Einführung in die archetypenorientierte Homöopathie am Beispiel von Hypericum. Seelsorge, ATA, Engelwolf-Schamanismus, Zeeden-Striche, Schattenarbeit, Induktionshypnose
Produktinformationen "Einführung in die archetypenorientierte Homöopathie am Beispiel von Hypericum. Seelsorge, ATA, Engelwolf-Schamanismus, Zeeden-Striche, Schattenarbeit, Induktionshypnose"
Im vorangegangenen Vortrag über die Leitsymptome von Hypericum (HT-7302) standen konkret beobachteten Folgen von Verletzungen, Traumata und Nervenschäden im Mittelpunkt. Hier wechselt Andreas Krüger die Perspektive: Was liegt hinter den Symptomen? Welche seelischen Kräfte möchten in einem Menschen allgemein sowie speziell bei Hypericum gelebt werden?
Krügers Herangehensweise bezieht sich auf die von ihm in jüngerer Zeit entwickelte archetypenorientierte Homöopathie. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, einen "kranken Archetypen" zu behandeln. Im Gegenteil: Ein Archetyp ist stets vollständig und vollkommen. Was ist dann überhaupt behandlungsbedürftig? Seine Antwort: Nicht der Archetypus selbst, sondern das, was in uns seine Wirkung verleugnet, verbietet oder unterdrückt. Was bedeutet das praktisch? Und wie findet man heraus, welcher Archetypus im Leben eines Menschen gerade im Vordergrund steht?
In der praktisch therapeutischen Umsetzung arbeitet Krüger unter anderem mit Seelenreisen und sogenannten Induktionshypnosen. Der Patient soll sich nicht gleichzeitig mit allen möglichen Archetypen beschäftigen, sondern mit jenem, der in der aktuellen Lebenssituation besonders unterstützungsbedürftig ist. Welcher das ist, testet Krüger in seiner Praxis zunächst aus. Neben dem homöopathischen Mittel können weitere Formate der archetypischen Arbeit hinzukommen.
Ein wichtiger Einfluss bei der Entstehung dieser Formate ist die Arbeit von Peter Orban, von dem er insbesondere die Seelenreisen und die Symbolon-Arbeit übernommen und weiterentwickelt hat. Diese Ansätze verbindet er unter anderem mit Induktionshypnose und Schattenarbeit.
Warum ist bei den Archetypen gerade Schattenarbeit so wichtig? Krügers Beobachtung: Was wir in uns nicht zulassen können oder dürfen, begegnet uns häufig mit besonderer Heftigkeit im Außen. Wir reagieren dann leidenschaftlich auf Menschen, die etwas verkörpern, das wir selbst verleugnen. Der abgelehnte innere König kann sich an jedem König stören, der innere Narr an jedem Menschen, der seinen Narren unbeschwert lebt.
Besonders eindrücklich wird das am Archetypus der Liebenden, den Krüger als einen seiner wichtigsten eigenen Archetypen beschreibt. Er erzählt, wie stark er diesen Teil seiner Persönlichkeit Jahrzehnte lang durch Verbote, Scham und Verleugnung unterdrückt hatte – und wie sich mit dessen zunehmender Annahme zugleich sein Verhältnis zu Menschen veränderte, die selbst mit diesem Archetypus in Kontakt kamen.
Krüger gelangt zu einer zentralen These: Wir tragen alle Archetypen in uns, doch nicht alle sind in jedem Leben gleich bedeutsam. Welche dominieren, kann sich unterscheiden – je nachdem, welchen Weg ein Mensch in seinem Leben geht. Der Sinn archetypischer Arbeit besteht darin, das anzunehmen, zu lieben und zu leben, was im hiesigen Dasein zu uns gehört.
Damit entwickelt der erfahrene Therapeut ein erweitertes Verständnis von Gesundheit und formuliert es radikal: Freiheit bedeutet, dass das, was zu uns gehört, sein darf. Solange Wesentliches verleugnet oder unterdrückt werden muss, sind wir nicht wirklich frei und auch nicht gesund.
Am Ende wird Andreas Krüger noch einmal sehr persönlich und erzählt von seinem inneren Narren, vom Humor und vom Lachen als Ausdruck wiedergewonnener Lebendigkeit. Nach einer langen Phase im "Überlebensmodus" (während der Corona-Pandemie) erlebt er diese Qualitäten wieder zunehmend bei sich selbst.
So führt der Vortrag von der Frage nach dem passenden Arzneimittel zu einer weitergehenden Frage: Wer könnte ich werden, wenn ich die Seiten von mir, die bisher nicht sein durften, nicht länger bekämpfen müsste? Genau darin liegt für Krüger die Kernaufgabe archetypisch orientierter Homöopathie.
| Sprache: | Deutsch |
|---|---|
| Vortragstyp / Eignung: | Kurzdarstellung (Einführung), Persönliche Erfahrung |
| Schwierigkeitsgrad (Kenntnisniveau): | 1 Einsteiger/Ausbildungsanfänger, 2 Homöopathie-Student (in Ausbildung), 3 Praxisanfänger, 4 Fortgeschrittener, 5 Meister/Experte |
Gesamtlänge 50:11
1. Werden, wie wir gemeint sind / Einführung in eine archetypenorientierte Homöopathie / Induktionshypnose (05:25)
2. Was sind Archetypen? (08:09)
3. Seelenreisen und Induktionshypnose / Alfred Himmelweis: Hypnose / Symbolon-Karten (05:48)
4. Arbeit mit Archetypen / Schattenarbeit (16:22)
5. Die Liebenden / Die Vielzahl der Archetypen (14:24)
1 Audio-Datei als MP3-Download
Schmuck-/Coverbild
KI-Komposition von Themen/Arzneien der 73. Berliner Homöopathietage (KI von Microsoft Bing Designer)
Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de
Produktabbildung
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Produktform
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Dieser Vortrag ist Teil der 73. Berliner Homöopathietage, einer zweitägigen Veranstaltung mit einer Vielzahl interessanter Vorträge. Alle verfügbaren Vorträge können Sie zum stark vergünstigten Paketpreis ebenfalls bei uns erhalten:
HT-73
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