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56. Berliner Homöopathietage

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Die Vorträge der 56. Berliner Homöopathietage bewegen sich in einem lebendigen Spannungsfeld zwischen fatalistisch verzweifelter Finsternis und dem Licht der Hoffnung auf Heilung und Befreiung. Arne Krüger leitet die Vorträge mit der Fragestellung ein, welche Rolle der Glaube (HT-561) für Krankheit und Heilung spielen kann, auch im Hinblick auf verschiedene homöopathische Arzneien.

Der schwarze Rabe (Corvus Corax, HT-567) überfliegt, gewissermaßen als dunkles Leitmotiv, die gesamte Spannbreite der Vorträge dieser Tagung - mit der Botschaft, dass das Leben kein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-Als-Auch ist. Die Suche nach Zwischentönen, nach einem Überlebensweg jenseits fixierter Vorstellungen, kommt auch im dunkelsten Vortrag des Wochenendes zum Ausdruck, über den destruktiven Fatalismus von Syphilinum (HT-568). China (HT-569) befindet sich ebenfalls an einem existenziell geschwächten Tiefpunkt, mit zugleich hohen Ansprüchen und Idealvorstellungen. Thuja (HT-564) verbirgt ihre innere Gruft hinter einer adretten Fassade.

Wie entstehen solche Abgründe der Lebensverzweiflung? Andreas Krüger verweist in seinem Beitrag über Calcium carbonicum (HT-565) und Ignatia (HT-566) auf das emotionale Verlassenwerden, bei Vipera (HT-562) auf den Verrat und das Misstrauen in diktatorischen Strukturen. Eine andere Schlange, Lachesis (HT-5611), erstickt am Argwohn, zu kurz gekommen zu sein.

Was sind mögliche Lösungen und Hilfen? Der schottische Rothirsch (HT-5610), ein duldsamer und doch kampfesbereiter Überlebenskünstler, ruht in sich - im Selbstverständnis des Genügsamen. Auch die friedliebende Hummel (Bombus, HT-563) macht sich keinen Kopf darum, aus anatomischer Sicht flugunfähig zu sein. Gelassen, stets aufs pragmatisch positive Ziel orientiert und voller kindlicher Unbekümmertheit fliegt sie ihre eigenen Achterbahnen.

HT-561: Homöopathische Arzneien und Glauben. Zur Religiosität von Arnica, Arsen, Aurum, Calcium u. a. (Krüger, Arne)
HT-562: Vipera berus. Diktatur und Verrat (Krüger, Andreas)
HT-563: Die Hummel. Sisyphos und die Paradoxie der Freiheit (Große, Martina; Riedel, Sara)
HT-564: Thuja. Hübsche Fassade - innere Gruft (Lorenz, Liliana)
HT-565: Calcium carbonicum. Engel und die Sicherheit der Kreiskultur (Krüger, Andreas)
HT-566: Ignatia. Das Drama des emotionalen Hungers (Krüger, Andreas)
HT-567: Corvus corax (Kolkrabe). Die Individualität beschützen (Lettmann, Hannah)
HT-568: Syphilinum. Jeden Tag ein bisschen sterben (Noto, Serena)
HT-569: China officinalis. Gibt es noch Hoffnung? (Dubau, Jeannine)
HT-5610: Der schottische Rothirsch. Eine homöopathische Reise in die Highlands (Feist, Franziska)
HT-5611: Lachesis. Entspannung in der Stille (Krämer, Michael)

 

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Edition: HT (Berliner Homöopathietage)

Schlüsselworte (mit Querlinks): Bombus, Calcium carb., Cervus elaphus, China, Corvus corax, Glaube, Hummel, Ignatia, Kolkrabe, Lachesis, Luesinum, Politik, Religion, Syphilinum, Thuja, Verrat, Vipera berus

Abspieldauer (ca.): 7 Std. 23 Min.

Klang sehr gut (HiFi) Kurzdarstellung - als Einführung zu empfehlen mit persönlichem Selbsterfahrungsbericht/Fall  Anfänger / Einsteiger (Laie)Homöopathie-StudentAbsolvent / PraxisanfängerFortgeschrittene PraxisMeister / Experte

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Merkzettel (Wunschliste) 56. Berliner Homöopathietage

Die Vorträge der 56. Berliner Homöopathietage bewegen sich in einem lebendigen Spannungsfeld zwischen fatalistisch verzweifelter Finsternis und dem Licht der Hoffnung auf Heilung und Befreiung. Arne Krüger leitet die Vorträge mit der Fragestellung ein, welche Rolle der Glaube (HT-561) für Krankheit und Heilung spielen kann, auch im Hinblick auf verschiedene homöopathische Arzneien.

Der schwarze Rabe (Corvus Corax, HT-567) überfliegt, gewissermaßen als dunkles Leitmotiv, die gesamte Spannbreite der Vorträge dieser Tagung - mit der Botschaft, dass das Leben kein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-Als-Auch ist. Die Suche nach Zwischentönen, nach einem Überlebensweg jenseits fixierter Vorstellungen, kommt auch im dunkelsten Vortrag des Wochenendes zum Ausdruck, über den destruktiven Fatalismus von Syphilinum (HT-568). China (HT-569) befindet sich ebenfalls an einem existenziell geschwächten Tiefpunkt, mit zugleich hohen Ansprüchen und Idealvorstellungen. Thuja (HT-564) verbirgt ihre innere Gruft hinter einer adretten Fassade.

Wie entstehen solche Abgründe der Lebensverzweiflung? Andreas Krüger verweist in seinem Beitrag über Calcium carbonicum (HT-565) und Ignatia (HT-566) auf das emotionale Verlassenwerden, bei Vipera (HT-562) auf den Verrat und das Misstrauen in diktatorischen Strukturen. Eine andere Schlange, Lachesis (HT-5611), erstickt am Argwohn, zu kurz gekommen zu sein.

Was sind mögliche Lösungen und Hilfen? Der schottische Rothirsch (HT-5610), ein duldsamer und doch kampfesbereiter Überlebenskünstler, ruht in sich - im Selbstverständnis des Genügsamen. Auch die friedliebende Hummel (Bombus, HT-563) macht sich keinen Kopf darum, aus anatomischer Sicht flugunfähig zu sein. Gelassen, stets aufs pragmatisch positive Ziel orientiert und voller kindlicher Unbekümmertheit fliegt sie ihre eigenen Achterbahnen.

Das Gesamtpaket besteht aus folgenden 11 Vorträgen:

HT-561: Homöopathische Arzneien und Glauben. Zur Religiosität von Arnica, Arsen, Aurum, Calcium u. a. (Krüger, Arne)

"Das Bedürfnis zu glauben ist etwas ganz Normales, wahrscheinlich sogar etwas Lebensnotwendiges." (aus der Neurowissenschaft)

Zum Auftakt der 56. Berliner Homöopathietage setzt sich Arne Krüger, engagierter Christ (evangelischer Lektor) und stellv. Schulleiter der Samuel-Hahnemann-Schule, intensiv mit der Beziehung zwischen Homöopathie und Glaube auseinander. Was heißt Glaube(n) eigentlich? Muss man beispielsweise an Homöopathie "glauben", damit sie wirkt? Wann können Glaube und Religiosität pathologisch werden?

Eine anschauliche Himmelfahrt zu verschiedenen Arzneien, mit dem Fazit, dass Menschen auf ganz unterschiedliche Weise glauben können. Wichtig ist nur, ob sie damit in Harmonie leben - oder aber darunter leiden (lassen).

Näheres zum Vortrag: HT-561


HT-562: Vipera berus. Diktatur und Verrat (Krüger, Andreas)

"Mit Homöopathie kann man Politik machen!" (Jürgen Becker)

Homöopathie kann auch bei üblen Folgen politischer Gegebenheiten hilfreich sein. Bei Verschwörung (auch eingebildeter!), Intrigen, Verrat, faulen Kompromissen und anderen übermäßig gelenkten bzw. gelinkten Machenschaften kommt die gesamte Schlangengrube in den Bereich möglicher Arzneien. Wenn jeder Kontinent eine typische Schlange vorzuweisen hat, so kann Vipera (Kreuzotter) als typischste europäische Schlange bezeichnet werden.

Andreas Krüger berichtet hier eindrücklich über die besondere Energie von Vipera, über schrecklichsten Verrat (Geliebter ist informeller Stasi-Mitarbeiter) und höchst professionelles Lügen für eine (vermeintlich) höhere Sache. Nach einem so schweren Verrat ist eigentlich nur noch Vernichtung denkbar - oder aber Vergebung.

Näheres zum Vortrag: HT-562


HT-563: Die Hummel. Sisyphos und die Paradoxie der Freiheit (Große, Martina; Riedel, Sara)

"Es ist nicht wichtig, was morgen passiert..."

Martina Große erinnert sich, wie ihr an einem Sommertag plötzlich bewusst wurde: "Immer wenn ich eine Hummel sehe, bin ich glücklich!" Diese Erkenntnis war Anlass für eine Gruppenverreibung der Hummel (Bombus), die sie gemeinsam mit Sara Riedel organisierte, und an der nur Frauen teilnahmen!

Die beiden Homöopathinnen berichten hier von ihren ersten Erfahrungen mit dieser neuen Arznei. Zunächst werden das Wesen der Hummel und charakteristische Merkmale ihrer Lebensweise skizziert, denn schon in der Signatur lassen sich Besonderheiten erkennen, die sie von anderen Insektenarzneien eindeutig unterscheiden. Sie ist das einzige Insekt, das auch noch in höchsten Höhen (Mt. Everest) überleben kann. Und sie ist die fleißigste Spezies der Vespidae-Gruppe: 18 Arbeitsstunden sind ihr Alltag. Nach physikalischen Gesetzen kann sie mit ihrem Körperbau eigentlich gar nicht fliegen. Doch sie "macht sich keinen Kopf darüber" und tut es trotzdem. So fliegt sie erfolgreich, häufig in Achterformen! Im Vergleich mit anderen Wespenartigen ist sie unaggressiv und friedliebend.

Näheres zum Vortrag: HT-563


HT-564: Thuja. Hübsche Fassade - innere Gruft (Lorenz, Liliana)

Liliana Lorenz umreißt in ihrem kurzen, authentischen Beitrag ihre persönliche Thuja-Geschichte. Thuja ist die Hecke des Kleinbürgers im Vorgarten und trennt auf Friedhöfen die Lebenden von den Toten. Jeder kennt sie und doch nimmt man sie nur selten wirklich wahr. Sie gehört zu jenen homöopathischen Mitteln, mit denen "keiner etwas zu tun haben will, und das trotzdem wohl jeder von uns zumindest ein bisschen in sich trägt".

Näheres zum Vortrag: HT-564


HT-565: Calcium carbonicum. Engel und die Sicherheit der Kreiskultur (Krüger, Andreas)

"Im Kreis ist alles gehalten, im Kreis ist alles geheilt"

Mit viel Liebe stellt Andreas Krüger in seinem zweiten Vortrag dieser 56. Berliner Homöopathietage eine für ihn persönlich sehr fundamentale Arznei vor: "Ich verdanke Calcium carbonicum meine ersten, zu 100 Prozent angstfreien 14 Tage", berichtet er dankbar, und erzählt von Kindheitserinnerungen, vom ersten Tag im Kindergarten, als seine Mutter beim Einschlafen stets seine Hand halten musste (Bild der Auster), von zahlreichen Ängsten, aber auch von Träumen. Calcium träumt viel und sehr lebhaft: Beispielsweise von Engeln in Birkenstocklatschen (ganz anders als die Engel von Phosphor, Mercur oder Plutonium...).

Näheres zum Vortrag: HT-565


HT-566: Ignatia. Das Drama des emotionalen Hungers (Krüger, Andreas)

"Das Einzige, was hilft, ist paradoxe Therapie - oder eben Ignatia"

In diesem (in Vertretung) spontan gehaltenen Vortrag fasst Andreas Krüger seine vielfältigen Erfahrungen zu Ignatia zusammen. Das wohl paradoxeste Mittel der homöopathischen Materia Medica ist "die Leiche, die bergauf schwimmt", wie Jürgen Becker zu sagen pflegte.

Ignatia ist Krüger zufolge das wichtigste Mittel für alle (emotional) Verhungerten. Ihre Wunschpartner bekommen Angst, (seelisch) verspeist zu werden, so dass nichts mehr von ihnen übrig bleibt... Zudem verhält sich Ignatia heute so und morgen so - "situativ wahrhaft"! Doch was uns an Krügers humorvollem Vortrag zum Lachen bringt, erscheint aus der Perspektive Betroffener nur wenig lustig. Sie leiden sehr unter ihrem eigenen Drama: Wenn sie ihren Geliebten "zu Tode rilken" (Gedichte schicken) oder "wegsimsen" (SMS-Dauerfeuer), dazu häufige und kontroverse Änderungen im Denken und Reden, Wahnvorstellungen ("verheiratet zu sein"), hysterische Ausbrüche und Überidealisierungen.

Näheres zum Vortrag: HT-566


HT-567: Corvus corax. Die Individualität beschützen (Lettmann, Hannah)

Gewünscht hatte sich Hannah Lettmann die Begegnung mit dem finsteren Kolkraben nicht wirklich, doch drängte sich der "Hexenvogel" plötzlich auffällig in ihr Leben. Erst nach einigem Zögern ließ sie sich auf ihn ein. In ihrem Vortrag beschreibt sie zunächst, wie ihr dieser weltweit verbreitete und oftmals verfolgte Vogel über den Weg flog. Welche Unterschiede zur Rabenkrähe zeichnen ihn aus?

Wiederholt stellte ihr der Rabe die Frage: Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr im Außen kämpfe? Was ist mein eigentlicher Kern unter all den verschiedenen "Benutzeroberflächen", wie sie ihre verschiedenen Rollen nennt. Die Lebensweise und die kulturelle Bedeutung dieses intelligenten Vogels geben wichtige Hinweise (Unglücksbote, "Rabenmutter", Mythos von Hugin und Munin).

Im Weiteren fasst die Referentin die Rabenkrähenfederverreibung von Dr. Beate Latour zusammen und berichtet von ihrer eigenen Arzneimittelprüfung: Sprechen in Reimen, Verlangen zu dichten, sprachliche Wehrhaftigkeit sind dominante Themen, aber auch Todesangst und Sterbebegleitung. Persönlich entscheidend für sie wird die Erkenntnis, dass es um Selbstannahme geht, insbesondere die Annahme der Vielfältigkeit der eigenen Person, d. h. die Vereinbarkeit unterschiedlichster Rollen: nicht "Entweder-oder", sondern "Sowohl-als-auch" ist die Lehre des Raben. Ein Blick auf die Körpersymptome und andere Charakteristika runden das Mittel ab, das sich im Spannungsfeld zwischen Leben und Tod bewegt, zwischen der Angst vor Vernichtung und der Annahme des eigenen Soseins.

Näheres zum Vortrag: HT-567


HT-568: Syphilinum. Jeden Tag ein bisschen sterben (Noto, Serena)

In einem sehr freimütigen, authentischen Selbstbekenntnis spricht Serena Noto über ihren syphilitischen Lebensweg: vom permanenten Gewahrsein der Vergänglichkeit durch die stets wirksamen Zerstörungskräfte und von ihrem Bemühen, diese destruktiven Kräfte durch Perfektion und Fehlerlosigkeit zu verbergen. Syphilinum ist die Arznei, die mit den zerstörerischen Kräften am direktesten konfrontiert ist, mit dem Grundgefühl von Vergeblichkeit und der Vorstellung, ohnehin bald sterben zu müssen.

In ihrem Vortrag sucht Serena Noto nach Möglichkeiten, mit dieser schweren Grundempfindung zu leben. Die Arznei hilft ihr, sich auf die Suche nach neuen Erfahrungsmöglichkeiten zu begeben. Zum Beispiel, dass neben dem Tod auch die Liebe existiert (Selbstliebe ist etwas sehr schwieriges für Syphilitiker) und dass es demütigen Mut braucht, sich dem Schicksal (auch dem positiven) zu ergeben, statt sich gottähnlich über das Schicksal zu erheben.

Näheres zum Vortrag: HT-568


HT-569: China officinalis (Dubau, Jeannine)

Am Tiefpunkt seiner persönlichen Existenz, in der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit über die Unzulänglichkeit seiner ärztlichen Tätigkeit, stieß Samuel Hahnemann auf das erste Mittel der Homöopathie: China officinalis, die Chinarinde. Mit dieser für die homöopathische Heilkunst so grundlegenden Arznei befasst sich Jeannine Dubau in ihrem Vortrag.

Zunächst bekundet sie ihren eigenen akuten Zustand: die Angst, den Faden zu verlieren, nicht von Interesse zu sein, mit Abneigung zu denken, leerem Geist und dissoziativem Empfinden. Dann erzählt sie vom Umbruch im Medizinwesen, von der Morgenröte der Homöopathie auf der Suche nach einer sanften, gewissen und dauerhaften Medizin. Die lebenslange Suche Hahnemanns war kein leichter Weg: Er wurde verfolgt, verachtet, in Frage gestellt und angezweifelt.

Näheres zum Vortrag: HT-569


HT-5610: Der schottische Rothirsch. Eine homöopathische Reise in die Highlands (Feist, Franziska)

Wegen ihrer schottischen Familienwurzeln erforscht Franziska Feist bevorzugt Arzneien aus den nordisch-keltischen Gefilden. In ihrer jüngsten Arbeit beschäftigt sie sich mit dem schottischen Rothirsch, der sich vom Damhirsch in wichtigen Aspekten unterscheidet. Rothirsche leben in matriarchalisch geprägten Gruppen und sind an das entbehrungsreiche Leben im Norden gut angepasst. Als ausdauernde Schwimmer ernähren sie sich unter anderem von Algen und Blasentang. In der nordischen Mythologie gelten sie als Wanderer zwischen den Welten und als Reittiere der Feen des "Andervolks".

Feists eigene Forschungserfahrung fußt vor allem auf der Gruppen-Blindverreibung eines Geweihstücks. Die erste Verreibungsstufe war von tiefer Melancholie und einem starken Gefühl von Verantwortung geprägt, bei gleichzeitig verfeinerten Sinnen, insbesondere für Geräusche. Die zweite Stufe brachte ein Verlangen nach räumlicher Freiheit hervor und das Thema "Schützen und (Über)leben": Kraft sammeln für das Notwendige, ohne unnötige Aktivitäten. Auf der dritten Verreibungsstufe ging diese Empfindung einerseits in eine gespannte Erwartung von Gefahr über (irgendwo lauert der Feind), doch ohne Angst: Wir werden die Mittel finden, um die Situation zu lösen: also eine gelassene Bereitschaft, sich zu verteidigen, mit Vertrauen in ein gutes Ende. In der vierten Stufe wurde die Gefahr zur Herausforderung, zum Wettkampf, mit Lust/Sehnsucht, Unbekanntes und Fernes zu entdecken.

Am Ende bleibt die Einsicht bestehen, dass man nicht darum kämpfen muss, der Platzhirsch zu sein. Ein Selbstverständnis entwickelt sich, dass alles seinen natürlichen Platz hat und Zufriedenheit/Fülle auch in unzufriedenen (Mangel-)Situationen möglich ist.

Näheres zum Vortrag: HT-5610


HT-5611: Lachesis. Entspannung in der Stille (Krämer, Michael)

Dieser Überblicksvortrag zu Lachesis umreißt die wichtigsten Themen und Merkmale einer Arznei, die Michael Krämer als sehr hilfreich für sich selbst erlebte - und als Initiator seines eigenen homöopathischen Wegs. Das Grundproblem von Lachesis sieht er in der Überreizung, die aus dem Drang erwächst, alles aufnehmen und wahrnehmen zu müssen, um bloß nichts zu verpassen. Diese Überreizung benötigt ein Ventil: das fortdauernde Reden.

Im Heilungsverlauf konnte der Referent ehrlicher zu sich selbst werden und lernen, dass er sich nicht permanent zu etwas äußern musste, sondern auch mal still sein und zuhören konnte - eine entspannende Erfahrung!

Näheres zum Vortrag: HT-5611


Nähere Informationen und Hörproben finden Sie bei den einzelnen Vorträgen.

 

HT-561: Homöopathische Arzneien und Glauben. Zur Religiosität von Arnica, Arsen, Aurum, Calcium u. a. (Krüger, Arne)
Gesamtlänge (59:10)
1. Einleitung von Andreas Krüger / "Fürchte dich nicht" (05:10)
2. Glaube und Wissenschaft / Homöopathie und Glaube / Glaube als Pathologie? (07:50)
3. Ist Glaube lebensnotwendig? / Neurophysiologische Erkenntnisse (07:25)
4. Umgang mit Glauben in der Therapie (08:11)
5. Arnica montana - praktischer Glaube (05:59)
6. Arsenicum album - Der Sünder / Aurum metallicum - vollkommener Gott (07:50)
7. Calcium carbonicum / Causticum / Ignatia / Lycopodium (09:08)
8. Natrium / Phosphorus - strahlender Glaube (07:35)

HT-562: Vipera berus. Diktatur und Verrat (Krüger, Andreas)
Gesamtlänge (43:19)
1. Einleitung / Verschwörungstheorien und unvorstellbarer Verrat (10:35)
2. Homöopathie und Politik / Ätiologie: Stasi und Verrat (06:50)
3. Vipera - Vom Lügen für das große Ganze (08:28)
4. Fallbeispiel Gebärmuttermund-Dysplasie (10:29)
5. DDR und Vipera Berus (06:55)

HT-563: Die Hummel. Sisyphos und die Paradoxie der Freiheit (Große, Martina; Riedel, Sara)
Gesamtlänge (39:56)
1. Bombus - wie es zur Arzneimittelprüfung kam (04:02)
2. Signatur der Hummel - Leben und Arbeiten eines friedlichen Volkes (07:53)
3. Signatur und Besonderheiten - angstfreies Sein (07:15)
4. Es ist wie es ist - und das ist gut so (04:04)
5. Körperliche und psychische Symptome (05:09)
6. Für wen ist dieses Mittel das richtige? / Erlöster Zustand (07:32)
7. Der glückliche Sisyphos / Innere Freiheit (03:57)

HT-564: Thuja. Hübsche Fassade - innere Gruft (Lorenz, Liliana)
Gesamtlänge (26:54)
1. Signatur und typische Symptome von Thuja (09:02)
2. Der Kult vom romantischen Traurigsein (04:46)
3. Persönlicher Leidensweg (04:33)
4. Von Dämonen und dunklen Energien (08:31)

HT-565: Calcium carbonicum. Engel und die Sicherheit der Kreiskultur (Krüger, Andreas)
Gesamtlänge (50:49)
1. Einleitung - Calcium Carbonicum und die Hand der Mutter (10:41)
2. Persönliche Erfahrungen / Plötzlich war die Angst weg (07:51)
3. Leben in Gesellschaft und die Liebe zum Kreis (07:59)
4. Spaziergang mit Jürgen Becker (07:11)
5. Träume von Calcium / Engel in Birkenstocklatschen (09:04)
6. Essenz der Angst und geheiltes Calcium (07:59)

HT-566: Ignatia. Das Drama des emotionalen Hungers (Krüger, Andreas)
Gesamtlänge (38:58)
1. Ignatia - Homöopathie für die Verhungerten (08:51)
2. Die Leiche, die bergauf schwimmt / Paradoxe Symptomatik (09:05)
3. Idealisierte Liebe / Paradoxe Therapie (05:55)
4. Grunderfahrungen / Verlusttraumata und Todesnähe (07:40)
5. Fallbeispiel / Endlich glückliche Liebe (07:26)

HT-567: Corvus corax (Kolkrabe). Die Individualität beschützen (Lettmann, Hannah)
Gesamtlänge (29:14)
1. Einführung / Der Kolkrabe / Unterschied zur Rabenkrähe / Der Rabe in der Kultur (08:10)
2. Rabe als mythologischer und Hexenvogel (04:13)
3. Rabenkrähenfederverreibung von Beate Latour / Sprache als Waffe / Arzneimittelprüfung / Tod und Sterbebegleitung / Entweder-oder / Sowohl-als-auch (05:28)
4. Entweder-oder / Sowohl als auch / Weder-noch (05:12)
5. Körperliche und andere Symptome (06:11)

HT-568: Syphilinum. Jeden Tag ein bisschen sterben (Noto, Serena)
Gesamtlänge (34:10)
1. Tod und Leben / Bewusstsein der permanenten Zerstörung (07:54)
2. Die Suche nach Selbstzerstörung / G. v. bald sterben müssen / Schmerz ist überall und unerträglich / Melancholie (09:53)
3. Beziehung zu Zahlen und Mathematik / Verhältnis zu Gott / Ebenen des Sterbens (05:32)
4. Zweite Ebene - Tod und Liebe / Liebe als Überraschung / Schwierige Selbstliebe (04:05)
5. Dritte Ebene - Mut mit Demut / Genießen (04:26)
6. Bildvergleich "Der Balkon" von Manet und Magritte (02:21)

HT-569: China officinalis. Gibt es noch Hoffnung? (Dubau, Jeannine)
Gesamtlänge (37:33)
1. Einführung - Gibt es noch Hoffnung? (04:15)
2. Der Umbruch im Medizinwesen - die Morgenröte der Homöopathie (05:44)
3. Der Chinarindenbaum / Wirkung von China / typische Symptomatik und Hauptbeschwerden (05:30)
4. Eigene Erfahrungen mit China (03:17)
5. Die Größe des Chinarindenbaums / Empfindlichkeit - Seelische Charakteristik (04:57)
6. Geringe Frustrationstoleranz und leichte Überforderung, hohe Ansprüche an sich selbst (07:34)
7. Die Frage nach dem Sinn des Lebens (03:37)
8. China-Gedicht zum Abschluss (02:36)

HT-5610: Der schottische Rothirsch. Eine homöopathische Reise in die Highlands (Feist, Franziska)
Gesamtlänge (48:06)
1. Der Hirsch und sein Geweih / Schutz in der Gruppe / Vergleich mit dem Damhirsch (06:44)
2. Leben und Merkmale des Hirsches / Symbolik des Hirsches (03:40)
3. Wanderer zwischen den Welten / Monat Hornung / Göttin Brigid (04:47)
4. Verreibungserfahrung C1: Sinn für Verantwortung (06:08)
5. Verreibungserfahrung C2: Verstärkte Geschmacks- und Geräuschwahrnehmung (05:43)
6. Verreibungserfahrung C3: Erwartung von Gefahr / Vertrauen in den guten Wandel (06:48)
7. Verreibungserfahrung C4: Gefahr als Herausforderung / Der eigene Platz (06:30)
8. Zusammenfassung (07:41)

HT-5611: Lachesis. Entspannung in der Stille (Krämer, Michael)
Gesamtlänge (35:15)
1. Einführung / Lachesis-Kinder / Überreizung und Ventil (06:53)
2. Leidenschaft an allen Fronten / Sex / Workoholismus / Manipulation (04:00)
3. Eigene Einnahme: Ruhiger werden (02:46)
4. Angst, gebissen zu werden / Manipulation (03:46)
5. Depression / Rekrutierer und Verführer / Angst, Gefühle zu zeigen (04:22)
6. Minderwertigkeit / Hellsichtigkeit und feine Wahrnehmung / Druckgefühl / Ängste beim Schlafen (04:09)
7. Halsenge und andere körperliche Empfindungen/Symptome (04:38)
8. Erleichterung und Erlösung / Lebenslügen (04:39)

56. Berliner Homöopathietage, Samuel-Hahnemann-Schule Berlin, 16./17. September 2017


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Ein zentrales Merkmal dieser Arznei ist Aggressivität, verbunden mit Symptomen von Auflösung auf unterschiedlichen Ebenen. Im körperlichen Bereich betrifft das vor allem die stark überdehnbaren Bänder, Sehnen und Gelenke. Psychisch zeigt es sich im mangelnden Halt, in Gefühlskälte und Skrupellosigkeit. Schlüsselaspekte dieser aggressiven Säure sind: Radikalität, Auflösung von Bindungen, Materialismus, Ängste vor Leiden und Armut sowie harter und unverbindlicher Sex.

Ein Spannungsbogen zwischen radikaler Härte und fließender Auflösung.

Die Reihe "Boller Homöopathiewoche"

Das Anliegen der legendären Boller Homöopathiewochen war die Erkundung des Wesens der Arznei, insbesondere ihrer seelischen Heilkraft. Boll wurde zum Ausgangspunkt einer Homöopathie, die Heilung nicht allein als Beseitigung von Pathologie versteht, sondern als Wandlungs- und Erkenntnisweg.

 

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Besonderer Hinweis zu diesem Titel

siehe unten in der ausführlichen Beschreibung

 

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"Es darf nicht leicht sein!"

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71,00 EUR (inkl. MwSt zzgl. Versand)

Diesen Titel haben wir am Mittwoch, 31. Januar 2018 in unseren Katalog aufgenommen.

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