaften Fälle schärfen das Verständnis und die Sensibilität für Situationen, in denen es auf eine zügige und zielgenaue Verschreibung ankommt. Die Fallbeispiele werden auch anhand passender Organon-Paragraphen reflektiert. So werden spezielle akute Verläufe, z. B. wechselnde Krankheitszustände besser verständlich und leichter erkennbar. Ein echtes Highlight dieses Seminars ist die spontan durchgeführte telefonische Live-Anamnese mit der Mutter eines Neugeborenen mit akuter Atemfunktionsstörung.
Was Galics didaktisch lebendigen und versierten Unterrichtsstil auszeichnet, ist zum einen der offen gewährte Einblick in Langzeit-Fallverläufe, mit genauer Analyse der einzelnen Schritte. Zum anderen imponieren Galics überzeugende Aufrichtigkeit hinsichtlich eigener Überlegungen und (Fehl)Verschreibungen und sein fundiertes methodisches und klinisches Wissen. Daraus erwächst ein sicheres Urteilsvermögen als Grundlage homöopathischer Betrachtungen, das er auf spannende Weise an seine Zuhörern weitergibt.
Ein weiteres Galic-Fundament für Ihre Praxis, das Ihnen Umsicht und Klarheit in akuten Situationen vermittelt, für eine professionelle und sichere Behandlung.
Die Fälle:
Fall 1: Kind, unklares Fieber mit rezidivierendem Erbrechen
Fall 2: Kind, Otitis Media
Fall 3: Junge, Enuresis und rezidivierende Fieberzustände
Fall 4: Frau, Metrorrhagie
Fall 5: Kind, Mukoviszidose mit ekzematösem Hautbild
Fall 6: Kind, Krampfanfälle / Fieberkrampf
Fall 7: Mann, 22 Jahre, rezidivierende Tonsillitis / Pharyngitis
Fall 8: Frau, Schwangerschaftserbrechen
Telefonische Live-Anamnese: Neugeborenes mit Atemfunktionsstörung
Themen im Überblick
- Akutmanagement in der homöopathischen Praxis
- Regeln für Akutbehandlung
- Homöopathika versus Antibiose
- Zum Konstitutionsbegriff
- Zur Krankheitsdynamik
- Regulations- / Reaktionsstarre
- Dosierung in akuten Fällen
- Hinweise für Eltern bei Fieber
- Fallmanagement von Fieberkrämpfen
- Kalte Wickel
- Hinweise auf Sepsis bei Säuglingen
- Wichtige Hirndruckzeichen
- Tipps, Tricks und nützliche Hinweise zum Umgang mit dem Repertorium
- Umgang mit ähnlichen Rubriken und mit Fieber im Repertorium
- Differenzierende Fieberrubriken im Gemütskapitel, etc.
Wir bieten Ihnen diese Seminaraufzeichnung auch als MP3-Version zum Preis von 119,- € an! Sie können sie auf dieser Seite unter "Medium" auswählen.
| Verfügbarkeit | Preis |
|---|---|
| als CD(s) | 139,00 |
| als MP3 (auf DVD) | 119,00 |
1. Einleitung / Auswahlkriterien für die Kasuistiken (06:11)
2. Hinweise / Fieber unbekannter Ursache (09:50)
3. Leitlinien-Checkliste (06:34)
4. Akutmanagement / Schweinegrippe (10:50)
5. Behandlungsbedarf / Diagnostik / Verlauf / Stadien (08:19)
6. Behandlungseinstieg / Symptomverschiebung (08:30)
7. Fehler im Fiebermanagement / Fieberphysiologie (09:37)
8. Fieber, Frost und Schweißrubriken im Repertorium (08:06)
CD 2 (70:07)
1. Buchkritik / Fiebersituation mit unklarer Diagnose (06:09)
2. Fall 1: Fieber mit Erbrechen / Anamnese (07:04)
3. Analyse 1 Sepsis und Hirndruckzeichen (08:10)
4. Analyse 2 Atmungs- und Elektrolytkontrolle (09:31)
5. Analyse 3 Fallmanagement bei Säuglingen (07:41)
6. Analyse 4 Repertorisation / Verschreibung (09:15)
7. Follow-Up 1: Arznei-Reaktion / Analyse (09:51)
8. FU 2: Circadiane Rhythmik der Symptome / Neues Mittel (12:06)
CD 3 (76:44)
1. FU 3: Leitlinien für Fieber 1 (10:43)
2. FU 4: Leitlinien für Fieber 2 (08:46)
3. FU 5: Reaktion / Analyse (07:07)
4. FU 6: Begründung einer konstitutionellen Verschreibung / Leitlinien für Fieber 3 (05:31)
5. Meta-Analye (11:54)
6. Was ist Fieber? / Vorstellungen des 19. Jahrhunderts (08:44)
7. Homöopathische Fieberdiagnostik / Frost- und Fieberrubriken 1 (12:09)
8. Frost- und Fieberrubriken 2 / Schlussfolgerungen (11:30)
CD 4 (71:13)
1. Klassische Fiebersstadien / Hinweise und Auswahlkriterien für Fieberrubriken (11:17)
2. Fall 2: Otitis Media / Anamnese (07:55)
3. Arbeitshypothese / Rubrikensammlung / Verordnung (10:47)
4. Follow-Up / Reaktion / Analyse (07:30)
5. Kinder mit unvollständigen Immunreaktionen (11:54)
6. Teilnehmerfragen (07:17)
7. Kalte Wickel 1 (07:58)
8. Kalte Wickel 2 (06:17)
CD 5 (70:03)
1. Tochter einer Teilnehmerin (09:08)
2. Tochter 2 - Rubriken (08:37)
3. Fall 2: Follow-Up nach 1 Jahr (09:59)
4. Fortsetzung FU: Destruktive Verhaltensauffälligkeiten (09:49)
5. Fortsetzung FU: Regeln im Umgang mit Auffälligkeiten / Rubriken / Verordnung (06:00)
6. Meta-Analyse 1 (10:23)
7. Meta-Analyse 2 / Wiederkehrende Infektkrisen? (06:51)
8. Fragwürdige Rubriken / Kritik / Interpretation (08:25)
CD 6 (75:31)
1. Reaktionen auf Arznei-Gabe 1 (07:45)
2. Reaktionen auf Arznei-Gabe 2 (05:53)
3. Erläuterungen zur Vorgehensweise 1 (07:54)
4. Erläuterungen zur Vorgehensweise 2 (05:34)
5. Fall 7: Tonsillitis / Anamnese (06:30)
6. Repertorisation / Verordnung (08:40)
7. FU: Reaktion / Analyse / Neuer hochakuter Zustand (06:56)
8. Analyse 2 / Verdacht auf Glomerulonephritis (06:40)
9. Mercurius Cyanatus im Vergleich mit Baptisia (08:58)
10. FU: Analyse 3 / MM-Empfehlungen für akute DD (10:18)
CD 7 (75:18)
1. Fall 7 Meta-Analyse / Buchhinweise (09:25)
2. Fall 6: Krampfanfälle / Das Management von Fieberkrämpfen 1 (11:47)
3. Fieberkrämpfe 2 / Anleitung für Eltern (10:51)
4. Anamnese / Körperliche Untersuchung (10:30)
5. Analyse / Arbeitshypothese / Rubriken-Analyse (09:39)
6. FU: Differenzierung der repertorisierten AM (09:07)
7. Hierarchisierung von Fieber-Krampf-Symptomen zur DD (06:56)
8. Beispiele (06:42)
CD 8 (75:00)
1. Fall 3: Enuresis / Folgeanamnese mit der Mutter (09:29)
2. FU: Familiäre Situation / Neue Symptome / Verordnung (09:30)
3. Reaktion / Analyse / Meta-Analyse (09:23)
4. Konzept: Fieber als Ausdruck emotionaler Belastung bei Kindern (09:03)
5. Fall 5: Mukoviszidose / Anamnese (11:40)
6. Arbeitshypothese / unspezifische Symptome / Strategien (10:44)
7. Kontakt mit dem Kind / Verordnung / Begründung (07:57)
8. FU 1: Reaktion / Analyse (06:55)
CD 9 (68:26)
1. Fall 5 (FU 2) / Akute Krise / Verordnung / Reaktion (11:10)
2. Homöopathika versus Antibiose 1 (11:18)
3. Homöopathika versus Antibiose 2 / Dosierung in akuten Fällen 1 (07:27)
4. Dosierung in akuten Fällen 2 (06:47)
5. FU 3: unklarer Zustand nach Krise (09:30)
6. FU 4: positiver Verlauf / Neuer Zustand / Verordnung (11:27)
7. FU 5: Wiederholung der Arznei (10:31)
CD 10 (73:29)
1. Fall 5 (FU 6) - Neues Symptom: Enuresis nocturna (11:21)
2. Begründung der Verordnung / Pathognomonische Symptome (07:56)
3. FU 7: Neuer Zustand / Verordnung (09:44)
4. FU 8: Neue Verordnung / Nachbesprechung 1 (10:00)
5. Nachbesprechung 2 / Wechsel-Krankheiten nach Hahnemann / Akute Krisen (11:07)
6. Rubrik: Verlangen zu Reisen (10:41)
7. DD: Opisthotonus bei Kindern / Motorische Bewegungsmuster (05:12)
8. Möglichkeiten repertorialer Umsetzung (07:07)
CD 11 (74:32)
1. Konstitutionelle Zeichen / Störungsanalyse (07:20)
2. Krankheitsdynamik (06:14)
3. Entwicklungsspezifische Rubriken (09:13)
4. Akute Verletzungsmittel / Zink und Zinkstoffwechsel / Prophylaxe (08:46)
5. Fall 8: Schwangerschaftserbrechen / Anamnese / Verordnung (08:36)
6. FU 1: Reaktion / Prophylaxe / Akutbehandlung bei Schwangeren (11:59)
7. Fall 8: Analyse / Rubriken / Verordnung (07:16)
8. Fall 8: Borreliose (08:02)
9. Arbeitshypothese / Unspezifische Beschwerden (06:45)
CD 12 (71:45)
1. Fall 8: Rubriken / Verordnung (07:03)
2. FU 1: Reaktion / Analyse (08:30)
3. FU 2: Analyse / Arznei-Wiederholung (08:18)
4. FU 3: Schocksymptomatik / Rubriken (06:42)
5. FU 4: Meningeale Reizung? / Neu: Sekundäre Amenorrhoe (07:58)
6. FU 5: Analyse / Entzündungsreaktivierung nach Wiederholung? (05:20)
7. FU 6: Wahrnehmungsveränderungen (05:57)
8. Analyse / Repertorisation / AMB Baptisia (06:07)
9. FU 7: AM-Reaktion / Analyse (07:31)
10. Baptisia / Nachbesprechung (07:53)
CD 13 (71:24)
1. Bedeutung von Träumen mit 2 Beispielen (08:13)
2. Buchhinweis: Choudhuri (07:11)
3. Umgang mit ähnlichen Rubriken (09:38)
4. Fieber im Repertorium 1 / Ältere klinische Literatur (10:08)
5. Fieber im Repertorium 2 / Spezielle Fieberbegriffe (09:16)
6. Fieber im Repertorium 3 / Spezielle Fieberarten und -begriffe (05:39)
7. Fieber im Repertorium 4 / Malaria und hämorrhagische Fieber (09:40)
8. Fieber im Repertorium 5 / DD Gemüts-Fieberrubriken 1 (11:21)
CD 14 (72:13)
1. Fieber im Repertorium 6 / DD Gemüts-Fieberrubriken 2 (10:36)
2. Fieber im Repertorium 7 / Rubriken aus: Gesicht, Augen, Nase, Mund (09:37)
3. Fieber im Repertorium 8 / Rubriken aus: Magen, Abdomen, Urin, Rücken (07:46)
4. Fieber im Repertorium 9 / Rubriken aus: Schlaf, Schweiß, Fieber, Frost (07:18)
5. Kommentar zu Rubriken / Nachtrag zu Fall 8 (08:26)
6. Fall 4: Metrorrhagie / Anamnese (10:29)
7. Analyse / Arbeitshypothese / Verordnung: Phos. 200 (10:37)
8. FU 1: Mastitis 1 (07:05)
CD 15 (69:29)
1. Fall 4 (FU 2): Mastitis 2 (06:54)
2. Analyse / Repertorisation (06:38)
3. FU 3: Zystitis / Arbeitshypothese / Repertorisation / Verordnung (08:55)
4. FU 4: Mastitis und Psoriasis (09:16)
5. Analyse / Repertorisation / Verordnung (07:40)
6. FU 5: Laryngitis (10:13)
7. FU 6: Pharyngitis / Akuter Zustandswechsel / Verordnung (07:58)
8. FU 7: Analysen / Details der Vor- und Familiengeschichte (11:07)
CD 16 (75:17)
1. Teilnehmerfragen: Abortrubriken / Behandelbarkeit von Gendefekten (08:16)
2. Teilnehmerfragen: Substitution (09:30)
3. Hinweise für Eltern bei Fieber / Entängstigung / Aufklärung (06:39)
4. Hinweise zur Stabilisierung (06:20)
5. Telefonische Liveanamnese 1 (08:16)
6. Telefonische Liveanamnese 2 (08:51)
7. Telefonische Liveanamnese 3 (08:54)
8. Telefonische Liveanamnese 4 (08:56)
9. Nachbesprechung: Anamnese / Vorgehensweise 1 / Rubriken (09:14)
CD 17 (68:10)
1. Nachbesprechung: Anamnese u. Vorgehensweise 2 / Repertorienkritik (10:38)
2. Anamnesetechnik im Live-Fall (07:19)
3. Akutanamnese b. Säuglingen u. Kleinkindern 1 (06:23)
4. Akutanamnese b. Säuglingen u. Kleinkindern 2 (06:35)
5. Fall 4: Rekapitulation / Familienaufstellung / Psychotherapie (12:19)
6. FU 8: Rückfall / Potenzen / Einnahmedauer (10:18)
7. FU 9: Folgen lokaler Palliation / Aufklärungsstrategie (06:52)
8. FU 10: Trigeminusreizung / Buch: A. Lutze: Neuralgien (07:26)
CD 18 (67:56)
1. Fall 4 (FU 11): Neuralgie / Beratungsresistenz (08:43)
2. FU 12: lokale Behandlung mit Symptomverschiebung (11:01)
3. FU 13: Repertorisation / Verordnung (06:26)
4. FU 14: Reaktion / Analyse / Neue Verordnung (08:57)
5. Ausblick auf weiteres Vorgehen / Rückblick auf Fall 8 (04:19)
6. Regulationsstarre / Homöopathie als Regulationstherapie (10:01)
7. Reaktionsstarre / Frage nach organotropen Mitteln (10:00)
8. Zusammenfassungen: Fall 4 / Fall 1 (08:10)
CD 19 (52:44)
1. Zusammenfassungen Fall 2 / Fall 3 / Bemerkungen zu Hahnemann (10:12)
2. Zusammenfassungen Fall 5 / Fall 6 (08:47)
3. Zusammenfassungen Fall 7 / Fall 8 (11:05)
4. Miasmentheorie / Rubrikenbearbeitung 1 / Kritik (10:45)
5. Rubrikenbearbeitung 2 / Kritisches zu Nachträgen / Pointer-Rubriken (11:43)
Weitere Seminare aus dieser Reihe finden Sie hier: Berlin-Seminare Norma Gäbler
Die Lieferung der MP3-Version erfolgt auf einer DVD-Rom, von wo aus Sie die Dateien auf Ihr Abspielgerät übertragen können. Jedes MP3-fähige Gerät, auf das sich Audiodateien übertragen lassen, ist dafür geeignet. Zum Schutz vor Weitergabe und Missbrauch werden Datenträger und Dateien individuell nummeriert, konfektioniert und signiert (dig. Fingerprint).
Kundenrezensionen:
Autor: barbara E. am 15.12.2012
Bewertung:![]()
Rezension:
Das Seminar war, wie immer, sehr gut strukturiert und sehr praxisbezogen. Tiefgreifend hat mich die Erkenntnis bewegt: „Fieberbekämpfung ist schlecht für die Krankheit.“ Das war wirklich schwer zu verdauen und umzusetzen. Weil es eine gründliche Veränderung im Denken erfordert. Häufiger Fehler beim Fiebermanagement: nach Arzneimittel-Gabe lassen die Schmerzen nach, Allgemein-Symptome sind besser, aber die Temperatur steigt … krisenhafter Drang der Eltern, die Temperatur zu senken. Das wäre falsch.
Heute wird Fieber verstanden als ein zu bekämpfendes Leiden. Ablauf und Regelmäßigkeit der Fieberstadien, besonders, wenn ein Stadium verspätet oder verfrüht kommt, sind Ausdruck der gestörten Thermoregulation in der akuten Krankheit.
Historische Zusammenhänge der Fieberrubriken im Repertorium und deren Bedeutung werden hergeleitet und ihre praktische Anwendbarkeit heute wird dargestellt. Im Repertorium gibt es Kapitel über Fieber, Frost und Schweiß, die man kaum benutzt. Diese Kapitel wurden für Malaria gemacht, für Typhus, Tuberkulose (arme Leute Krankheit), Scharlach, Diphterie, Lobärpneumonie, Sepsis, Wundinfektion. Solche Patienten haben wir heute nicht in der ambulanten Praxis. Nicht Fieber-Rubriken von verschiedenen Zuständen mischen!!!
Wenn ich heute einen Patienten mit Virus-Infektion habe und der liegt da und zittert und kriegt blaue Fingernägel, dann kann ich Malariarubriken nehmen. Wichtigste REGEL für akute Fiebersituation ohne klare Diagnose. – der Fall, den ich nicht verstehe, zeigt selten eine unbekannte Krankheit sondern eher ein ungewöhnliches Symptomenbild einer gewöhnlichen Krankheit. Oder auf homöopathisch: es ist selten ein seltenes Mittel sondern eher eine ungewöhnliche Symptomkombination eines sehr bekannten Mittels. Der TOD für alle Schemata und Kochbuch-Verschreibungen.
Ebenso spannend: die Wirkung von Antibiotika auf verschieden kranke Patienten und deren Bedeutung für die homöopathische Behandlung!
Kunden, die diesen Titel kauften, haben auch folgende Titel bestellt:
ATA. Der Weg des AvaTäters. (ATA-Buch)Lehrbuch zur Theorie und praktischen Anwendung der AvaTäter-ArbeitISBN 978-3-937095-23-3Zahme Vögel singen - freie fliegen Avatar - Verkörpertes göttliches Prinzip allumfassenden Bewusstseins Täter - Der Mensch als aktiv und kreativ Handelnder Der Weg des AvaTäters führt, durch die Überwindung von Selbstunterdrückung und Verleugnung, zum Bewusstsein konsequenter Verantwortung für die eigene Schöpfung - zum Wohle des Ganzen. Ein Weg, um sich aus der Gefangenschaft des unglücklichen Opferdaseins zu befreien, damit sich das individuelle Glückspotenzial verwirklichen kann. Die von Andreas Krüger entwickelte und von Klaus Jürgen Becker dokumentierte Ava-Täterarbeit (kurz »ATA«) ist ein effektives, leicht zu erlernendes Geisteshaltungstraining für die persönliche und therapeutische Anwendung. Die einfach durchzuführenden ATAFormate dienen dazu, vorhandene Realitäten einerseits wertschätzend anzunehmen, andererseits schöpferisch zu korrigieren. Das im Leben Fehlende wird sichtbar, oft allein schon durch den neuen Blick aus einer besseren Richtung. Das hässliche Entlein verwandelt sich in einen frei fliegenden, leuchtenden Schwan! 59,00 EUR (inkl. 7 % MwSt zzgl. Versand) |
Löwe (Astrologie + Homöopathie) - Platin, Tuberculinum, AurumMichael Antoni umreißt die wesentlichen Qualitäten des Sternzeichens aus astrologischer Sicht. Im weiteren stellen die Vortragenden drei große homöopathische Mittel vor, die durch diese Qualität besonders gekennzeichnet sind. Dazu gehören auch differentialdiagnostische Betrachtungen. |
Trancen zum H(h)eiler werden (Drei Trancen)07:10 Einleitung zur Wunder-Trance |
Anamnese I - Die Erinnerung (Kurs Prozessorientierte Homöopathie Teil II)Zur Neuherausgabe des Kurses "Prozessorientierte Homöopathie" |
Berliner Homöopathie. Geschichten zur Prozessorientierten Homöopathie bei Mensch und Tier - erzählt von den Gebrüdern KrügerStichworte |
Homöopathisches Krebsrepertorium. Im Kopf-zu-Fuß-Schema1. Auflage, 2005ISBN 3-937095-05-5Überblick Tabellarisches Repertorium im Kopf-zu-Fuß-Schema für alle wichtigen Tumorarten und ihre bewährten homöopathischen Arzneimittel. Praxis (Repertorium) Theorie Form und Gestaltung 25,00 EUR (inkl. 7 % MwSt zzgl. Versand) |
Diesen Titel haben wir am Dienstag, 14. Februar 2012 in unseren Katalog aufgenommen.





Das erfolgreiche Management akuter Erkrankungen gehört zu den wichtigsten und anspruchsvollsten Herausforderungen in der homöopathischen Praxis. Es reicht von der Beratung und Abklärung des Behandlungsbedarfs, über die Befunderhebung und die individualisierte Arzneiwahl bis hin zur aufmerksamen Fallführung und Verlaufsdiagnostik, bei der auch die Grenzen ambulanter homöopathischer Therapie beachtet werden.