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Sie k�nnen die Vorworte hier lesen oder als Textdatei downloaden. Vorwort zur 3. Auflage von J�rgen BeckerVorwort und Einleitung von Martin BomhardtAnmerkungen zum GebrauchGliederung der Arzneimittelbilder, Wertigkeiten, Notierung der Symptome, Abk�rzungen, Quellen Vorwort zur 3. Auflagevon J�rgen Becker Zur Herkunft des InhaltsDie �Symbolische Materia Medica� ist ein Versuch der Sammlung und Aufarbeitung von etwa 10 Jahren hom�opathischer Experimentier- und Pr�fungst�tigkeit im Rahmen der Boller Hom�opathiekurse unter Gerhardus Langs und meiner Leitung, wie auch einiger anderer, die in �hnlicher Weise weiterarbeiten, insbesondere Andreas Kr�ger und Hans-J�rgen Achtzehn an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin. Wir haben damals mit Begeisterung erfahren, da� die Wirkung der potenzierten Arzneimittel noch viel weiter reicht, als nur im K�rper Symptome zu erzeugen und im Erleben des Pr�fers Gef�hle hervorzurufen. Insbesondere in den Tr�umen offenbarten sich aufschlu�reiche Themen und Symbole, die viel �ber den geistigen Inhalt des Arzneimittelbildes aussagten � soweit wir sie verstehen konnten. Das war das, worum es in der Boller Hom�opathie ging: ein Arzneimittel authentisch und unmittelbar von allen seinen Seiten zu erleben, Jeder auf seine individuelle Weise � und das Erlebte insgesamt so gut wie m�glich zu verstehen. Wir erfuhren dabei die erstaunlichsten Ph�nomene: es gab deutliche Pr�fungsph�nomene vor und sogar ohne jede Einnahme (h�ufig sogar besonders wertvolle), es gab Dinge und Apparate, die �mitpr�ften�, erstaunliche �Zuf�lle�, besondere Ereignisse und �Synchronizit�ten� schienen wie von magischer Hand herbeigef�hrt. Die Gruppendynamik zeugte von einem �Resonanzfeld� des Mittels, dem sich kaum jemand oder etwas entziehen konnte. Alles konnte mit allem in Beziehung stehen � im spezifischen Sinne des Mittels. Im Laufe der Jahre haben wir immer mehr erfahren, da� wir diesen Ph�nomenen bei der Arzneimittelfindung genauso vertrauen konnten, wie den klassischen Symptomen, da� sie sich in der Praxis genauso haben best�tigen lassen wie die Symptome im klassischen Sinne. Ich m�chte diese Zeit als gro�e Experimentierphase bezeichnen, in der wir tiefe Einblicke in das Geheimnis vom jeweiligen Geist der Materie und seiner Wirkung auf alles Lebensgeschehen gewinnen durften. Die Zeitschrift �Hom�opathische Einblicke� von Hans-J�rgen Achtzehn ist ein Kind dieser Zeit und hat dieselbe Arbeit fortgesetzt und einem breiten Publikum zug�nglich gemacht. Zusammen mit Andreas Kr�ger hat er an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin den Begriff �Proze�orientierte Hom�opathie� f�r das gefunden, was sich im Sinne der Boller Hom�opathie f�r die praktische Hom�opathie und die Entwicklung des Patienten, wie auch des Hom�opathen selbst, aus diesem Geist entwickelt hat: eine st�ndige Weiterentwicklung und Vertiefung des Lebensgeschehens (bzw. �Prozesses) durch die dynamischen Heilkr�fte der verschiedensten potenzierten Stoffe. So bildet all das Material, das Martin Bomhardt aus diesen Quellen in �ber 10 Jahren mit Flei� und Sorgfalt zusammentragen konnte, den Kern der �Symbolischen Materia Medica� � in Form von inzwischen ca. 90000 kurzen und pr�gnanten Stichw�rtern und Begriffen, geordnet nach Wertigkeit und Bereichen wie ein Repertorium. Die umgekehrte Ordnung, das �Symbolische Repertorium�, d�rfte sich f�r die Arzneimittelfindung als hilfreicher erweisen � seine Schwester, die �Symbolische Materia Medica�, dient eher der umfassenderen Orientierung und Verst�ndnishilfe all dessen, was sich als lebendige feinstoffliche Arzneimittelwirkung erleben, beobachten und erfahren l��t � beim Patienten, bei sich selbst, beim Pr�fer, wie auch im Leben insgesamt. Zur Ordnung der BereicheDie vorangestellten Bereiche �Themen� und �Symbolik� hat Martin Bomhardt schon durch ihre Stellung hervorgehoben. Sie sollen das (ihm) Wichtigste und Wesentliche betonen, wie er es aus seinen Quellen verstanden hat. Die folgenden Bereiche im Abschnitt Gem�t: Charakter, Emotionen, Geist usw. entsprechen weitgehend der bekannten Ordnung klassischer Repertorien. Hier hat er auch eine betr�chtliche Menge von neueren Repertoriumseintr�gen eingearbeitet. Die ganze alphabetische Reihe der Spezialbereiche (Astrologie, Berufe, Bet�tigung und Lebensstil, Erscheinung und Kleidung, Essen und Trinken, Farben, Kinder, Landschaften und L�nder, Literatur, M�rchen und Geschichten, Musik, Pers�nlichkeiten, Redensarten, Situationen und Historisches, Spielfilme, Sport, Stoffliches, Tiere, �bungen, Vornamen, wie auch Erl�sung und Heilung) spiegelt die Vielfalt der zu beobachtenden Lebensph�nomene wieder, die uns in dieser Zeit begegnet ist. Hier zeigt sich die Erweiterung und Vertiefung der Hom�opathie am deutlichsten. Hier geht es in keiner Weise mehr nur um etwas �zu Heilendes�, sondern um charakteristische �Ausdr�cke des Lebens�. Zum Stand der EntwicklungEs entspricht der Natur der Sache in mehrfacher Hinsicht, da� diese �Symbolische Materia Medica� weder ein fertiges Endergebnis sein kann, noch einen Standard setzen will, sondern da� sie vielmehr den bisherigen Stand einer Entwicklung darstellt, die noch in ihren Anf�ngen steckt. Welche Themen, Symbole, Ausdr�cke, Bilder und Begriffe sind wirklich charakteristisch f�r die spezifische �Substanzwesenskraft� des Mittels, d.h. repr�sentieren das Wesen der Arzneikraft des Stoffes bzw. der Substanz � und welche treffen nicht so zu, z.B. weil sie zu allgemein, zu ungenau, zu unscharf oder auch unpassend und vielleicht sogar verkehrt sind? Welche Mittel sind bei der Pr�fung so deutlich und umfassend in Erscheinung getreten, da� ihr inneres Wesen zu erkennen war � und von welchen Mitteln nur Teilaspekte bzw. periphere Bereiche? Wird die hier gefundene Ordnung der Bereiche dem Wesen der dynamischen Arzneikr�fte, wie auch dem Wesen der erweiterten bzw. proze�orientierten Hom�opathie, gerecht? Inwieweit ist die Grundordnung der C4-Hom�opathie, die Unterscheidung von vier aufeinander aufbauenden C-Stufen-Bildern, hier sinnvoll? Es gibt in all diesen Bereichen sicherlich noch vieles weiterzu-entwickeln � wie in jedem lebendigen Geschehen. Dadurch wird allerdings das Verdienst Martin Bomhardts nicht im Geringsten geschm�lert, diese Aufgabe mit diesem Flei�, dieser Sorgfalt und Ausdauer, diesem Sinn f�r Struktur und Organisation, �berhaupt erst einmal aufgenommen zu haben! Daf�r geb�hrt ihm unser Dank und unsere Anerkennung. Meines Wissens hat es bisher noch keiner besser gemacht! So w�nsche ich seiner �Symbolischen Materia Medica�, wie auch seinem �Symbolischen Repertorium�, eine fruchtbare Nutzung in der praktischen hom�opathischen T�tigkeit, wie auch bei weiteren Pr���fungen. M�ge er die Umsicht, Offenheit und Einsicht behalten, auch aus den weiteren Entwicklungen die zutreffendsten, pr�gnantesten, sinnvollsten, verst�ndlichsten und charakteristischsten Stichw�rter, Symbole, Themen, Ausdr�cke, Begriffe, Bilder und Wesensmerkmale zu finden, auszusuchen, sinnvoll zu ordnen und einer vielf�ltigen hom�opathischen Leserschaft zug�nglich zu machen. Eine solche Arbeit lebt allerdings davon, da� m�glichst viele Hom�opathen, die an der Erweiterung und Vertiefung der Hom�opathie interessiert sind und daran arbeiten, ihre vorl�ufigen Ergebnisse, so unvollst�ndig sie auch sein m�gen, �berhaupt weiterleiten, bzw. in irgendeiner Form ver�ffentlichen, damit andere sie aufgreifen und weiter bearbeiten k�nnen. All diesen eifrigen Forschern gilt mein Dank und meine Anerkennung in gleicher Weise.
J�rgen Becker Freiburg, im Januar 1999 Vorwort und Einleitungvon Martin Bomhardt Ich bedanke mich herzlich bei J�rgen Becker f�r sein einf�hrendes Vorwort, in dem er die Entstehungsgeschichte des zugrunde liegenden Materials ausf�hrlich und umfassend beschreibt und den aktuellen Stand sowie die m�gliche Zukunft dieser schriftlichen Ausarbeitung liebevoll kritisch umrei�t. Dem ist im Grunde inhaltlich nichts Wesentliches mehr hinzuzuf�gen. So bleibt mir nur noch der Wunsch, mit pers�nlichen Erl�uterungen zum Anliegen und zum Hintergrund dieser Sammlung, dem Leser dieses Buch ans Herz zu legen. Als ich 1988 mit der Sammlung von Ph�nomenen und Symptomen zu hom�opathischen Arzneimitteln begann, geschah dies zun�chst aus einem rein egoistischen Bed�rfnis heraus. Ich befand mich in der Ausbildung an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin, war begeistert von der Arbeitsweise von Andreas Kr�ger und Hans-J�rgen Achtzehn, von der Weite und Tiefe ihres Verst�ndnisses von �hnlichkeits- und Arzneimittel-Patienten-Beziehungen, von der Farbigkeit und Vielseitigkeit ihrer Arzneimittelbilder. Ich staunte, da� ich hier, nach einem abgeschlossenen universit�r-trockenen, verwissenschaftlichten und mich inhaltlich nicht sehr befriedigenden Psychologiestudium, eine ganz andere Art von Psychologie vorfand, wo es nicht um statistisch nachweisbare Theorien zu isolierten Aspekten menschlichen Verhaltens ging, sondern um ein lebendiges, ganzheitliches, rundes und anwendbares Verst�ndnis des Menschen, seiner Seele, seiner Problemmuster, aber vor allem seiner Aufgabe, seiner Bestimmung und seiner Erl�sung. Und ich durfte lernen, da� dieses Verst�ndnis der Arbeit an sich selbst und mit Patienten keine statisch-statistische Immobilie ist, sondern ein nie endender dynamischer Proze�, durchdrungen von Liebe, Vertrauen und Hingabe. Dann jedoch schaute ich als Studierender vergleichend in die klassischen Arzneimittellehren, um zu lernen, zu rekapitulieren, einzupr�gen und fand dort wenig oder nichts von dem Erfahrenen wieder. Es fanden sich zwar interessante k�rperliche Symptome und allgemeine Charakteristika, durchaus auch verschiedene Gem�tssymptome, aber es fehlte der verbindende Sinn, die mit dem Leiden verbundenen Probleme, Glaubenss�tze und Fehlhaltungen, die �bergeordneten Themen, die verkn�pfenden Symbole und Bilder. Wie konnte ich bei der Vielzahl neuer Arzneimittel, die es zu lernen und begreifen galt, dennoch einen �berblick behalten? Wie konnte das lebendige gesprochene Wort und die unmittelbare Pr�senz der Arznei w�hrend des Vortrags �bertragen werden auf sp�tere Zeiten, wo beim vertiefenden Studium, vor allem in der Arbeit mit Patienten, Arzneien wiedergefunden und verglichen werden mu�ten? Ich war frustriert, weil es diesen �berblick nirgendwo gab und verwirrt �ber die Menge an Informationen, die es dennoch zu verarbeiten und begreifen galt. Die Begeisterung �ber die F�lle und den hom�opathischen Reichtum �berwog jedoch die Frustration des Anf�ngers. Da lag ein Schatz von archaischem Wissen wild verstreut herum und eigentlich mu�te man ihn nur aufnehmen und ein wenig ordnen. Mit einer gewissen arsenischen Begabung f�rs Sammeln, Ordnen, Sortieren (Mond-Jungfrau) und f�r computergest�tzte Informationsverarbeitung (Uranus im 1. Haus) fing ich nun einfach damit an, jede kleine und gro�e M�nze, jeden Edelstein, jedes Schmuckst�ck des Arzneimittelschatzes an eine geeignete, wieder auffindbare Stelle zu legen. Damit war die Sammlung geboren. Die Bereiche oder Kategorien der Ordnung boten sich quasi von selbst an, sie waren bei den verschiedenen Arzneimitteln ja �hnlich und spiegelten im Grunde die zentralen Bereiche des menschlichen Lebens. Endlich konnte ich mir selbst einen schnell und einfach einzusehenden �berblick verschaffen, der mir half, mich in die Erlebnisse, die Schwingung und Energie der Arznei wieder einzufinden und Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen. Nach einiger Zeit erfuhren andere, Mitsch�ler und Lehrer, von diesen Arzneimittelmatrizen und bald stellte sich die Frage, ob man das Material nicht auch Anderen verf�gbar machen k�nnte. Zu dieser Zeit begann ich, entz�ndet durch die Begeisterung, die Andreas Kr�ger immer wieder aus Boll mitbrachte, auch selber an den noch jungen Boller Hom�opathie-wochen teilzunehmen. Erf�llt von dem Pioniergeist in jenen intensiven, oft heftigen Wochen voller pers�nlicher Erlebnisse und Betroffenheit, wurde mir deutlich, da� die dort spezifische Forschung der Neupr�fung von Arzneien auf ihren tieferen Wesenskern hin, zwar noch in jungen Anf�ngen war, aber eine solche Tiefe und Weite versprach, da� sie die Hom�opathie revolutionieren k�nnte. Eine Revolution in der Sichtweise von Arzneien, von Krankheits- und Heilungsprozessen. Eine Revolution von Erkenntnissen zu Ph�nomenen und inneren Zusammenh�ngen unserer Arzneien, die sich bislang fast v�llig im Unbewu�ten befanden. Da es auch in Boll wenig Schriftliches gab, sondern wie in antiken Schulen fast nur m�ndlich gearbeitet wurde, war ich Feuer und Flamme, diese ganz frischen Erkenntnisse - aufbauend auf dem Grundstock meiner noch rudiment�ren Sammlung - in die Schriftform zu �bertragen und in meine Sammlung zu integrieren. Zum Gl�ck wurden die m�ndlichen Vortr�ge und Diskussionen bereits damals schon auf Cassetten aufgezeichnet - ein Dank an die moderne Technik (und ihre gewissenhaften Bediener), ohne die heute viel Wertvolles wohl wieder versch�ttet w�re. Jetzt war meine Arbeit auch kein rein egoistisches Anliegen mehr, sondern ich hatte eine Aufgabe gefunden, einen Beitrag zur Hom�opathie und damit f�r alle zu leisten, was mir einen enormen Motivationsschub gab. Die Aufgabe war, das Medium der Schriftform f�r die Boller und andere neue Materie zu nutzen. Es ist mir seitdem zur Lebensaufgabe geworden. 1991 wagte ich es zum ersten Mal, ein kleines Repertorium von Symptomen herauszubringen und im begrenzten Umfeld der SHS sowie in Boll anzubieten. Ich war erstaunt �ber die gro�e Nachfrage und den Anklang, obwohl die Sammlung ja noch v�llig l�ckenhaft und unzureichend war. Aber ich sp�rte, da� es den meisten Hom�opathen in diesem Kreis �hnlich erging wie mir, und ein sehns�chtiger Bedarf bestand nach einer schriftlichen Unterst�tzung, einer M�glichkeit zum Nachschlagen und Wiederfinden. Kurze Zeit sp�ter brachte ich die erste, ebenso unfertige �Symbolische Materia Medica� heraus und wiederum begegnete mir Begeisterung und die Aufforderung, die Sammlung weiter auszubauen. Das war der Startschu� f�r die Professionalisierung dieser Arbeit. Das (nie zu erreichende) Ziel lautete, alles Material aufzubereiten, was irgendwo brach herumlag und was neu hinzukommen w�rde. Dieser konkreten Aufgabe habe ich mich seitdem in jeder freien Minute gewidmet. Es liegen nat�rlich Vor- und Nachteile in der Schriftform, im Unterschied zur Pr�senz der unmittelbaren Teilnahme bei Seminaren oder im nachtr�glichen H�ren von Aufzeichnungen. Die Nachteile sind: m�gliche Verflachung, Verallgemeinerung, fehlendes Erlebnis der nonverbalen Schwingungen, der Gruppenatmosph�re, der Energie des Vortragenden usw. � letztendlich die pers�nliche Betroffenheit der tats�chlichen Teilnahme; dazu nat�rlich beeinflu�t durch den pers�nlichen Filter des Sammlers, sein m�gliches Fehlverst�ndnis usw. Daher empfehle ich an dieser Stelle dem/der LeserIn eindringlich, f�r ein tiefgr�ndigeres Verst�ndnis der Arznei gute Vortragscassetten anzuh�ren oder, besser noch, Seminare und Schulen zu besuchen. Die Schriftform einer solchen listenf�rmigen Aufbereitung kann und will die unmittelbare Arzneibegegnung nicht ersetzen. Die Schriftform bietet jedoch auch ihre eigenen besonderen M�glichkeiten, die f�r mich Sinn und Bestimmung meiner Arbeit sind:
Die Sammlung war 1994 so weit gediehen, da� ich, auch angesichts der Nachfrage, eine zweite, stark erweiterte Auflage der �Symbolischen Materia Medica� herausbringen konnte. Sie hatte weiterhin bewu�t die Form einer losen Ringbindung, um deutlich zu machen: es ist ein Skript noch mitten auf dem Weg, weil noch zu viel Material fehlt, aber es darf als ein Zwischenstand benutzt werden. Ich hoffe, die meisten haben dies auch so verstanden und nicht als der Weisheit letzter Schlu� angesehen. Die 3300 abgegebenen Exemplare freuten mich nat�rlich sehr, lie�en mich aber auch immer wieder bef�rchten (und manchmal h�ren), da� der Inhalt �berstrapaziert w�rde... Andererseits h�rte ich von F�llen, die (auch) mithilfe dieser B�cher gel�st werden konnten. Das war und ist nat�rlich meine gr��te Freude und sch�nste Best�rkung. Nun liegt (endlich) ein gebundenes Buch vor Ihnen. Auch dieses Buch ist nicht der Weisheit letzter Schlu�. Auch dieses Buch ist kein Endergebnis � ein solches wird es nie geben. Und doch ist es gegenw�rtig, an der Schwelle zum neuen Jahrtausend, ein Endpunkt. Ein wichtiges Zwischenziel, das ich mir damals setzte, ist n�mlich (weitgehend) erreicht: die vollst�ndige Aufarbeitung des bis heute verf�gbaren Materials. Damit ein Wort zum zugrunde liegenden Material, zu den Quellen dieser Sammlung: a)die Boller Materie (in Form von Vortr�gen und Skripten) ist im wesentlichen vollst�ndig enthalten. Das bedeutet nicht, da� alle Vortr�ge eingeflossen sind, aber von allen dort behandelten Mitteln die wichtigsten und grundlegendsten. b)Artikel der �Hom�opathischen Einblicke� seit ihrer ersten Ausgabe (vollst�ndig) c)Pr�fungen, Arbeiten und Vortr�ge an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin (vollst�ndig) d)weitere Vortr�ge/Pr�fungen, die an anderen Seminar- und Schulungsorten mit �hnlichem Ansatz wie in Boll abgehalten wurden (Freiburger Hom�opathietage, Karlsruher Hom�opathietage u.v.a.) e)neuere Schriften mit Erkenntnissen zur seelischen Struktur und Problematik: z.B. Vithoulkas, Sankaran, Coulter, K.J. M�ller, Scholten (um nur einige zu nennen) f)Artikel aus anderen Zeitschriften, die Bez�ge zur Wesenhaftigkeit von Arzneimitteln enthalten. g)Spezielle Schriften zu einzelnen Bereichen (Astrologie, Farben usw.) Parallel zu den mehr symbolischen und thematischen Ph�nomenen, die sich aus diesen Quellen ergeben, war es mir (als Psychologe) auch von Anfang an ein Anliegen, die Gem�ts- und Charakterstruktur von Arzneimittelbildern einzubinden und zu vervollst�ndigen. Sie bezieht sich ja am unmittelbarsten auf das Verhalten und Erleben des Patienten selbst. Daf�r dienten mir, neben den besagten Quellen, zus�tzlich die klassischen Arzneimittellehren und Pr�fungen, vor allem aber auch die g�ngigen Repertorien. Neben dem alten Kent, bzw. dem Repertorium Generale (K�nzli u.a.), sowie dem Synthetischen Repertorium (Horst Barthel), m�chte ich hier das Synthesis (Frederik Schroyens) hervorheben, das nun seit einigen Jahren verf�gbar ist. Es bildet m.E. das beste derzeitige Repertorium und ist ebenfalls in st�ndiger Weiterentwicklung begriffen. Viele Symptome aus diesen Repertorien, teilweise im Originalwortlaut, teilweise umformuliert und angepa�t, bilden inzwischen zusammen einen ebenfalls gro�en Anteil an der Sammlung. Es ist jedoch nicht Ziel, ein solches klassisches Repertorium jemals zu ersetzen, dies ist nicht Thema dieser Sammlung. Zum einen ist f�r mein eigenes Anliegen die repertoriumsgem��e Differenziertheit von Rubriken hinsichtlich vieler Modalit�ten (Tageszeiten usw.) nicht so wesentlich, zum zweiten, noch weniger, die Differenziertheit von k�rperlichen Lokalerscheinungen. Letztere interessieren mich hier nur als Hinweise auf typische k�rperliche St�rungsmuster bzw. in ihrem symbolischen Wert. Allgemeine Charak-teristika wie Modalit�ten, Verlangen/Abneigungen und die Nahrungs-mittelsbez�ge sind mir hingegen wichtig, da sie zentrale Affinit�ten des Menschen zeigen. Als solche stehen sie h�ufig ebenfalls in einem symbolischen Bezug zur Wesenheit und vervollst�ndigen und spiegeln die Charakteristik der Arznei auf der organischen und funktionellen Ebene. All diese Quellen sind die Grundlage von nunmehr �ber 85000 Eintragungen in dieser dritten Auflage (2. Auflage: 30000 Eintragungen) in 141 Arzneimitteln. Die Polychreste sind dabei schon so umfassend und vielseitig vertreten, da� ihr Grundwesen in der holographischen Schau gut sichtbar wird. Dagegen stecken die Erkenntnisse zu manchen kleineren Arzneimitteln noch in den Kinderschuhen und k�nnen nur als erste Hinweise dienen. Hier wird in Zukunft noch viel Forschungsarbeit zu leisten sein, in Form von neuen Arzneimittelpr�fungen und durch Entdeckung bzw. �berpr�fung am Patienten. Damit wage ich einen Ausblick: Die Arzneimittelforschung der Zukunft wird nicht nur durch neue Mittel gepr�gt sein, sondern vor allem auch durch neue Methoden. So hat die Boller Gruppenpr�fung eine Methode geschaffen, die neben der Erkenntnis einzelner Symptome die Wesenhaftigkeit von Arzneien erfahrbar und erkennbar macht. Andere Methoden sind auf dem Weg: C4-Verreibung und C4-Texte, Arzneimitteltrancen (vgl. A. Kr�ger: �Hom�opathische Seelenreisen�) und hom�opathische Systemaufstellungen (abgeleitet von der Methode des Familienstellens von Bert Hellinger). Mit diesen immer ganzheitlicheren Methoden wird auch die Betrachtung der Arzneiwesen immer ganzheitlicher. Dabei d�rfte es neben der in j�ngerer Zeit vermehrten Erforschung bislang unbekannter Arzneien (wie z.B. Zucker, Plastik, Bambus, Ozon, Kohlenstoff-Mittel u.a.) auch wertvoll sein, weiterhin viele mittlere und kleinere Arzneien, die seit Hahnemann zwar st�ndig verwendet werden, aber in ihrer seelischen Bedeutung kaum bekannt sind, mit diesen Methoden neu zu pr�fen. Ich bin gespannt auf diese Zukunft und kann versichern, da� ich meinen Teil der begleitenden und aufbereitenden Arbeit weiterf�hren werde. Gerade eine solche Art von Materia Medica soll und mu� lebendig bleiben, offen f�r Ver�nderungen, Erweiterungen und neue Perspektiven, offen auch f�r neue Strukturen und Darstellungsformen. Wie J�rgen Becker in seinem Vorwort schon aufrief, bedarf es dazu der Mitarbeit aller Hom�opathInnen. Ich bitte daher Sie als LeserIn, mir nach Kr�ften weiterhin Material, Anregungen, Pr�fungsprotokolle, Manuskripte, Vortr�ge usw. zukommen zu lassen. Dankbar bin ich auch f�r jedwede Meinung, Verbesserungsvorschl�ge und Kritik. Zum Abschlu������������������������ m�chte ich einigen Menschen Dank sagen, ohne deren Unterst�tzung diese Arbeit nicht m�glich w�re: zuvorderst gilt mein herzlicher Dank meinen Lehrern Andreas Kr�ger, Hans-J�rgen Achtzehn, J�rgen Becker, Gerhardus Lang und den vielen anderen Dozenten der Boller Hom�opathiewoche und �hnlichen Zusammenk�nften. Ohne sie g�be es das gesamte Material nicht, und ohne ihre Ermutigung w�re die Arbeit vielleicht irgendwann versandet. Mein weiterer Dank gilt meinen Sch�lerInnen und KollegInnen der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin, die durch ihre Teilnahme an Pr�fungen und Prozessen stetig zur Viel-seitigkeit der Arzneimittelerkenntnis beitragen, und die mich immer wieder auf Schwachpunkte der Sammlung aufmerksam machen. Schlie�lich m�chte ich mich bei all den Hom�opathInnen und anderen LeserInnen der fr�heren Ausgabe bedanken, die durch ihr Interesse und ihre Beitr�ge diese Materia Medica bereichern und mir zudem durch ihren Zuspruch das R�ckgrat st�rken und zum Ausdruck bringen, da� f�r die weitere Arbeit daran ein dauerhaftes Bed�rfnis besteht. Ich w�nsche mir, da� Ihnen dieses Buch in Ihrer praktischen Arbeit und f�r Sie selbst von Nutzen sein wird, sie bereichern wird um viele Ideen und dazu beitragen kann, da� Ihr Verst�ndnis von Arzneimitteln noch ganzheitlicher wird � und, nicht zuletzt, Ihnen einfach Freude bereitet. Martin Bomhardt Berlin, im Januar 1999 Anschrift des Autors Martin Bomhardt Blissestra�e 63, 10713 Berlin Tel. 030 / 8572 9674, Fax 030 / 8572 9675 Anmerkungen zum GebrauchGliederung der ArzneimittelbilderJedes Arzneimittelbild ist in thematische Abschnitte gegliedert. Innerhalb eines Abschnitts sind die Symptome zun�chst nach Wertigkeiten und nachfolgend alphabetisch angeordnet. Ein Arzneimittelbild beginnt mit dem Abschnitt Themen, in dem die Stichworte zur Thematik des Mittels aufgef�hrt sind. Dieser Abschnitt dient als �berblick �ber die Essenz und Idee des Mittels und �ber die Problemthemen, mit denen das Mittel zu tun hat. Der n�chste Abschnitt beinhaltet die Symbolik und f�hrt Symbole auf, die sich als typisch f�r das Mittel und seine Thematik erwiesen haben und die in Tr�umen oder realen Begegnungen bei Patienten oder Pr�fern h�ufig auffielen. Danach werden Gem�tssymptome, d.h. die Charakterstruktur und die geistig-seelischen Verhaltens- und Erlebensaspekte, unter Gem�t aufgelistet, differenziert in Charakter, Emotionale Ebene, Geistige Ebene, Verhalten, Kontakt, Sexualit�t, T�uschung (Gef�hl-als-ob, Wahnideen) und Psychopathologie. Die weiteren Spezialabschnitte folgen in alphabetischer Anordnung: Astrologie, Berufe, Bet�tigung+Lebensstil, Bildende Kunst, Edelsteine Erscheinung+Kleidung�u�ere Erscheinung des Patienten, Verhalten in der Anamnese Essen+TrinkenNahrungsmittelbez�ge in der �blichen Aufteilung: Verlangen, Abneigungen, Verschlechterung, Besserung Farben, I-GingFarbzuordnungen, Bevorzugungen und Abneigungen Kinder Spezielle Ph�nomene, Symptome und Bew�hrte Indikationen bei Kindern K�rperSymbolisch bedeutsame oder k�rperliche Lokalerscheinungen, Bew�hrte Indikationen sowie als besondere Aspekte: Allgemeiner Zustand, Schlaf, Mi�empfindungen Landschaften+L�nder, Literatur, M�rchen+Geschichten Modalit�tenAusl�ser/Folge von, Unvertr�glichkeit, Verschlechterung, Besserung Musik, NachnamenPers�nlichkeitenVerzichtet wurde hier auf die Eintragung lebender Personen, es sei denn die Person steht als Schauspieler f�r bestimmte Charaktere oder als Musiker f�r bestimmte Musikstile. Die Zuordnung der privaten Person zu einem Arznei-mittelbild wird hier ausdr�cklich ausgeschlossen. Redensarten, Situationen+Historisches, Spielfilme, Sport SubstanzSignatur und Charakteristik der hom�opatischen Substanz selbst Tarot, Tiere, Tr�ume, �bungVerlangen+AbneigungenVornamenIm letzten Therapie-Abschnitt finden sich noch therapeutische Hinweise und Bez�ge zu anderen Arzneimitteln: Empfinden des BehandlersTypische atmosph�rische oder emotionale Empfindungen des Behandlers Erl�sung - HeilungVergleichsmittel, Komplement�rmittel, Antidote Miasma / DiatheseSpezielle QuellenWertigkeitenDie unterschiedliche Bewertung von Eintragungen erfolgt anhand der �blichen vierstufigen Einteilung. Prim�res Kriterium der damit einhergehenden Unterscheidung der Wichtigkeit von Symptomen ist weniger ihre Bew�hrtheit und H�ufigkeit in Pr�fungen, als mehr die Frage, wie wichtig das Ph�nomen ist im Gesamtzusammenhang des AMBs. Es mu� daher darauf hingewiesen werden, da� es sich bei den Bewertungen meist nicht um streng gefa�te Wertigkeiten (i.S. Kents) handelt. Wo Eintragungen aus den Standardrepertorien (Kent, Synthesis, Synthetisches Repertorium) �bernommen wurden, habe ich die Wertigkeit zumeist beibehalten, in seltenen F�llen verst�rkt, in keinem Falle vermindert. Ansonsten liegen den Bewertungen folgende Kriterien zugrunde: � die Eintragung ist in Pr�fungen/an Patienten geh�uft aufgetreten und hat sich als entsprechend gesichert erwiesen (klassisches Kriterium) Bsp.: Pflock, G.v. ist bei Anacardium h�ufig und gesichert � und/oder sie erscheint als Symptom des betreffenden AMB besonders wichtig und zentral (nach Aussage der Quelle bzw. ansonsten eigener Einsch�tzung) Bsp.: Enge, G.v. ist bei Lachesis sehr zentral � und/oder sie erscheint als Symbol f�r das AMB besonders treffend und typisch (ebenfalls nach Aussage der Quelle bzw. eigener Einsch�tzung) Bsp.: "Rundes" ist bei Calcium Carb. sehr treffend als Symbol Die Wertigkeiten sind aus diesen Gr�nden nicht fest und unver�nderbar. Ganz im Gegenteil, es ist zu erwarten, da� es dort Ver�nderungen geben wird. Hier bin ich auf die Mithilfe und Erfahrung von Kollegen angewiesen und bitte auch hier um Hinweise. 1-wertig Normaldruck 2-wertig Kursivdruck3-wertig Fettdruck4-WERTIG FETTDRUCK GRO�Kennzeichnung eigent�mlicher Symptome Rubriken, die mit einem Sternchen beginnen, enthalten nur bei dieses eine Mittel. Beispiel: * Ritterhelm ist nur bei Aconit eingetragen - Schreck gibt es auch bei anderen Mitteln Notierung der SymptomeSymptome wurden weitestgehend nach folgendem Schema formuliert: der f�r das Symptom charakteristische oder leitende Begriff steht am Anfang: gro�e Beweglichkeit � Beweglichkeit, gro�e Verlangen nach Anerkennung � Anerkennung, V.n. Manche Symptome k�nnen in �hnlicher Formulierung mehrmals erscheinen. Dies soll einerseits den Feinheiten der Ausdrucksweise gerecht werden, andererseits die Auffindbarkeit erleichtern. Auch k�nnen einzelne Eintragungen in verschiedenen Abschnitten mehrmals vermerkt sein, wenn dies sinnvoll erscheint. Abk�rzungenAus Gr�nden der Platzersparnis und der besseren �bersichtlichkeit halber werden f�r wiederkehrende Formulierungen Abk�rzungen verwendet, von denen die meisten in der Notierung hom�opathische Schriften allgemein �blich und bekannt sind. Weitere sind schnell zu erkennen: A.g. Abneigung gegen A.v. Angst vor e.g. empfindlich gegen f.z. f�hig zu F.v. Folge von G.v. Gef�hl von M.a. Mangel an N.z. Neigung zu Tg. T�uschung/Wahnidee V.n. Verlangen nach Uv. Unvertr�glichkeit uf.z. unf�hig zu QuellenEs gibt zwei gro�e Gruppen von Quellen. Die erste Gruppe umfa�t Standardwerke der alten und neueren Hom�opathie, d.h. Arzneimittellehren und Repertorien sowie einige andere Werke, aus denen Ph�nomene und Symptome zu vielen Mitteln entnommen sind. Diese Allgemeinen Quellen werden im Anhang aufgelistet und sind nicht bei jedem bezogenen Arzneimittelbild noch einmal aufgef�hrt. Die zweite Gruppe von Quellen sind spezielle Quellen f�r jeweils ein bestimmtes Arzneimittel. Sie werden im letzten Abschnitt jedes Arznei-mittelbildes direkt angegeben. Diese Quellen gehen auf Pr�fungs-aufzeichnungen, Vortr�ge und Artikel zur�ck, die entweder in schriftlicher Form oder als Cassettenaufzeichnungen vorliegen. Damit Sie sich ggf. mit den Arzneimitteln intensiver auseinandersetzen k�nnen, empfehle ich f�r diese speziellen Quellen folgende Bezugsquellen: 1. Cassettenvortr�ge der Boller Hom�opathiewoche: Die Eintragung der Cassette (Bestellnummer) besteht hier aus einer Typenkennzeichnung (AMB, AMP, MMS) und einer rein numerischen Bestellnummer. Bsp.: AMB 1 / 9612 Sie erhalten diese Cassetten bei: Boller Hom�opathiewoche, Frau Evelyn Gerloch, Postfach 1107, 7325 Boll 2. Cassettenvortr�ge des Verlags Hom�opathie+Symbol: Die Eintragung der Cassetten ist hier durch eine alphanumerische Bestellnummer gekennzeichnet: Bsp.: HF-9601 Diese Cassetten sind direkt �ber uns erh�ltlich (siehe auch Anhang) 3. "Hom�opathische Einblicke" Heftnummer und Seite sind in der Quelle angegeben. Verlag Medizinisches Forum, Hans-J�rgen Achtzehn Mommsenstra�e 55, 10629 Berlin, Tel. 030 / 786 6022 |
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