Borreliose

>>>Borreliose. Entstehung und homöopathische Behandlung

Die Borreliose hat sich in den letzten Jahren immer stärker ausgebreitet: In manchen Regionen sind bereits 50 Prozent der Holzbock-Zecken (dem Hauptüberträger) mit dem Bakterium "Borrelia Burgdorferi" verseucht. Eine mögliche Ursache könnte die Klimaveränderung in den nördlichen Regionen sein!

Konservative Therapien (v. a. Antibiose) erweisen sich meist nur beim akuten Krankheitsgeschehen als wirksam. Zunehmend finden sich jedoch chronische Verläufe, bei denen es zur allmählich fortschreitenden Verschlechterung kommt. Die Krankheit weist dann mannigfaltige Erscheinungsformen auf, mit undifferenzierten Schmerzen, neurologischen und rheumatischen Störungen sowie psychischen Beeinträchtigungen. Wegen des meist diffusen Erscheinungsbildes ist eine sichere Diagnose oftmals schwierig. Die homöopathische Behandlung ist eine besondere Herausforderung, aber auch Chance.

Dr. Peter Alex behandelt und erforscht in seiner homöopathischen Praxis Borreliose seit vielen Jahren als Schwerpunkt und hat seine Erfahrungen hat er bereits in einem erfolgreichen Buch mitgeteilt. Bei der Beobachtung vieler chronischer Fallverläufe zeigten sich, neben dem Zeckenbefall, häufig Impfungen als ein auffälliger Hintergrund ("vakzinotische Borreliose"). Ein geschwächtes, manipuliertes und irritiertes Immunsystem bereitet chronischen Erkrankungen den Boden.

Mit seinem Überblicks-Seminar möchte Dr. Alex, auch über die Borreliose hinaus, ein umfassendes Verständnis für Infektionskrankheiten und ihre Folgen vermitteln - über die Borreliose hinaus. Wichtig ist ihm zunächst der Hinweis, dass Bakterien ein notwendiger Teil des natürlichen, gesunden Lebens sind und nicht an sich pathologisch. Ausführlich erläutert er biologische und evolutionäre Hintergründe für Erregergenesen und reflektiert anhand historischer Beispiele (Cholera, Typhus, Scharlach, Pest) gesellschaftliche und kulturelle Hintergründe von Epidemien.

Neben einem umfassenden Wissensfundus vermittelt das vielseitig und spannend gestaltete Seminar vor allem die nötige Praxis. Hier folgt der Referent verschiedenartigen Fällen aus der eigenen Praxis und liefert therapeutische Ansatzpunkte, Hilfen und Hinweise für den praktischen Umgang mit Patienten. Beispielsweise hat sich das Keimblatt-Modell von Vijayakar als äußerst nützlich für die Prognose und Verlaufsbeurteilung erwiesen.

Auch die Berücksichtigung familiensystemischer Aspekte bietet bisweilen zusätzliche Hinweise, z. B. in Bezug auf mögliche Heilungshindernisse.

Dr. Alex arbeitet häufig nach dem Periodensystem von Scholten. So stieß er auch auf ungewöhnliche Arzneien, z. B. aus der Gold- und Silberserie (z. B. das von ihm geprüfte Aurum arsenicosum). Sehr aufschlussreich ist zudem der Bericht über die Arzneimittelprüfung von "Borrelia Burgdorferi". Sie dokumentiert nicht nur interessante körperliche Phänomene, sondern auch aufschlussreiche Träume.

Essenzielle Regeln und Hinweise zur homöopathischen Prophylaxe, Diagnostik und Verlaufskontrolle sowie zum Umgang mit Schwermetallbelastung und -ausleitung, vervollständigen dieses lehrreiche Seminar.

Solide Leitlinien für ein naturwissenschaftliches und homöopathisches Verständnis der Borreliose und anderer bakterieller Erkrankungen mit chronischer Schwächung des Organismus.

Aus: Alex, Peter: Borreliose. Entstehung und homöopathische Behandlung (CH-2122)

>>>Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008

Die Borreliose (oder Lyme-Krankheit) hat sich in den letzten Jahren zu einer Art Volkskrankheit der nördlichen Breiten entwickelt - mit einer geradezu epidemischen und stetig zunehmenden Erkrankungsrate. Auffällig ist dabei die fortschreitende Ausbreitung von Süden nach Norden - möglicherweise bedingt durch den Klimawandel und die damit verbundene Erwärmung nördlicher Breitengrade. In manchen Regionen sind die Holzbock-Zecken (als hauptsächliche Überträger) schon zu 50% mit dem Bakterium Borrelia Burgdorferi verseucht!

Die zunächst oft völlig unauffällig oder mit einem Hautausschlag im Umfeld des Zeckenbisses (Erythema Migrans) beginnende bakterielle Erkrankung verläuft in mehreren Stadien, mit bisweilen schweren Spätfolgen (wie Neuroborreliose, Arthritis, Acrodermatitis). Selbst Schulmediziner räumen ein, dass Antibiotika bei Borreliose zumeist nur akut wirken, die Krankheit dennoch oft fortschreitet und es häufig zu einer progredienten Verschlechterung des Zustands kommt. Die chronischen Verläufe der Borreliose zeigen unterschiedlichste und schwer zu diagnostizierende und behandelnde Krankheitsverläufe, mit uncharakteristischen Schmerzen, allgemeiner Schwäche/Müdigkeit und unklaren psychischen Störungen. Bei diesem ersten Europäischen Symposium zum ganzheitlichen Verständnis der Krankheit und zu Möglichkeiten homöopathischer Behandlung tragen homöopathische und schulmedizinische Experten ihre Erfahrungen und ihre Wissen zusammen, um Ansätze und Möglichkeiten zu diskutieren, wie Borreliose sicherer diagnostizierbar wird und welche Heilungsmöglichkeiten bestehen. Es werden verschiedene Fälle vorgestellt und diskutiert, bei denen die homöopathische Therapie zu einer deutlichen Verbesserung führte. Das vielseitige und spannende Symposium vermittelt dem homöopathischen Praktiker nicht nur das notwendige theoretische Grundwissen über die Krankheit, sondern auch Ansatzpunkte zur Therapie sowie viele Hilfen und Hinweise für den praktischen Umgang mit Borreliosepatienten.

Teilnehmer im Rathaussaal Torgau

Die einzelnen Vorträge und Themen

Tjado Galic stellt in der für ihn typischen diagnostischen Präzision und Ausführlichkeit drei homöopathische Fallverläufe von Neuroborreliose vor. Er erläutert wichtige Untersuchungsaspekte und zeigt eine exakte Verlaufsbeurteilung. Dies ist umso wichtiger, als bei Polyradikulitis, Meningitis oder unklaren Lähmungserscheinungen Borreliose als möglicher Hintergrund oft nicht erkannt wird. Umso wichtiger ist ein klares Verständnis ihrer Pathophysiologie.

Dr. Peter Alex, Herausgeber des Buchs "Heilung Borreliose-Kranker mit Homöopathie", hat dieses Symposium ins Leben gerufen und berichtet in seinem ersten Vortrag über die Arzneimittelprüfung mit der Bakterien-Nosode von Borrelia Burgdorferi. Darin zeigen sich interessante körperliche Phänomene sowie aufschlussreiche Träume. Er erörtert zudem zwei kurze Fälle und diskutiert mögliche Anwendungen der Borrelia-Nosode.

Sein zweiter Vortrag befasst sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung der Borreliose und den geistigen Aspekten der Krankheit. Was ist die Bedeutung von Epidemien überhaupt? Welche besonderen Charakteristika und Themen zeigt die Borreliose? Welche Rolle spielen Bakterien für die Evolution? Warum werden Bakterien stets nur als Feinde angesehen? Welcher Genius und welches Genius-Mittel ist in der Epidemie zu erkennen? Eine interessante zivilisatorische These zeigt sich in einem Mittel, das sich als eines der epidemischen Mittel der Borreliose bewährt hat: Aurum Arsenicosum - mit dem kollektiven Thema "Das Ende des Reichtums".

In seinem dritten Vortragsabschnitt erläutert Dr. Alex den Begriff der "vakzinotischen Borreliose" und spricht über Impfungen und Impfschäden allgemein sowie im besonderen über die umstrittene "Zeckenimpfung".

Eckart von Seherr-Thohs erörtert in seinem Vortrag zum einen miasmatische Aspekte der Krankheit anhand von eigenen Borreliose-Fällen. Er macht deutlich, dass diese Krankheit in ihrem mehrphasigen Verlauf mit "harmlosen" Beginn sowie destruktiven Spätfolgen im syphilitischen Miasma (mit Aspekten der Tuberkulinie und der Parasitose) angesiedelt ist, nachvollziehbar erläutert am Gienowschen Miasmenmodell. Des weiteren demonstriert er Analysemöglichkeiten mittels der Boenninghausen-Methode, die sich in den vorgestellten Fällen als zielführend für die Arzneifindung erwiesen hat.

Knut Wähling, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, gibt einen allgemeinen pathophysiologischen Überblick über die Borreliose als Infektionskrankheit und diskutiert dann die Labordiagnostik (ELISA, Immunoblot) der Borreliose, zeigt deren Grenzen und Fehlerbehaftung auf und stellt ein schulmedizinisches Stufenschema der Borreliosebehandlung vor. Ein interessanter wie kritischer Abriss der konventionellen Herangehensweise.

Eine Borreliose-Patientin spricht in großer Offenheit über ihren langen Leidensweg mit dieser Krankheit. Ihre Geschichte von Fehldiagnosen, vergeblichen schulmedizinischen Behandlungen und den ersten Erfolgen homöopathischer Behandlung macht die Schwierigkeiten und auch Chancen der Borreliosetherapie anschaulich und nachvollziehbar.

Dr. Ralf Oettmeier stellt unser allgemein negatives Verhältnis zu Bakterien ebenfalls in Frage und macht deutlich, wie sehr eine Krankheit vom Milieu und dem Immunsystem abhängt. Sein übersichtlicher Abriss der hier relevanten Aspekte des Immunsystems vermitteln auch ein klareres Verständnis für die Krankheit selbst. Oettmeier stellt darüber hinaus therapeutische Maßnahmen zur Immunstimulation und Restaurierung der körpereigenen Abwehr vor, z.B. die von ihm erfolgreich eingesetzte Fiebertherapie und andere biologischer Therapien.

In Torgau (Sachsen) hat Hahnemann die Homöopathie als Lehre in sechs Jahren tiefgründig erforscht, systematisiert und schließlich im ersten Organon niedergelegt. Die Stadt war somit die entscheidende früheste Forschungsstätte der Homöopathie. Seit einigen Jahren ist sie es wieder: das Internationale Homöopathie-Kolleg e.V. restauriert liebevoll Hahnemanns Haus und bemüht sich darum, diese Tradition wieder zu erneuern und fortzuführen. Mit dem Erwerb dieser Symposiums-Aufzeichung unterstützen Sie die Instandhaltung des Hahnemann-Hauses in Torgau (vgl. Hinweis unten)!

Aus: Galic, Tjado; Alex, Peter; von Seherr-Thohs, Eckart; Wähling, Knut; Oettmeier, Ralf: Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008 (TO-284)

>>>Borreliose - Wer oder was saugt mich aus?

Borreliose war bis in die 90er Jahre noch relativ unbekannt. Seither rückte sie als in der Natur "lauernde Gefahr" immer drohender in unsere Aufmerksamkeit. Eine neue Seuche? Marco Riefer führt Zahlen des Robert-Koch-Instituts an, die belegen, dass sich bei weniger als 2% aller Zeckenbisse überhaupt eine Borreliose-Symptomatik entwickelt. Zeckenbisse alleine reichen als Ursache demnach nicht aus.

Der bekannte Freiburger Homöopath und Aufsteller Marco Riefer versteht Krankheit stets auch als Ausdruck einer scheinbar unlösbaren inneren Problematik, als (körperliche) Erscheinungsform einer belastenden Lebenssituation. Im Fall der Borreliose geht es seiner Erfahrung nach häufig um ein Ungleichgewicht zwischen Geben und Nehmen, zwischen Aussaugen und ausgesaugt werden. Seelische Sauger können beispielsweise eine kriegstraumatisierte Mutter sein, der die Patientin stets zu Diensten sein muss (ohne selbst etwas zu bekommen). Oder ein strafender Vater, dessen Sohn nicht seinen Erwartungen entspricht.

Marco Riefer bespricht den Verlauf und die typische Symptomatik der Lyme-Borreliose und zeigt anhand von Beispielfällen, wie die Arzneimittel Lac humanum, Sepia, Ruta und Silicea zur Konfliktlösung beitragen können.

Ein bestens strukturierter Vortrag, der sich der Borreliose über die seelische und symbolische Ebene nähert.

Aus: Riefer, Marco: Borreliose - Wer oder was saugt mich aus? (FR-3205)

Querverweise & weitere Hauptthemen der Titel

Bakterien chronische Krankheit Epidemie Impfung Infektionskrankheiten Marshall Protokoll Miasmatik miasmatische Behandlung Miasmen

Borreliose|Vorträge & Seminare|CD MP3 Download|Praxis Klinik Krankheit Behandlung



>>>Borreliose. Entstehung und homöopathische Behandlung Die Borreliose hat sich in den letzten Jahren immer stärker ausgebreitet: In manchen Regionen sind bereits 50 Prozent der Holzbock-Zecken... mehr erfahren »
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>>>Borreliose. Entstehung und homöopathische Behandlung

Die Borreliose hat sich in den letzten Jahren immer stärker ausgebreitet: In manchen Regionen sind bereits 50 Prozent der Holzbock-Zecken (dem Hauptüberträger) mit dem Bakterium "Borrelia Burgdorferi" verseucht. Eine mögliche Ursache könnte die Klimaveränderung in den nördlichen Regionen sein!

Konservative Therapien (v. a. Antibiose) erweisen sich meist nur beim akuten Krankheitsgeschehen als wirksam. Zunehmend finden sich jedoch chronische Verläufe, bei denen es zur allmählich fortschreitenden Verschlechterung kommt. Die Krankheit weist dann mannigfaltige Erscheinungsformen auf, mit undifferenzierten Schmerzen, neurologischen und rheumatischen Störungen sowie psychischen Beeinträchtigungen. Wegen des meist diffusen Erscheinungsbildes ist eine sichere Diagnose oftmals schwierig. Die homöopathische Behandlung ist eine besondere Herausforderung, aber auch Chance.

Dr. Peter Alex behandelt und erforscht in seiner homöopathischen Praxis Borreliose seit vielen Jahren als Schwerpunkt und hat seine Erfahrungen hat er bereits in einem erfolgreichen Buch mitgeteilt. Bei der Beobachtung vieler chronischer Fallverläufe zeigten sich, neben dem Zeckenbefall, häufig Impfungen als ein auffälliger Hintergrund ("vakzinotische Borreliose"). Ein geschwächtes, manipuliertes und irritiertes Immunsystem bereitet chronischen Erkrankungen den Boden.

Mit seinem Überblicks-Seminar möchte Dr. Alex, auch über die Borreliose hinaus, ein umfassendes Verständnis für Infektionskrankheiten und ihre Folgen vermitteln - über die Borreliose hinaus. Wichtig ist ihm zunächst der Hinweis, dass Bakterien ein notwendiger Teil des natürlichen, gesunden Lebens sind und nicht an sich pathologisch. Ausführlich erläutert er biologische und evolutionäre Hintergründe für Erregergenesen und reflektiert anhand historischer Beispiele (Cholera, Typhus, Scharlach, Pest) gesellschaftliche und kulturelle Hintergründe von Epidemien.

Neben einem umfassenden Wissensfundus vermittelt das vielseitig und spannend gestaltete Seminar vor allem die nötige Praxis. Hier folgt der Referent verschiedenartigen Fällen aus der eigenen Praxis und liefert therapeutische Ansatzpunkte, Hilfen und Hinweise für den praktischen Umgang mit Patienten. Beispielsweise hat sich das Keimblatt-Modell von Vijayakar als äußerst nützlich für die Prognose und Verlaufsbeurteilung erwiesen.

Auch die Berücksichtigung familiensystemischer Aspekte bietet bisweilen zusätzliche Hinweise, z. B. in Bezug auf mögliche Heilungshindernisse.

Dr. Alex arbeitet häufig nach dem Periodensystem von Scholten. So stieß er auch auf ungewöhnliche Arzneien, z. B. aus der Gold- und Silberserie (z. B. das von ihm geprüfte Aurum arsenicosum). Sehr aufschlussreich ist zudem der Bericht über die Arzneimittelprüfung von "Borrelia Burgdorferi". Sie dokumentiert nicht nur interessante körperliche Phänomene, sondern auch aufschlussreiche Träume.

Essenzielle Regeln und Hinweise zur homöopathischen Prophylaxe, Diagnostik und Verlaufskontrolle sowie zum Umgang mit Schwermetallbelastung und -ausleitung, vervollständigen dieses lehrreiche Seminar.

Solide Leitlinien für ein naturwissenschaftliches und homöopathisches Verständnis der Borreliose und anderer bakterieller Erkrankungen mit chronischer Schwächung des Organismus.

Aus: Alex, Peter: Borreliose. Entstehung und homöopathische Behandlung (CH-2122)

>>>Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008

Die Borreliose (oder Lyme-Krankheit) hat sich in den letzten Jahren zu einer Art Volkskrankheit der nördlichen Breiten entwickelt - mit einer geradezu epidemischen und stetig zunehmenden Erkrankungsrate. Auffällig ist dabei die fortschreitende Ausbreitung von Süden nach Norden - möglicherweise bedingt durch den Klimawandel und die damit verbundene Erwärmung nördlicher Breitengrade. In manchen Regionen sind die Holzbock-Zecken (als hauptsächliche Überträger) schon zu 50% mit dem Bakterium Borrelia Burgdorferi verseucht!

Die zunächst oft völlig unauffällig oder mit einem Hautausschlag im Umfeld des Zeckenbisses (Erythema Migrans) beginnende bakterielle Erkrankung verläuft in mehreren Stadien, mit bisweilen schweren Spätfolgen (wie Neuroborreliose, Arthritis, Acrodermatitis). Selbst Schulmediziner räumen ein, dass Antibiotika bei Borreliose zumeist nur akut wirken, die Krankheit dennoch oft fortschreitet und es häufig zu einer progredienten Verschlechterung des Zustands kommt. Die chronischen Verläufe der Borreliose zeigen unterschiedlichste und schwer zu diagnostizierende und behandelnde Krankheitsverläufe, mit uncharakteristischen Schmerzen, allgemeiner Schwäche/Müdigkeit und unklaren psychischen Störungen. Bei diesem ersten Europäischen Symposium zum ganzheitlichen Verständnis der Krankheit und zu Möglichkeiten homöopathischer Behandlung tragen homöopathische und schulmedizinische Experten ihre Erfahrungen und ihre Wissen zusammen, um Ansätze und Möglichkeiten zu diskutieren, wie Borreliose sicherer diagnostizierbar wird und welche Heilungsmöglichkeiten bestehen. Es werden verschiedene Fälle vorgestellt und diskutiert, bei denen die homöopathische Therapie zu einer deutlichen Verbesserung führte. Das vielseitige und spannende Symposium vermittelt dem homöopathischen Praktiker nicht nur das notwendige theoretische Grundwissen über die Krankheit, sondern auch Ansatzpunkte zur Therapie sowie viele Hilfen und Hinweise für den praktischen Umgang mit Borreliosepatienten.

Teilnehmer im Rathaussaal Torgau

Die einzelnen Vorträge und Themen

Tjado Galic stellt in der für ihn typischen diagnostischen Präzision und Ausführlichkeit drei homöopathische Fallverläufe von Neuroborreliose vor. Er erläutert wichtige Untersuchungsaspekte und zeigt eine exakte Verlaufsbeurteilung. Dies ist umso wichtiger, als bei Polyradikulitis, Meningitis oder unklaren Lähmungserscheinungen Borreliose als möglicher Hintergrund oft nicht erkannt wird. Umso wichtiger ist ein klares Verständnis ihrer Pathophysiologie.

Dr. Peter Alex, Herausgeber des Buchs "Heilung Borreliose-Kranker mit Homöopathie", hat dieses Symposium ins Leben gerufen und berichtet in seinem ersten Vortrag über die Arzneimittelprüfung mit der Bakterien-Nosode von Borrelia Burgdorferi. Darin zeigen sich interessante körperliche Phänomene sowie aufschlussreiche Träume. Er erörtert zudem zwei kurze Fälle und diskutiert mögliche Anwendungen der Borrelia-Nosode.

Sein zweiter Vortrag befasst sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung der Borreliose und den geistigen Aspekten der Krankheit. Was ist die Bedeutung von Epidemien überhaupt? Welche besonderen Charakteristika und Themen zeigt die Borreliose? Welche Rolle spielen Bakterien für die Evolution? Warum werden Bakterien stets nur als Feinde angesehen? Welcher Genius und welches Genius-Mittel ist in der Epidemie zu erkennen? Eine interessante zivilisatorische These zeigt sich in einem Mittel, das sich als eines der epidemischen Mittel der Borreliose bewährt hat: Aurum Arsenicosum - mit dem kollektiven Thema "Das Ende des Reichtums".

In seinem dritten Vortragsabschnitt erläutert Dr. Alex den Begriff der "vakzinotischen Borreliose" und spricht über Impfungen und Impfschäden allgemein sowie im besonderen über die umstrittene "Zeckenimpfung".

Eckart von Seherr-Thohs erörtert in seinem Vortrag zum einen miasmatische Aspekte der Krankheit anhand von eigenen Borreliose-Fällen. Er macht deutlich, dass diese Krankheit in ihrem mehrphasigen Verlauf mit "harmlosen" Beginn sowie destruktiven Spätfolgen im syphilitischen Miasma (mit Aspekten der Tuberkulinie und der Parasitose) angesiedelt ist, nachvollziehbar erläutert am Gienowschen Miasmenmodell. Des weiteren demonstriert er Analysemöglichkeiten mittels der Boenninghausen-Methode, die sich in den vorgestellten Fällen als zielführend für die Arzneifindung erwiesen hat.

Knut Wähling, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, gibt einen allgemeinen pathophysiologischen Überblick über die Borreliose als Infektionskrankheit und diskutiert dann die Labordiagnostik (ELISA, Immunoblot) der Borreliose, zeigt deren Grenzen und Fehlerbehaftung auf und stellt ein schulmedizinisches Stufenschema der Borreliosebehandlung vor. Ein interessanter wie kritischer Abriss der konventionellen Herangehensweise.

Eine Borreliose-Patientin spricht in großer Offenheit über ihren langen Leidensweg mit dieser Krankheit. Ihre Geschichte von Fehldiagnosen, vergeblichen schulmedizinischen Behandlungen und den ersten Erfolgen homöopathischer Behandlung macht die Schwierigkeiten und auch Chancen der Borreliosetherapie anschaulich und nachvollziehbar.

Dr. Ralf Oettmeier stellt unser allgemein negatives Verhältnis zu Bakterien ebenfalls in Frage und macht deutlich, wie sehr eine Krankheit vom Milieu und dem Immunsystem abhängt. Sein übersichtlicher Abriss der hier relevanten Aspekte des Immunsystems vermitteln auch ein klareres Verständnis für die Krankheit selbst. Oettmeier stellt darüber hinaus therapeutische Maßnahmen zur Immunstimulation und Restaurierung der körpereigenen Abwehr vor, z.B. die von ihm erfolgreich eingesetzte Fiebertherapie und andere biologischer Therapien.

In Torgau (Sachsen) hat Hahnemann die Homöopathie als Lehre in sechs Jahren tiefgründig erforscht, systematisiert und schließlich im ersten Organon niedergelegt. Die Stadt war somit die entscheidende früheste Forschungsstätte der Homöopathie. Seit einigen Jahren ist sie es wieder: das Internationale Homöopathie-Kolleg e.V. restauriert liebevoll Hahnemanns Haus und bemüht sich darum, diese Tradition wieder zu erneuern und fortzuführen. Mit dem Erwerb dieser Symposiums-Aufzeichung unterstützen Sie die Instandhaltung des Hahnemann-Hauses in Torgau (vgl. Hinweis unten)!

Aus: Galic, Tjado; Alex, Peter; von Seherr-Thohs, Eckart; Wähling, Knut; Oettmeier, Ralf: Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008 (TO-284)

>>>Borreliose - Wer oder was saugt mich aus?

Borreliose war bis in die 90er Jahre noch relativ unbekannt. Seither rückte sie als in der Natur "lauernde Gefahr" immer drohender in unsere Aufmerksamkeit. Eine neue Seuche? Marco Riefer führt Zahlen des Robert-Koch-Instituts an, die belegen, dass sich bei weniger als 2% aller Zeckenbisse überhaupt eine Borreliose-Symptomatik entwickelt. Zeckenbisse alleine reichen als Ursache demnach nicht aus.

Der bekannte Freiburger Homöopath und Aufsteller Marco Riefer versteht Krankheit stets auch als Ausdruck einer scheinbar unlösbaren inneren Problematik, als (körperliche) Erscheinungsform einer belastenden Lebenssituation. Im Fall der Borreliose geht es seiner Erfahrung nach häufig um ein Ungleichgewicht zwischen Geben und Nehmen, zwischen Aussaugen und ausgesaugt werden. Seelische Sauger können beispielsweise eine kriegstraumatisierte Mutter sein, der die Patientin stets zu Diensten sein muss (ohne selbst etwas zu bekommen). Oder ein strafender Vater, dessen Sohn nicht seinen Erwartungen entspricht.

Marco Riefer bespricht den Verlauf und die typische Symptomatik der Lyme-Borreliose und zeigt anhand von Beispielfällen, wie die Arzneimittel Lac humanum, Sepia, Ruta und Silicea zur Konfliktlösung beitragen können.

Ein bestens strukturierter Vortrag, der sich der Borreliose über die seelische und symbolische Ebene nähert.

Aus: Riefer, Marco: Borreliose - Wer oder was saugt mich aus? (FR-3205)

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Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008
TO-284
Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008
Das Torgauer Borreliose-Symposium bietet einen hervorragenden Überblick über den Stand der Forschung und der homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten der neuen Volksseuche Borreliose. Die Borreliose (oder Lyme-Krankheit) hat sich in den letzten Jahren zu einer Art Volkskrankheit der nördlichen Breiten entwickelt - mit einer geradezu epidemischen und stetig zunehmenden...
114,00 € *
TO-284
Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008 - Teil A
TO-284-A
Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008 - Teil A
Das Torgauer Borreliose-Symposium bietet einen hervorragenden Überblick über den Stand der Forschung und der homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten der neuen Volksseuche Borreliose. Die Borreliose (oder Lyme-Krankheit) hat sich in den letzten Jahren zu einer Art Volkskrankheit der nördlichen Breiten entwickelt - mit einer geradezu epidemischen und stetig zunehmenden...
45,00 € *
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Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008 - Teil B
TO-284-B
Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008 - Teil B
Das Torgauer Borreliose-Symposium bietet einen hervorragenden Überblick über den Stand der Forschung und der homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten der neuen Volksseuche Borreliose. Die Borreliose (oder Lyme-Krankheit) hat sich in den letzten Jahren zu einer Art Volkskrankheit der nördlichen Breiten entwickelt - mit einer geradezu epidemischen und stetig zunehmenden...
45,00 € *
TO-284-B
Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008  - Teil C
TO-284-C
Borreliose und Homöopathie. Europäisches Symposium in Torgau 2008 - Teil C
Das Torgauer Borreliose-Symposium bietet einen hervorragenden Überblick über den Stand der Forschung und der homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten der neuen Volksseuche Borreliose. Die Borreliose (oder Lyme-Krankheit) hat sich in den letzten Jahren zu einer Art Volkskrankheit der nördlichen Breiten entwickelt - mit einer geradezu epidemischen und stetig zunehmenden...
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TO-284-C