Metalle

Metalle sind eigenwillige Substanzen, die sowohl in ihrer Alltagsnutzung als auch in der Heilkunst eine herausragende Rolle spielen. Die gesamte Erde ist von ihnen durchsetzt, obwohl sie dem Mythos nach "vom Himmel" gekommen sein sollen. Jedes klassische Metall (Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Zinn, Blei) steht traditionell in Bezug zu einem Planeten des Sonnensystems.

In der menschlichen Welt ermöglichen Erze die Herstellung von Werkzeugen, aber auch von Waffen. So können wir die Erde formen und gestalten - im Guten wie im Schlechten. Seit jeher faszinieren uns metallische Gegenstände, nicht zuletzt durch ihren Glanz und ihre Vielfältigkeit.

Auch in der Homöopathie hat diese Mineraliengruppe seit ihren Anfängen einen festen Platz eingenommen. Katrin Quak, homöopathische Ärztin in Fürstenfeldbruck, gibt in ihrem Vortrag einen übersichtlichen Einblick in die Themen, Charakteristika und Symptomatiken der wichtigsten Metalle.

Während metallische Mittel allgemein vom Thema "Angriff und Verteidigung" und körperlich von neurologischen Symptomen (z. B. Lähmungen) geprägt sind, weist jede einzelne Arznei markante Eigenheiten und Themen auf. Das königliche Aurum (Gold), Leihgabe der Götter und Ebenbild der Sonne, wurde bereits von Hahnemann in die Homöopathie eingeführt: schwerst depressive oder herzkranke Patienten, die eine übergroße Verantwortung tragen. Das Silber, homöopathisch vor allem als Silbernitrat (Argentum nitricum) gängig, leidet unter heftigen Ängsten. Auch das schwere Plumbum (Blei) ist voller Angst. Gehäuft dient es sowohl greisen Patienten (Lähmungen, Parkinson) als auch Kindern mit massiven Entwicklungsstöru