Die Hamburger Homöopathin Heike Hampel vermittelt einen prägnanten Überblick über homöopathische Arzneien, die sich bei Schlaflosigkeit unterschiedlichster Genese bewährt haben. Sie führt die Zuhörer zunächst durch relevante Repertoriumsrubriken und erläutert die differenziellen Unterschiede der dort aufgeführten Arzneien. Der Schwerpunkt ihres Vortrags liegt bei den syphilitischen Arzneien, die für ihre hartnäckigen Symptome und die typische nächtliche Verschlimmerung bekannt sind. Neben den individuellen Modalitäten stellt Hampel wichtige Fragen zum Verständnis, beispielsweise: "Was raubt Ihnen den Schlaf?"
Sind es Ängste (Arsenicum Album), traumatische Erlebnisse (Opium), (Liebes)Kummer (Ignatia, Natrium Mur., Staphisagria) oder eine schier unerträgliche Last der Verantwortung (Aurum-Salze), die den Patienten im Wachzustand halten? Lassen ihn die eigenen Phantasien nicht einschlafen (China, Coffea) oder stört ihn ein quälender Juckreiz (Psorinum, Sulphur)? Jeder denkbare Auslöser bedarf einer genauen Betrachtung und kann ein wichtiges Kriterium der Arzneimittelwahl werden.
Neben der umfassenden homöopathischen Differenzierung sind auch Hinweise zur Schlafhygiene und zur Möglichkeit einer Schlafkur von großem Nutzen für Behandler und Betroffene .
Folgende Arzneien werden besprochen:
Aurum, Aurum Arsenicosum und Aurum Muriaticum Natronatum, Arsenicum Album, Borax, Bovist, Carcinosinum, China und Chininum Sulfuricum, Coffea, Gelsemium, Ignatia, Kalium Bromatum und Kalium Carbonicum, Magnesium Carbonicum, Medorrhinum, Natrium Muriaticum, Opium, Psorinum, Staphisagria, Sulphur und Sulfuricum Acidum, Syphilinum, Theridion, Thuja und Valeriana.
Die Referentin:
Heike Hampel
Jahrgang 1968, ist seit 1999 Heilpraktikerin in eigener Praxis in Hamburg. Homöopathie studierte sie u.a. bei Andreas Krüger und Hans-Jürgen Achtzehn. Im Jahr 2000 begann Heike Hampel eine Dozentinnen-Ausbildung an der Samuel-Hahnemann-Schule Berlin mit dem Schwerpunkt Homöopathie, unterrichtete dort bereits während der dreijährigen Ausbildung, leitete Großgruppen-Anamnesen und hielt homöopathische Vorträge auf Homöopathie-Kongressen (veröffentlicht beim Verlag Homöopathie + Symbol, Berlin). Seit 2003 ist Heike Hampel auch Dozentin an der Heilpraktikerinnen-Schule Alchemilla in Hamburg und leitet das homöopathische Ambulatorium.
| Verfügbarkeit | Preis |
|---|---|
| als CD(s) | 17,00 |
1. Schlaflosigkeit als altes Symptom (06:15)
2. Arzneimittel bei Schlaflosigkeit (08:51)
3. Ruhelosigkeit: Arsen, Magnesium Carb. (13:56)
4. Ruhelosigkeit: Sulf. Acid. (12:33)
5. Schlaflos seit 21 Jahren (05:32)
6. Hochgradige Schlaflosigkeit: Aurum Ars. (06:29)
7. Geräuschempfindlichkeit: Borax (08:45)
8. Übertriebene Schuldgefühle: Carcinosinum (09:32)
CD 2 (69:14)
1. Carcinosinum, Chininum Sulf. (09:22)
2. Geschwindigkeit: Coffea, Kummer: Gelsemium (10:47)
3. Entzugsinsomnia: Ignatia, Kalium Brom., Opium (11:49)
4. Opium bei Exiliranern (05:45)
5. Schwindel: Theridion (12:43)
6. Schlafhygiene: Passiflora (10:05)
7. Blutdruck, Schlafqualität und Schlafkur (08:39)
Kunden, die diesen Titel kauften, haben auch folgende Titel bestellt:
Cannabis, Haschisch und MarihuanaEin Kommentar zu den Vorträgen des "Meisters von Boll" und Mitbegründers der C4-Homöopathie erübrigt sich eigentlich. Kaum ein anderer kann wie er in kurzer Zeit das Wesen und in die archetypische Bedeutung eines Mittels erfassen und sie so lebendig und anschaulich darstellen. Mit Cannabis (und seinen "Verabreichungsformen" Haschisch und Marihuana) hat er sich - wie mit dem Thema Rauschdrogen überhaupt - intensiv beschäftigt. In diesem Vortrag geht es - ausgehend von den bekannten Wirkungen sowie den besonderen Erfahrungen bei der C4-Verreibung um die Kernthematik von Cannabis: die Kraft hinter der "Suche nach dem Paradies" und einer Flucht in eine heile Welt. |
Apoplex. Klinische und homöopathische Diagnostik und BehandlungSchlaganfall ist in Industrieländern die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache vorzeitiger Invalidität. Tjado Galic vermittelt hier ein umfassendes Kompendium zur homöopathischen Behandlung des Apoplex: Pathophysiologie, Klinik, verschiedene Arten und Verlaufsformen. Diese Aufzeichnung ist auch als MP3-Version für nur 99,- € erhältlich!119,00 EUR (inkl. 19 % MwSt zzgl. Versand) |
Eifersüchtige Kinder. Lachesis, Hyoscyamus und Stramonium
Dieses Seminar jetzt nur 43,- statt 49,- € (bis 31. Mai 2013)Eifersucht ist zwar eine sehr verbreitete menschliche Schwäche, verbirgt jedoch im Grunde nur persönliche Unzulänglichkeiten und Schwierigkeiten. Gerade bei Kindern kann sie ein wesentlicher Aspekt von Verhaltensstörungen sein. Aus seiner langen Praxiserfahrung weiß der international renommierte Arzt und Lehrer Dr. Mohinder S. Jus, dass die Eifersuchtsentwicklung meist schon früh beginnt, z. B. bei der Geburt eines Geschwisters, der Scheidung der Eltern oder fehlender Grenzsetzung. Das vorliegende Seminar schafft ein mitfühlendes Verständnis für diese besondere Form menschlicher Missgunst und zeigt homöopathische Möglichkeiten auf, sie positiv zu wandeln. Jus ordnet die Eifersucht primär dem psorischen Miasma zu. Anhand dreier großer antipsorischer Arzneien mit Eifersucht (Lachesis, Hyoscyamus und Stramonium) spannt er einen facettenreichen Bogen um ihre verschiedenen Äußerungsformen und Hintergründe. Wie unterscheiden sich bestimmte Erkennungsmerkmale dieser Arzneien von ähnlichen anderen Mitteln? Über die genaue Materia Medica-Kenntnis hinaus vermittelt Jus einen achtsamen Umgang mit den Patienten, denen er mit Geduld, Mitgefühl und genauer Beobachtung begegnet. Ein Seminar, das nicht nur die differenzielle Arzneikenntnis verfeinert, sondern auch Chancen aufzeigt für ein Leben jenseits eifersüchtiger Vergleiche und neidischer Gier. 43,00 EUR (inkl. 19 % MwSt zzgl. Versand) |
Systemische Homöopathie III - Syphilinie. Die Entdeckung der dunklen SeiteZur Seminarreihe: |
Pulsatilla - Die Küchenschelle15,00 EUR (inkl. 19 % MwSt zzgl. Versand) |
Pulsatilla. Die Einheit der großen MutterSeminare der Enders-Gruppe sind weniger Informationsveranstaltungen als Einstimmungen auf das Wesen eines Mittels mittels Wahrnehmung und Erspüren. Für Dr. Norbert Enders ist dabei die Frage nach dem Genius der Arznei das Hauptanliegen - was ist das Zentrale, das Essenzielle in der Ähnlichkeitsbeziehung der Arznei zum Menschen? |
Diesen Titel haben wir am Dienstag, 15. November 2011 in unseren Katalog aufgenommen.





Schlaflosigkeit gehört zu den häufigsten psychischen Störungen unserer Hochleistungsgesellschaft. Ein ganzer Zweig der Psychopharmaka-Industrie lebt davon, dass insbesondere ältere Menschen regelmäßig "Schlafmittel" einnehmen. Der Leidensdruck ist hier besonders groß: Patienten, die unter Schlaflosigkeit leiden, verzweifeln nach einiger Zeit geradezu am häufigen Erwachen, an den erfolglosen Versuchen, in den nächtlichen Schlaf zu finden und an der ständigen Abgespanntheit und Müdigkeit tagsüber.