Es erfordert einigen Mut, reichliche Erfahrung bei sich selbst und anderen und couragierte Beherztheit, um ein recht heikles Thema anzupacken, mit dem die Kollegenschaft selbst angesprochen ist: Disziplinlosigkeit und Süchtigkeit von Therapeuten als Widersacherkräfte auf dem Weg zu einer erfolgreichen Praxis.
Andreas Krüger ist dieses Thema sehr wichtig, musste er doch im Laufe seiner fast 25-jährigen Tätigkeit als Leiter der Samuel-Hahnemann-Schule Berlin immer wieder erleben, wie potenziell sehr begabte und gut ausgebildete SchülerInnen in ihrer jungen Praxis erfolglos blieben, weil sie der eigenen Trägheit und/oder Suchtneigung (Alkohol, Drogen u.a.) unterlagen. "Gerade die Besten werden von den Widersacherkräften, die Heilung verhindern möchten, besonders heimgesucht".
Zum Glück durfte er aber auch immer wieder erleben, wie mithilfe von geeigneten therapeutischen Maßnahmen diese Widersacherkräfte bearbeitet und gelöst werden konnten. Ausgehend von Danksagungen und Widmungen, die in seinen Vorträgen immer auch das Thema umreißen und es in Beziehung zu eigenen Erfahrungen bringen, erläutert er die geistige Bedeutung der Trägheit und der Sucht als Hindernisse auf dem Weg zu echter Freiheit. Im zweiten Teil wird ein eigener Patientenfall umfassend dargestellt, der im miasmatischen Format nach Gienow sowie traumorientiert behandelt wurde. Ein aufrüttelnder Vortrag, der vielen KollegInnen Verständnis und Unterstützung im Umgang mit ihren eigenen Schwächen und denen von Patienten vermitteln wird.
| Verfügbarkeit | Preis |
|---|---|
| als CD(s) | 16,00 |
1. Dank und Widmung - zum Thema (09:04)
2. Sucht und Faulheit bei Therapeuten (05:39)
3. Trägheit als Unfreiheit (08:58)
4. Die nicht angenommenen Anteile (21:25)
CD 2 (50:08)
1. Patientenfall (09:52)
2. Das Gienowsche Format (09:47)
3. Follow-Up nach 4 Wochen (04:07)
4. Traumorientierte Behandlung (09:51)
5. Follow-Up (05:20)
6. Geschichte und Abschluss (10:58)
AK-281-01 Faulheit und Sucht bei Therapeuten. Die Angst vor der eigenen Mächtigkeit. I
AK-281-02 Faulheit und Sucht bei Therapeuten. Die Angst vor der eigenen Mächtigkeit. II
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Alexanderkreis VI - Schutzengel und KrafttierDer Alexanderkreis wurde von Andreas Krüger an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin ins Leben gerufen, um SchülerInnen außerhalb des Curriculums die Vielfalt der von ihm praktizierten heilkundlichen Formate näher zu bringen - Verbindungslinien zwischen Homöopathie, Naturheilkunde, Aufstellungsarbeit und Schamanismus. Dieses Treffen schuf die Möglichkeit zum Austausch von Menschen, die einen ähnlichen therapeutischen Weg gehen wollten. So entstand ein Forum, in dem Heilkunst gemeinsam erfahrbar wurde und wo sämtliche Fragen und Themen von Lernenden zum Umgang mit Patienten und zu wichtigen Aspekten der Praxisarbeit Raum fanden. |
Das rechte Maß - Die Mitte zwischen den Extremen findenSei es in der Liebe oder im Hinblick auf beruflichen Erfolg, Geld, Gewicht oder Konsumverhalten - wenn wir uns aus der eigenen Mitte entfernen, beschwören wir extreme Gegensätze herauf. Sie erzeugen eine große Spannung in uns. In solchen Spannungsverhältnissen zu leben, lässt sich für kurze Zeit zwar meist problemlos verkraften, kann jedoch Körper, Geist und Seele eines Menschen auf Dauer bis hin zur völligen Kraftlosigkeit und zur Krankheit belasten und schwächen. |
Der Geist entscheidet I - Ferrum Metallicum - Der geschwächte KämpferFerrum Metallicum, eines der wichtigsten Mittel bei ausgeprägter Willensschwäche, steht im Mittelpunkt dieses ersten von drei Homöopatischen Sonntagen zum Thema "Der Geist entscheidet". Andreas Krüger erweitert den Satz von Kollwitz: "... und die größte Aufgabe des Menschen ist, diese Gabe zu verwirklichen". Die Verweigerung, so zu werden, wie man gemeint ist, bedeute Verrat an der Schöpfung. Wenn "nichts mehr geht", also bei extremer Schwäche undMüdigkeit, sind eigene Gaben kaum realisierbar. Oft korrespondiert eine solche Schwäche gar mit einem physischen Mangel an substanziellem Eisen. Die Anthroposophie nach Steiner ordnet Ferrum Metallicum der Willenskraft zu und verwendet es potenziert zur besseren Inkarnation des Ichs. Auch aus prozessorientiert homöopathischer Sicht geht es beim Eisen um die Entwicklung von Ego, um lebendige Aggressivität, Kampfkraft und Durchsetzungsfähigkeit. |
Glonoinum - Die bombastische WutTrance zum archetypischen Themenkreis des Arzneimittels. |
Lac Caninum - Übermutter, schwacher Vater, treuer HundMeditation und Trance zum archetypischen Themenkreis des Arzneimittels. |
Lac Delphinum I / II (2 CDs)
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Diesen Titel haben wir am Freitag, 11. Juli 2008 in unseren Katalog aufgenommen.





Homöopathische Differenzialdiagnose, Übungen und Heilrituale