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Emotionale Verletzungen. Homöopathische Arzneien bei Ärger, Kummer und narzisstischer Kränkung.

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Emotionale Verletzungen. Homöopathische Arzneien bei Ärger, Kummer und narzisstischer Kränkung.

Weite, Breite & Tiefe - homöopathische Vielfalt!


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Im Lebensalltag jedes Menschen kommt es bisweilen zu Ärger, Kränkungen oder gar emotionalen Verletzungen. Ob Kränkung zur Krankheit führt, hängt davon ab, wie der Gekränkte das Erlebte verarbeiten kann. Nach Ausprägung und Schwere reicht eine Kränkung daher von der oberflächlichen, kurz dauernden Verstimmung bis hin zur schweren, lang anhaltenden Demütigung.

Dr. Klaus Roman Hör stellt im vorliegenden Seminar eine breite Palette an Arzneien und Arzneifamilien vor. Sie bilden die Unterschiedlichkeit der Kränkungen, Reaktionen und Folgen ab. Zudem erweitert er unser Verständnis für die Psychologie der Kränkung überhaupt. Denn ob und auf welche Weise man sich gekränkt fühlt, hängt vor allem von der inneren Stabilität und dem persönlichen Reifezustand ab. Dabei spielen frühe narzisstische Prägungen eine besondere Rolle.

Als "narzisstisch unreife" Kompensations- und Abwehrmechanismen dienen häufig zwei Strategien: Regression / Rückzug (z. B. Puls., Aur.) oder Verleugnung durch Selbstüberhöhung oder Weltflucht (z. B. Halbedelmetalle). Erwachsene Reife zeigt sich hingegen in der Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen stabil zu bleiben und Schwächen eingestehen zu können.

Bei der Arzneiwahl berücksichtigt Hör nicht nur die psychische Ebene, sondern die gesamte Pathologie. Hier bespricht er ein breites Spektrum typischer pathologischer Folgen emotionaler Verletzungen: z. B. Herzbeschwerden, Ischialgien, Schwindel, Tinnitus, Colitiden, Asthma oder Essstörungen.

Sofern mögliche Heilungshindernisse (wie ein permanent demütigender Partner) "entfernt" werden, kann das homöopathische Mittel die Heilung der narzisstischen Kränkung auf spezifische Weise unterstützen. Kränkungen wirken dann nicht mehr so leicht destruktiv, sondern ermutigen zur konstruktiven und wehrhaften Auseinandersetzung und fördern die eigene Reifung anstatt sie zu behindern.

 

Nähere Informationen weiter unten

Schlüsselworte (mit Querlinks): Aesculapnatter, Agaricus, Anacardium, Argentum nitr., Arnica, Aurum, Aurum ars., Bambus, Bryonia, Cacteaceae, Carcinosinum, Chamomilla, Chelidonium, Cicuta, Cimicifuga, Colocynthis, Compositae, Curcurbitaceae, Demütigung, Dioscorea, Emotionale Verletzung, Epiphegus, Euphrasia, Ferrum phos., Folliculinum, Gelsemium, Germanium, Gratiola, Hamamelis, Hura brasiliensis, Ignatia, Ipecacuanha, Kalium carb., Kränkung, Kummer, Lachesis, Lachnanthes, Loganiaceae, Lycopodium, Minderwertigkeitskomplex, Naja tripudians, Narzissmus, Natrium mur., Nux vomica

Abspieldauer (ca.): 11 Std. 0 Min.

Klang gut (nahe HiFi) Seminar Umfassende Darstellung - zur Vertiefung  Anfänger / Einsteiger (Laie)Homöopathie-StudentAbsolvent / PraxisanfängerFortgeschrittene PraxisMeister / Experte
Merkzettel (Wunschliste) Emotionale Verletzungen. Homöopathische Arzneien bei Ärger, Kummer und narzisstischer Kränkung.

Im Lebensalltag jedes Menschen kommt es mehr oder weniger oft zu Ärger, Kränkungen oder emotionalen Verletzungen. Sie erschüttern die sog. "narzisstische Balance" und rufen eine individuell spezifische Reaktion hervor, um das Erlebte seelisch zu bewältigen.

Ob Kränkungen in die Krankheit führen, hängt davon ab, ob bzw. wie der Gekränkte das Erlebnis verarbeiten kann. Gekränktsein reicht in seiner Ausprägung und Schwere vom oberflächlichen, kurz dauernden Verstimmung bis hin zur schweren lang anhaltenden Demütigung. Verschiedene Rubriken im Repertorium belegen, dass seelische Verletzungen gravierende Folgen für Körper, Geist und Gemüt nach sich ziehen können. Die darin enthaltenen Arzneien verdeutlichen die Unterschiedlichkeit möglicher Reaktionen und Folgen.

Dr. Klaus Roman Hör wird für sein enorm breites und zugleich tiefes Arzneiwissen und seine Fähigkeit zur prägnanten Differenzierung nach jeweils relevanten Merkmalen weithin geschätzt. So stellt er im vorliegenden Seminar erneut eine breite Palette an Arzneien und besonderen Arzneifamilien vor. Sie bilden die Unterschiedlichkeit der Kränkungen und der möglichen Folgereaktionen ab und erweitern zudem unser Verständnis für die Psychologie der Kränkung überhaupt.

Denn ob und in welchen Situationen man sich auf welche Weise gekränkt fühlt, hängt unter anderem von der inneren Stabilität und dem persönlichen Reifezustand ab. Dabei spielen frühe narzisstische Kindheitsprägungen und typische Konflikte der Pubertät eine herausragende Rolle. Typische Zeichen narzisstischer Unreife sind Egomanie und Hochmut, eine Sehnsucht nach symbiotischer Verschmelzung, mit einer extremen Angst vor Trennung. Narzisstische Reife zeigt sich hingegen u. a. darin, auch in schwierigen Situationen stabil zu bleiben. Dazu gehört auch die Fähigkeit, sich selbst und anderen Schwächen einzugestehen, ohne sich deshalb minderwertig zu fühlen.

Als narzisstische Kompensations- und Abwehrmechanismen dienen meist zwei Strategien:

- Regression / Rückzug (Rückfall in kindliche Verhaltensweisen, Eingeschnapptsein), z. B. bei Pulsatilla oder Aurum (vgl. Arzneiliste unten)

- Verleugnung durch Selbstüberhöhung, Extravaganz, Weltflucht, "Powerdrogen", zum Beispiel bei den Halbedelmetallen (vgl. Arzneiliste unten)

Bei der Arzneiwahl berücksichtigt Hör nicht nur die psychische Ebene, sondern die gesamte Pathologie. Hier bespricht er ein breites Spektrum typischer pathologischer Folgen von Kränkungen und Demütigungen: Herzbeschwerden, Ischialgien, Schwindel, Tinnitus, Colitiden, Asthma oder Essstörungen.

Die einschlägigen Repertoriumsrubriken zum Thema (z. B. Beschwerden von...) werden detailliert erläutert und im Hinblick auf ihre differenzierende Eignung für die Mittelbestimmung kritisch durchleuchtet. Hör weist auch darauf hin, dass es sich bei der Arzneiwahl bei Kränkungsfolgen bewährt hat, Körpersymptome stärker zu beachten als Geistes- und Gemüts-Symptome, da letztere leicht in die Irre oder zu den stets gleichen Polychresten führen können.

Sofern mögliche Heilungshindernisse (z. B. ein permanent kränkender Partner oder Chef) "entfernt" werden, kann das homöopathische Mittel die Heilung der narzisstischen Fixierung spezifisch unterstützen. Kränkungen müssen dann nicht länger destruktiv wirken, sondern ermutigen zur konstruktiven und wehrhaften Auseinandersetzung und fördern die eigene Reifung anstatt sie zu behindern.

Angesprochene Arzneien

Mittel mit Selbstüberhöhung

Plat, Pall, Lach, Sulph, Cicuta, Agar, (Insekten, Pulex, Hirudu), Verat, Lyc.

Mittel mit geringer Selbstachtung

Gels, Arg-n, Naja, Carc, Sil

Mittel, die schon bei geringer Störung extrem reagieren

Puls, Kobalt, Anac, Rheum, Lyc, Nux-v, Ign, Coloc, Dios, Chel, Scroph, Ipec, Gratiola

Beschwerden durch unterdrückte Wut

Agar, Aur, Nat-m, Bambus, Carc, Cact, Arn, Cimic, Foll, Germ, Ham, Hura, Lachn, Pitu-a, Scroph-n, Epip, Euphr, Nux-v, Grat, Bry, Spig, Digit, Pilze, Lach. Phos, Kali-ph. Verat.

Alle hauptsächlich besprochenen Arzneien in alphabetischer Reihenfolge

Aesculapnatter, Agaricus, Anacardium, Argentum Nitr., Arnica, Aurum, Aurum Ars., Bambus, Bryonia, Cacteaceae, Carcinosinum, Chamomilla, Chelidonium, Cicuta, Cimicifuga, Colocynthis, Compositae, Curcurbitaceae, Dioscorea, Epiphegus, Euphrasia, Ferrum Phos., Folliculinum, Gelsemium, Germanium, Gratiola, Hamamelis, Hura Brasiliensis, Ignatia, Ipecacuanha, Kalium Carb., Lachesis, Lachnanthes, Loganiaceae, Lycopodium, Naja Tripudians, Natrium Mur., Nux Vomica, Palladium, Pituitaria Ant., Platinum Mur., Pulsatilla, Rheum, Scrophulariaceae, Scrophularia Nodosa, Staphisagria, Sulphur, Veratrum Album

 

CD 1 (75:15)
1. Einleitung / Narzissmus (09:29)
2. Demütigung, Kränkung und Ärger (07:20)
3. Zeichen für Selbstbewusstsein / Zeichen für Unreife (07:59)
4. Egomanie, Egotismus und Hochmut im Repertorium (07:56)
5. Platinum mur. / Natrium mur. (12:02)
6. Palladium: Will gesehen werden / Oberflächlicher Schein (06:09)
7. Schlangenmittel: Lachesis / Selbstüberhöhung, Verführungsabsicht (07:13)
8. Wie man Schlangenmittel erkennt / Sulfur (08:23)
9. Cicuta: kindisches Benehmen / Pilze: Extravagante Parasiten (08:39)

CD 2 (70:45)
1. Veratrum album: Psychose und geistige Höhenflüge / DD Insekten (05:36)
2. Rubriken: Selbstachtungsmangel / Selbstüberschätzung (06:18)
3. Selbstachtungsmangel Fort. / Kompensationsstrategien / Vegetative Reaktionen (06:36)
4. Gelsemium: Es geht bergab (10:10)
5. Aesculap / Naja: Das schaffe ich nicht (07:02)
6. Argentum nitr.: König unter Wert (07:34)
7. Carcinosinum: Unterdrückung / DD Lyc., Sulph., Sil. (07:42)
8. Umgang mit emotionalen Kränkungen / Individuelle Reaktionsmuster / Kränkungsrubriken (07:05)
9. Rubriken: Beschwerden durch... (05:49)
10. Die Ignatia-Familie / Gemütssymptome nach Kränkung (06:49)

CD 3 (70:29)
1. Kränkungsmittel: Puls., Staph., Ign. / Cobaltum: Probleme mit Autoritäten (06:37)
2. Anacardium: Chaotische Struktur, fehlende Mitte (05:23)
3. Rheum: Verwaiste Kinder und Kummer (07:31)
4. Psychosomatische Symptome und Gemütssymptome / Was ist ein Miasma? (08:15)
5. Die miasmatische Denkweise / DD Puls., Ign. (08:37)
6. Lycopodium: Leiden durch Kränkung / Maskuline Rolle ohne Kraft (07:42)
7. Nux vomica: Karriere, Erfolg und Ehrgeiz (04:39)
8. Kalium carb.: Durchschnittsmensch / möchte alles berechnen (09:17)
9. Nux-v. Forts.: Höchste Effizienz (06:21)
10. Rubrik: Beschwerden durch unterdrückte Wut / Agaricus: Anschein von Größe (06:05)

CD 4 (73:33)
1. Aurum: Arbeit, Leistung, Treue, Wertorientierung / Unreifes Selbstwertgefühl (08:42)
2. Aurum Forts.: Elternhaus / Aurum-Pathologien / Aurum-Salze (07:02)
3. Aurum ars.: Herzaffektionen / DD Nat-m. (06:45)
4. Bambus: Disziplin, Ausdauer, Ehrgeiz, Perfektion / Silicea Psychostruktur (08:05)
5. Bambus Forts.: DD Silicea / HWS-Syndrom / Carcinosinum (07:44)
6. Cactusfamilie: broken heart / DD Cereus bomplandii (08:40)
7. Cacteaceen Forts.: Negative Lebenseinstellung / Compositae: Chamomilla, Arnica (09:48)
8. Compositae Forts. / Cimicifuga (08:14)
9. Srophulariaceae: Krank vor Ärger / Folliculinum: Weiblicher Genitalbereich (08:30)

CD 5 (73:44)
1. Germanium: Dissoziales Verhalten (08:31)
2. Hamamelis / DD Mill., Trill. Erig. (09:34)
3. Hura brasiliensis: Ausgrenzung, suizidale Neigungen (10:13)
4. Lachnantes: Versteckter Kummer, HWS-Syndrom (07:01)
5. Natrium mur.: Paradigma von Kränkung und Kummer / DD Kränkung und Kummer (04:50)
6. Pituitaria ant.: Hormonausfall, Panikattacken, Allergien / DD Calc. (05:31)
7. Pitu. Forts.: Virilismus / Endokrinologische Affektionen (08:55)
8. Scrophularia nodosa: Drüsenschwellungen / Scrophulose: Namensherkunft, Pathologie (09:00)
9. Scroph. Forts.: Krebs nach Kummer (10:04)

CD 6 (76:26)
1. Epiphegus virg.: Kinder / DD Calc. (08:07)
2. Zusammenfassung Scrophulariaceae / Epiphegus: DD Calc. (09:26)
3. Epiphegus: DD Calc. Forts. / DD Stram. (08:09)
4. Epiph.: DD Caust., Staph. / Vegetative Zeichen (08:51)
5. Euphrasia: Pollinose nach emotionaler Belastung, "Bittere Tränen" (07:19)
6. Euphr.: Unterdrückung, Operationen / Akutmittel (05:17)
7. Gratiola: Struktur / DD Nux-v. / Emotionaler Outburst (10:20)
8. DD Nux-v. Forts. / Kritische Situationen / Nux-v. DD Hep. / Gratiola: Darmaffektionen (09:07)
9. Grat. Forts.: Pflanze / Darmprobleme durch Verbitterung (09:45)

CD 7 (72:27)
1. Grat. Forts.: Durchfall bei Kindern / Weitere DD Nux-v.: Falsche Lebensführung (06:17)
2. Ignatia-"Familie" / Nux-v. und Ignatia / Psycho-emotionaler Hintergrund (06:42)
3. Dioscorea: Pathologischer Schwerpunkt / Säuglinge (07:13)
4. Dios.: Krampf als primitive Reaktionsform / DD Coloc. (08:54)
5. Dios.: Verdauungs- und Essprobleme, Schwindel mit Ohnmachtsneigung (07:37)
6. Dios.: Pubertät / Säuglingshaftes Gemüt / Gestörte Mutter-Kind-Bindung (09:10)
7. Dios.: AM-Bild bei Erwachsenen / DD Cacteaceen (07:26)
8. Dios.: DD Drogenmittel (05:16)
9. Regression oder Megalomanie als Reaktion auf Frustration (06:52)
10. Frustration Forts.: Realitätsadaption / Welchen Einfluss haben homöopathische Arzneien? (06:57)

CD 8 (76:47)
1. Rubriken: Selbstüberhöhung, Beschwerden durch Kränkung / DD Platin, Schlangen (07:24)
2. DD Phosphor, Kalium Phophoricum, Veratrum album (10:03)
3. Dios. Forts.: Grundtendenz / DD Colocynthis (09:23)
4. Dioscorea-Fall / DD Lyc., Chel., Bell, Nux-v., Cham. (11:06)
5. Colocynthis: Nerven- und Schmerzmittel / Lokalisationen / Kapitulation (09:38)
6. Coloc. Forts.: Der Körper spricht / Psychostruktur (07:02)
7. Coloc. Forts.: Die Sprache der seelischen Verwundung (06:11)
8. Coloc. Forts.: Fall / Soziale Ebene (07:58)
9. Coloc. Forts.: Schlafapnoe / Digitalis (07:57)

CD 9 (68:08)
1. Coloc. Forts.: Koliken, Neuralgien / DD Spigelia (09:37)
2. Kürbisgewächse (Curcurbitaceae) / Ferrum phosphoricum, Bryonia (09:45)
3. Ipecacuanha: volksmedizinisches Brechmittel / Bitternis und Ärger / Meister des Dramas (09:56)
4. Ipec. Forts.: Widerspenstige Kinder / Dramatische Zustände / Autoaggression (09:18)
5. Ipec. Forts.: Projektives Verhalten / Spinnen, Insekten (05:42)
6. Ipec. Forts.: Will ernst genommen werden / Evakuationsformen (07:35)
7. Ipec. Forts.: Erwachsene / Psychogenes Asthma (08:00)
8. Chelidonium: Organaffektionen nach Kränkung und Ärger / Psychostruktur / Bryonia (08:10)

Dr. Klaus Roman Hör

ist als Allgemeinarzt, Zahnarzt und Dozent in eigener Praxis in Waldmünchen (Bayern) niedergelassen.

- Anwendung der Klassischen Homöopathie seit 1980, im gesamten Behandlungspektrum der Allgemeinmedizin

- Leitender Notarzt im Landkreis Cham, Hubschrauberpilot

- Leiter zweier Qualitätszirkel, Homöopathie und Notfallmedizin

- Seit 1990 in der Ausbildung homöopathischer Ärzte tätig, als Dozent und zertifizierter Ausbilder des DZVhÄ

- Mitbegründer und Moderator des 1. Homöopathischen Internetforums für Ärzte

- Umfangreiche Erfahrung in der Therapie chronischer Erkrankungen und in der Kinderheilkunde

- Regelmäßige Vorlesungen in Winthoek/Namibia


HomöopathieTage Ursula Jendrek, Rastatt, 13.-14. April 2013

Weitere Seminare aus dieser Reihe finden Sie hier: www.homoeopathietage.com


Kundenrezensionen:

Autor: Kai H. am 08.12.2014
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS

Rezension:

Gleich zu Beginn seines Seminars spricht Dr. Klaus-Roman Hör, dessen bayerischen Dialekt ist als "halber Bayer", der viele Jahre lang in Regensburg gelebt hat, sehr genieße, sehr wahre Worte. Sinngemäß lauten sie: "Würden wir einander stets mit Respekt und Wertschätzung behandeln und die Bedürfnisse unserer Mitmenschen wie auch ihre Grenzen achten, dann müssten wir gar kein Seminar über dieses Thema bestreiten." Doch die Wirklichkeit schaut derzeit leider, leider noch anders aus - jeder von uns wird in diesem Leben mindestens einmal sehr tief verletzt, sagte mir noch vor kurzem eine sehr gute Freundin. Und daher ist es auch so wichtig, dass Therapeuten nicht nur so brilliante traumatherapeutische Verfahren wie das EMDR erlernen, sondern auch homöopathisch das Feld der "seelischen Wundheilung" intensiv studieren. Nicht nur dieses in meinen Augen sehr, sehr gute Seminar von Dr. Hör, sondern auch das Buch seines italienischen Lehrers Dr. Massimo Mangialavori "Homöopathie bei Ärger und Kränkung" können dir hier gute Dienste leisten. Auf geht's, setzen wir alles daran, dass die Wunden vieler unserer Mitmenschen verheilen können - eben dies ist in meinen Augen eine der edelsten Aufgaben nicht nur eines Therapeuten, sondern des Menschseins schlechthin. In jedem Augenblick aufs Neue können wir durch ein stärkendes und aufbauendes Wort einem Mitmenschen einen genialen Kraftschub schenken!!!

Autor: Ursula H. am 04.12.2014
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS

Rezension:

Normalerweise begeistern mich die Seminar-Mitschnitte von Dr. Klaus Roman Hör, doch dieses Seminar hat mich ausnahmsweise mal enttäuscht. Ich empfand es teilweise langatmig, merkte wie es mich stellenweise sogar etwas langweilte und ich vorwärts spulte. Auch entfernte sich Dr. Hör an mehreren Stellen - zumindest für mich - zu weit vom Thema „Emotionale Verletzungen“. Natürlich flossen auch bei diesem Seminar wieder ganz nebenbei einige wertvolle Tipps aus seinem großen Erfahrungsschatz ein, weshalb ich es auch nicht bereue letztlich doch bis zum Schluß „durchgehalten“ zu haben. Doch gehört dieses Seminar nicht zu denen von Dr. Hör, die ich unbedingt weiterempfehlen werde. Trotzdem freue ich mich auf Neues von ihm, dann wieder in bewährter „Hör-Qualität“ ;-)

Autor: Astrid v. am 12.05.2014
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS

Rezension:

Wieder bietet uns Klaus Hör mit diesem umfassenden Hörseminar einen umfassenden Einblick in das Thema emotionaler Verletzungen. Ob man seine Ausführungen zur Psychologie der Kränkung nun teilt, mag jede(r) selbst entscheiden. In gewohnter Manier lässt er uns an seinem reichen Wissensschatz teilhaben: die Arzneien werden eher unstrukturiert besprochen, aber es finden sich Perlen der Erfahrung, wie etwa dass Ignatia sozusagen das Chamäleon unter den Kränkungsarzneien ist: sie kann aussehen, wie jedes andere Kränkungsmittel, ist also sehr kreativ im Ausdruck und daher eines der wichtigsten Mittel für emotionale Verletzungen. Und Hör gibt einige solcher wertvollen Hinweise und daher hab ich ihm insgesamt ganz gern zugehört und würde das Seminar als guten Einstieg oder Überblick empfehlen.

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Drüsen-Erkrankungen und Homöopathie. Zur Behandlung von Schilddrüse, Pankreas (Diabetes) und anderen Drüsen

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"Homöopathie ist Reaktionstherapie"

Den Drüsen im Organismus kommen nicht nur vielfältige eigene Funktionen zu, sondern sie beeinflussen stets auch einander - direkt oder indirekt. Entsprechend führen hormonelle Störungen zu Krankheitsbildern, die den gesamten Organismus betreffen. Dennoch werden Drüsenerkrankungen in der konventionellen Medizin meist noch als lediglich lokale Organprobleme abgetan. Seit den 1960er Jahren ist eine dramatische und stetige Zunahme von Drüsenerkrankungen zu verzeichnen, insbesondere seitens der Schilddrüse (Hypo- und Hyperthyreoiditis, Hashimoto u. a.), der Bauchspeicheldrüse (Diabetes Typ I und II) und der Nebenniere. Auch die bisweilen drastischen Auswirkungen der ebenfalls vermehrten Einnahme (synthetischer) Hormonpräparate auf das hormonelle Gleichgewicht werden bis heute meist unterschätzt.

In seinem vierten, viel beachteten Berliner Seminar widmet sich der bekannte holländische Homöopath Ewald Stöteler daher der zentralen Bedeutung des Drüsensystems. Wie unterscheidet sich die Art und Weise der homöopathischen Behandlung von anderen Erkrankungen? Welche Besonderheiten gilt es zu berücksichtigen? Welche Rolle spielt der miasmatische Hintergrund bei den typischen Krankheitsprozessen? Wann und nach welchen Kriterien werden Nosoden, Zwischen-, Organ- und Akutmittel eingesetzt? Welche Vorteile bieten das therapeutische Vorgehen und die Arzneiwahl nach der ursprünglichen Hahnemannschen Krankheitsklassifikation?

Themen

  • Grundlagenwiederholung: Heilung auf dynamischer und materieller Ebene
  • Die Krankheitsklassifikation nach Hahnemann
  • Bedeutung von Krankheitsgeschichte, Miasmen und Nosoden
  • Anwendungsgebiete der Nosoden
  • Reihenfolge der Arzneien, Potenzhöhe, Dosierung und Frequenz
  • Das Drüsensystem und die Zusammenhänge der Hormonregulation
  • Erkrankungen der Schilddrüse, insbesondere Hypo- und Hyperthyreose, Hashimoto
  • Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, isbs. Pankreatitis, Diabetes mellitus Typ I/II
  • Erkrankungen der Leber
  • Wichtige homöopathische Arzneien zu den jeweiligen Organpathologien

Extra! Mit visuellem Seminarmaterial im PDF-Format

 

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Zur kindlichen Mitte. Schamanische und homöopathische Wege in eine geheilte Skrophulose. Mit Calcium carb., Barium carb., Silicea und Bufo

Zur kindlichen Mitte. Schamanische und homöopathische Wege in eine geheilte Skrophulose. Mit Calcium carb., Barium carb., Silicea und Bufo

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"Die Entdeckung der Langsamkeit"

Der heutige Zeitgeist und die ihm gemäße Erziehungshaltung erzwingen den Verzicht auf Selbstsein zugunsten eines rein rational durchorganisierten Funktionierens. Abweichungen von diesem weltanschaulichen Mainstream sind eher unerwünscht. Die Folgen: permanenter Stress (mit Burnout als finalem Resultat), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Müdigkeit und (Selbst-)Vergesslichkeit. Hier herrscht das Miasma Skrophulose in Reinkultur.

Die Skrophulose ist das kranke Herz des Miasmenhauses, gewissermaßen das "Durchhalte"-Miasma. Mittels Verdrängung früherer traumatischer Erfahrungen wurde der Schmerz der Kindheit weggesperrt und wartet lebenslang auf Erlösung. Es handelt sich um unsere "Kellerkinder" - unterdrückte kindliche Anteile, die ein Leben unter den heutzutage üblichen ("normalen") Umständen erschweren würden.

Um diesem Zeitgeist etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen, hat Dr. Beate Latour, für ihre kompetente und liebevolle Verbindung von Homöopathie und Schamanismus weithin geschätzt, dieses (Wieder)findungsseminar veranstaltet. Dazu lädt sie die homöopathischen Arzneien Silicea, Calcium carbonicum, Barium carbonicum und Bufo ein.

Eine geheilte Skrophulose entstresst und entschleunigt. Sie gönnt sich Pausen und entdeckt die Langsamkeit wieder. Damit widersteht sie dem Diktat übermäßig beschleunigter Zeit, Stress und rationalem Druck. Der Weg führt vom (Selbst)Verzicht in die Erlaubnis zu genießen - in eine unverblendete, gesunde Mitte zwischen Machen und Sein.

"In die Welt gehen heißt, das Risiko einzugehen, zum Täter, zur Täterin zu werden."

 

24,00 EUR (inkl. MwSt zzgl. Versand)
Die große Stunde der kleinen Mittel. Caulophyllum, Clematis, Actaea, Paeonia

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Inhalt

Kleine Mittel werden in der Homöopathie schon alleine wegen ihrer geringeren Repertorisationschance zu unrecht wenig wahr-genommen und stehen oft im Schatten großer Mittel. Wie kommt man auf kleine Mittel? Wie kann man sie finden?

Rosina Sonnenschmidt hat, auch durch ihr Studiums alter Homöopathie-Meister (Burnett, Allen etc.), einige "vergessene" Mittel wieder entdeckt. Sie setzt diese Mittel gehäuft und gezielt in der miasmatischen Krebstherapie ein, wo ihre organotrope Wirkung sehr imponiert. Denn gerade bei diesen kleinen Helfern spielt die organische Wirkung eine besonders große Rolle. Wenn wir uns mehr bemühen, die Physiologie und Pathophysiologie von Arznei und Krankheit zu verstehen, gehen wir in eine wirkliche Lehre des Organismus. Kleine Mittel können auf diesem Weg große Lehrmeister sein.

 

11,00 EUR (inkl. MwSt zzgl. Versand)
Staphisagria - Die empfindsame, beschämte und verletzte Seele

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Dieses Seminar als MP3-Download jetzt nur 21,- € (statt 24,-) / 28,- € (CD) bis 31. August 2018!


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Dr. Beate Latour vermittelt auf berührende Weise den Zusammenhang zwischen körperlichen und seelischen Wesenszügen des Rittersporns. Die Verbindung aus sachlichem Informationen und Selbsterfahrungsanteilen (Trancen) vermitteln eine umfassendere Sicherheit für die Verschreibung.

 

21,00 EUR (inkl. MwSt zzgl. Versand)
Unterdrückte Wut. Wann tut Wut gut? Carc.,Sepia, Staph., Lac-c., Mag-m., Mag-c.

Unterdrückte Wut. Wann tut Wut gut? Carc.,Sepia, Staph., Lac-c., Mag-m., Mag-c.

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Wut wird oft mit Aggression und anderen eher negativ besetzten Begriffen gleichgesetzt. Dieser homöopathische Sonntag untersucht ihre Hintergründe, Ausdrucksformen und Potenziale.

Auf einfühlsame und anschauliche Weise wird deutlich, wie ein angemessener Umgang mit diesem menschlichen Grundgefühl, das jeder kennt, aber kaum einer haben möchte, sich konstruktiv auf unser Leben auswirken kann.

Themen

  • Wie entsteht Wut?
  • Folgen unterdrückter Wut
  • Natürliche Frustregulation
  • Wut und Gewalt
  • Wut und Zorn im Repertorium
  • Das ohnmächtige Kind im Innern
  • Verletzung von Bedürfnissen
  • Carcinosinum und Sepia
  • Krankhafte Mutter-Kind-Bindung
  • Staphisagria, Lac caninum und Magnesiumsalze
Besprochene Arzneien
  • Carcinosinum
  • Sepia
  • Staphisagria
  • Lac caninum
  • Magnesium muriaticum
  • Magnesium carbonicum

 

21,00 EUR (inkl. MwSt zzgl. Versand)
Silicea - Die Kieselerde (Quarz)

Silicea - Die Kieselerde (Quarz)

Auch auf CD erhältlich - für nur 17,50 €!

(unter "Medium" weiter unten auswählbar)

"Dr. Beate Latour lässt in diesem Vortrag den Bergkristall von ihren Seminar-teilnehmern beschreiben. Leuchtet, glitzert, schön, spitz, hart, kantig, trüb, klar, kalt, einladend aber auch abweisend und man kann sich daran verletzen, so empfinden die Teilnehmer Silicea.

Silicea in uns verleiht uns Halt und Festigkeit. Das "kranke" Silicea hat ganz wenig Halt, oft dünne, feine Haare und/oder Bindegewebsschwäche. Als Gegenteil werden Drüsen hart, besonders die Ohrspeicheldrüsen, erklärt Dr. Latour.

Silicea-Menschen sind oft dünnlippig, was auf eine Verhärtung in der Person hindeutet.

Angst vor Nadeln, Spritzen, spitzen Gegenständen und Akupunktur ist ein Hinweis auf Silicea.

Frau Latour hält diesen Vortrag auf eine warmherzige Art, die mir sehr gut gefallen hat. 5 Sterne"

Kundenrezension zum Titel von Barbara L.

 

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Diesen Titel haben wir am Mittwoch, 12. Februar 2014 in unseren Katalog aufgenommen.

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