Der erste Vortrag wird wie immer traditionell von Hans-Jürgen Achtzehn bestritten und beschäftigt sich zumeist mit einem Aspekt homöopathischer Arbeit, der ihm gerade thematisch besonders am Herzen liegt.
Im heutigen Vortrag geht es um abwertende Beschreibungen in homöopathischen Mitteldarstellungen.
Man liest in Arzneimittellehren immer wieder Dinge oder vernimmt Ausdrucksweisen homöopathischer Lehrer, die das Arzneiwesen bzw. die Menschen, denen eine Arznei ähneln soll, in verletzender und abwertender Weise beschreiben. Achtzehn weist darauf hin, dass ein positives Arzneimittelbild meist kaum existiert und die Orientierung allein an der Pathologie und somit am Negativen dominiert.
Der Vortrag geht aus von einer Beschreibung von Hyoscyamus, wo Kinder als "pervertiert" und aus einem gestörten Familiensystem kommend beschrieben werden, weil sie "mit ihren Genitalien spielen" und "früh onanieren".
Der Referent hat untersucht, wie sich die Arzneimittelwahrnehmung in der Entwicklung der Homöopathie seit Hahnemann verändert hat und plädiert für eine rein phänomenologische Wahrnehmung von Patienten, die auf Unterstellungen und Diffamierung möglichst verzichtet. Dafür ist unsere besondere therapeutische Achtsamkeit im Umgang mit der Sprache - in Bezug auf Patienten ebenso wie auf Arzneicharaktere gefragt.
Zusätzlich auf der CD: die Einführung von Andreas Krüger zu den Homöopathietagen sowie die einleitenden Heilgesänge zu diesem Wochenende.

Hans-Jürgen Achtzehn während des Vortrags (Foto Holger Bachmann)
| Verfügbarkeit | Preis |
|---|---|
| als CD(s) | 10,00 |
HT-36
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Die Berliner Homöopathietage sind eine seit über 15 Jahren zweimal im Jahr stattfindende kostenlose Seminarveranstaltung der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin, auf derArzneimittelbilder und Prüfungsberichte von alten, aber auch neuen und seltenen Arzneimitteln - stets verbunden mit der persönlichen Erfahrung des/r ReferentIn - im Vordergrund stehen. Diese Veranstaltung hat überregionalen Ruhm erworben und ziehtBesucher aus dem ganzen deutschsprachigen Raum an.
Ausführliche Rezensionen zu den Berliner Homöopathietagen finden Sie, teilweise auch online, in den verschiedenen "Berliner Heilpraktikernachrichten"
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Unglückliche Liebe und (Sehn)Sucht. Ignatia, Vanille, Lac Loxodonta
Dieser Vortrag jetzt nur 9,- statt 12,- € (bis 31. Mai 2013)Unglückliche Liebe und die sehnende Sucht nach Sex, Zärtlichkeit und Zuwendung ist eines der häufigsten Themen, die uns in der Praxis begegnen. Geschart um das Mittel, das diese Homöopathietage anführt - Ignatia (vgl. die anschließendeArzneimittelaufstellung zu Ignatia, auf der CD HT-3510), referiert Andreas Krüger Fälle und einige weitere bewährte Mittel aus seiner Praxis, die besonders für den Suchtcharakter dieser Sehnsucht stehen: Olibanum (Weihrauch), Vanille und Lac Loxodonta (Löwenmilch). 9,00 EUR (inkl. 19 % MwSt zzgl. Versand) |
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Diesen Titel haben wir am Freitag, 11. Januar 2008 in unseren Katalog aufgenommen.





Die 36. Berliner Homöopathietage standen unter dem Leitthema "Mercurius und die Syphilis". Die Vorträge dieser Homöopathietage - auch zu anderen Themen - sind von diesem mercuriellen Geist geprägt.