Drogen

>>>Rauschdrogen. Homöopathische Bewusstwerdung und Behandlung

Viele Rausch- und Genussdrogen wie Kaffee, Zucker, Schokolade oder Alkohol nehmen in unserer Kultur einen festen Platz ein. Wie selbstverständlich gehören sie zum Leben der meisten Menschen. Drogen sind per Definition Substanzen, die das Wohlbefinden über das übliche Maß hinaus erhöhen. Doch wie bewusst sind wir uns der alltäglichen Nutzung solcher Stoffe? Welche Stoffe zählen überhaupt zu den Drogen? Was sind ihre allgemeinen und spezifischen Folgen?

Jürgen Becker möchte mit seinem Vortrag Bewusstheit schaffen für die Besonderheit von Rausch- und Genussdrogen - gerade auch im Unterschied zu anderen Substanzen - und zudem mögliche Ansatzpunkte für eine sinnvolle Behandlung jener Süchte aufzeigen, die eng mit Rauschmitteln einhergehen.

Da uns Suchtstoffe (zunächst) in einen Zustand innerer gelassener Stärke und Wohlsein bis hin zur Glückseligkeit versetzen, fällt es gerade bei Alltagsdrogen umso schwerer, sie mit üblen Folgen in Verbindung zu bringen. Becker geht daher detailliert auf die weicheren Drogen ein - Kaffee, Alkohol, Tabak oder Cannabis. Wie wirkt sich ihr Konsum kurz- und langfristig aus? Um ein tieferes Verständnis jenseits der reinen Symptomatik zu erlangen, bespricht er die Substanzen aus Sicht der unterschiedlichen Potenzstufen der C4-Homöopathie.

Im Weiteren berichtet Becker von eigenen Erfahrungen im Umgang mit Suchtkranken und den homöopathischen Einsatz von Bryophyllum, Lac humanum, Lac caninum und Lac suinum.

Ein nüchterner und doch sehr inspirierender Trip durch die Welt der Rauschdrogen, mit einem erfahrenen Blick auf die mögliche homöopathische Behandlung von Sucht.

Aus: Becker, Jürgen: Rauschdrogen. Homöopathische Bewusstwerdung und Behandlung (FR-3304)

>>>Das kleine Glück. Genussdrogen des Alltags. Alcoholus, Coffea, Tabacum, Saccharum.

Das Rheingauer Seminarteam behandelt seit vielen Jahren Arzneimittelfamilien bzw. thematisch zusammengehörige Arzneien und erreicht dadurch eine besondere Dichte in der Auseinandersetzung mit dem jeweils verbindenden Gruppethema - mit dem Ergebnis, dass ein tieferes Verständnis der Arzneiwesen ermöglicht wird als bei der Betrachtung nicht verwandter Arzneien.

Genussdrogen des Alltags wie Kaffee, Tee, Schokolade oder Alkohol sind uns modernen Menschen so zur Gewohnheit geworden, dass ihr Unheilpotenzial und die Abhängigkeit von diesen Substanzen oft nicht mehr als Gefahr betrachtet wird - doch gerade in dieser Form einschleichender Verführung und Abstumpfung liegt ein Teil ihrer Gefahr. So glauben zwar viele Menschen, dass raffinierter Zucker eher ungesund ist, aber die Sucht nach Süßigkeiten und anderen Stimulanzien hat in unserer Zeit stark zugenommen - insbesondere auch bei Kindern (Übergewicht, Fernseh-, Computersucht) und Jugendlichen (Flatrateparties).

Der Genussdrogen-Tag von Jäschke und Koch sensibilisiert für die besonderen Verführungskünste mancher Substanzen und für einen bewussteren Umgang mit ihnen und gibt uns gleichzeitig neue potenzielle Arzneien an die Hand, für Patienten, die mit einem der Themen besonders zu tun haben (z.B. Leitsymptom von Zucker: V.n. schneller und sofortiger Befriedigung).

Aus: Jäschke, Freya; Koch, Ulrich: Das kleine Glück. Genussdrogen des Alltags. Alcoholus, Coffea, Tabacum, Saccharum. (EN-271)

>>>Rauschdrogen in der Homöopathie. Opium, Lophophora Will., Coca, Chocolate, Coffea, Vanilla plan., Cannabis

"Ich leide nicht an Realitätsverlust, ich genieße ihn"
(Worte eines Junkies)

In der ursprünglichen Übersetzung bedeutet Droge "trocken" - getrocknete Pflanzen, die als Gewürze oder Heilkräuter dienlich sind. Im heutigen Sprachgebrauch werden damit jedoch meist illegale Rauschsubstanzen wie Kokain, Heroin, LSD, Marihuana oder Ecstasy bezeichnet. Aber auch Alkohol, Tabak und selbst Schokolade und Vanille gehören zu jenen verführerischen und zunächst angenehm wirkenden Stoffen, die fast jeder mehr oder weniger häufig zu sich nimmt.

Zu Beginn dieses homöopathischen Sonntags über die homöopathisch genutzten Rauschmittel geben Jens Brambach und Sara Riedel einen Überblick über die drei hauptsächlichen Wirkungsgruppen (Heroin-, Kokain- und LSD-Gruppe) sowie die gemeinsamen Aspekte aller Rauschdrogen: Typisch sind Zustände, die sich widersprechen (z. B. Euphorie vs. Apathie) - ein Konflikt zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte. Im Bemühen, beide Seiten zusammenzubekommen, entstehen Verwirrung und Täuschung.

Ausführlich bespricht Riedel Opium, bei dem das Nicht-Fühlen im Vordergrund steht: Ein früheres Erlebnis war so schrecklich, dass der Mensch sein Empfinden abschalten musste. Er wird apathisch und findet den Weg zurück ins Gefühl nicht mehr. Anhalonium flieht ebenfalls vor der Realität, mit schizophrenen Zügen, Halluzinationen und Auflösungsgefühlen. Auch Kokain hat ein reduziertes Schmerzempfinden und wurde ursprünglich als Appetitzügler in Hungerperioden benutzt und um die Leistungsfähigkeit zu steigern. Jens Brambach berichtet über die umstrittene, LSD-induzierte psycholytische Therapie nach Stanislav Grof.

"Sucht ist das, was passiert, wenn ein Mensch nicht bekommt, was er braucht und sich dann selbst tröstet." (Ulrike Müller)

Ulrike Müller zufolge werden Drogenarzneien in ihrer Praxis vor allem von solchen Patienten benötigt, die etwas Unerträgliches erlebt und dabei den Sinn für ihre eigenen Grenzen verloren haben und sie in Folge ständig überschreiten (Burnout, Überforderung, Verlangen nach Stimulanzien). Sie widmet sich hier den Alltagsdrogen Schokolade (Verlangen nach Sinnlichkeit und Verschmelzung), Kaffee (übermäßige Erregung und Empfindung, Gedankenandrang, Müdigkeit ohne Schlaf) und Vanille. So steckt als Auslöser hinter einer Vanillepathologie meist ein schockierendes Ereignis, dessen Realität der Patient nicht fassen konnte, mit dem Gefühl, eine Schuld daran zu tragen und sie bereinigen zu müssen. Das spannende Fallbeispiel einer Burnout-Patientin verdeutlicht weitere Vanille-Aspekte (ausgestoßen, zerbrochenes Paradies, Eifersucht).

Jens Brambach geht sowohl auf die substanzielle Wirkung von Marihuana ein als auch auf mittelweisende Merkmale homöopathischer Cannabis-Patienten*, darunter Ängste, Paranoia, Unfähigkeit zur Alltagsbewältigung, Antriebslosigkeit und die Neigung zum Theoretisieren.

Ein homöopathischer Sonntagstrip dreier erfahrener HomöopathInnen. In einer runden Mischung aus persönlicher und klinischer Erfahrung, Materia medica und Praxis wird sowohl das Verbindende als auch das gut Unterscheidbare hinter den Schleiern der Rauschdrogen erkennbar!

Aus: Brambach, Jens; Müller, Ulrike; Riedel, Sara: Rauschdrogen in der Homöopathie. Opium, Lophophora Will., Coca, Chocolate, Coffea, Vanilla plan., Cannabis (SO-265)

Querverweise & weitere Hauptthemen der Titel

Abhängigkeit Alcoholus Cannabis indica Coffea Rauschgifte Rauschmittel Sucht

Drogen|Vorträge & Seminare|CD MP3 Download DVD|Praxis Klinik Krankheit Behandlung



>>>Rauschdrogen. Homöopathische Bewusstwerdung und Behandlung Viele Rausch- und Genussdrogen wie Kaffee, Zucker, Schokolade oder Alkohol nehmen in unserer Kultur einen festen Platz ein.... mehr erfahren »
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>>>Rauschdrogen. Homöopathische Bewusstwerdung und Behandlung

Viele Rausch- und Genussdrogen wie Kaffee, Zucker, Schokolade oder Alkohol nehmen in unserer Kultur einen festen Platz ein. Wie selbstverständlich gehören sie zum Leben der meisten Menschen. Drogen sind per Definition Substanzen, die das Wohlbefinden über das übliche Maß hinaus erhöhen. Doch wie bewusst sind wir uns der alltäglichen Nutzung solcher Stoffe? Welche Stoffe zählen überhaupt zu den Drogen? Was sind ihre allgemeinen und spezifischen Folgen?

Jürgen Becker möchte mit seinem Vortrag Bewusstheit schaffen für die Besonderheit von Rausch- und Genussdrogen - gerade auch im Unterschied zu anderen Substanzen - und zudem mögliche Ansatzpunkte für eine sinnvolle Behandlung jener Süchte aufzeigen, die eng mit Rauschmitteln einhergehen.

Da uns Suchtstoffe (zunächst) in einen Zustand innerer gelassener Stärke und Wohlsein bis hin zur Glückseligkeit versetzen, fällt es gerade bei Alltagsdrogen umso schwerer, sie mit üblen Folgen in Verbindung zu bringen. Becker geht daher detailliert auf die weicheren Drogen ein - Kaffee, Alkohol, Tabak oder Cannabis. Wie wirkt sich ihr Konsum kurz- und langfristig aus? Um ein tieferes Verständnis jenseits der reinen Symptomatik zu erlangen, bespricht er die Substanzen aus Sicht der unterschiedlichen Potenzstufen der C4-Homöopathie.

Im Weiteren berichtet Becker von eigenen Erfahrungen im Umgang mit Suchtkranken und den homöopathischen Einsatz von Bryophyllum, Lac humanum, Lac caninum und Lac suinum.

Ein nüchterner und doch sehr inspirierender Trip durch die Welt der Rauschdrogen, mit einem erfahrenen Blick auf die mögliche homöopathische Behandlung von Sucht.

Aus: Becker, Jürgen: Rauschdrogen. Homöopathische Bewusstwerdung und Behandlung (FR-3304)

>>>Das kleine Glück. Genussdrogen des Alltags. Alcoholus, Coffea, Tabacum, Saccharum.

Das Rheingauer Seminarteam behandelt seit vielen Jahren Arzneimittelfamilien bzw. thematisch zusammengehörige Arzneien und erreicht dadurch eine besondere Dichte in der Auseinandersetzung mit dem jeweils verbindenden Gruppethema - mit dem Ergebnis, dass ein tieferes Verständnis der Arzneiwesen ermöglicht wird als bei der Betrachtung nicht verwandter Arzneien.

Genussdrogen des Alltags wie Kaffee, Tee, Schokolade oder Alkohol sind uns modernen Menschen so zur Gewohnheit geworden, dass ihr Unheilpotenzial und die Abhängigkeit von diesen Substanzen oft nicht mehr als Gefahr betrachtet wird - doch gerade in dieser Form einschleichender Verführung und Abstumpfung liegt ein Teil ihrer Gefahr. So glauben zwar viele Menschen, dass raffinierter Zucker eher ungesund ist, aber die Sucht nach Süßigkeiten und anderen Stimulanzien hat in unserer Zeit stark zugenommen - insbesondere auch bei Kindern (Übergewicht, Fernseh-, Computersucht) und Jugendlichen (Flatrateparties).

Der Genussdrogen-Tag von Jäschke und Koch sensibilisiert für die besonderen Verführungskünste mancher Substanzen und für einen bewussteren Umgang mit ihnen und gibt uns gleichzeitig neue potenzielle Arzneien an die Hand, für Patienten, die mit einem der Themen besonders zu tun haben (z.B. Leitsymptom von Zucker: V.n. schneller und sofortiger Befriedigung).

Aus: Jäschke, Freya; Koch, Ulrich: Das kleine Glück. Genussdrogen des Alltags. Alcoholus, Coffea, Tabacum, Saccharum. (EN-271)

>>>Rauschdrogen in der Homöopathie. Opium, Lophophora Will., Coca, Chocolate, Coffea, Vanilla plan., Cannabis

"Ich leide nicht an Realitätsverlust, ich genieße ihn"
(Worte eines Junkies)

In der ursprünglichen Übersetzung bedeutet Droge "trocken" - getrocknete Pflanzen, die als Gewürze oder Heilkräuter dienlich sind. Im heutigen Sprachgebrauch werden damit jedoch meist illegale Rauschsubstanzen wie Kokain, Heroin, LSD, Marihuana oder Ecstasy bezeichnet. Aber auch Alkohol, Tabak und selbst Schokolade und Vanille gehören zu jenen verführerischen und zunächst angenehm wirkenden Stoffen, die fast jeder mehr oder weniger häufig zu sich nimmt.

Zu Beginn dieses homöopathischen Sonntags über die homöopathisch genutzten Rauschmittel geben Jens Brambach und Sara Riedel einen Überblick über die drei hauptsächlichen Wirkungsgruppen (Heroin-, Kokain- und LSD-Gruppe) sowie die gemeinsamen Aspekte aller Rauschdrogen: Typisch sind Zustände, die sich widersprechen (z. B. Euphorie vs. Apathie) - ein Konflikt zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte. Im Bemühen, beide Seiten zusammenzubekommen, entstehen Verwirrung und Täuschung.

Ausführlich bespricht Riedel Opium, bei dem das Nicht-Fühlen im Vordergrund steht: Ein früheres Erlebnis war so schrecklich, dass der Mensch sein Empfinden abschalten musste. Er wird apathisch und findet den Weg zurück ins Gefühl nicht mehr. Anhalonium flieht ebenfalls vor der Realität, mit schizophrenen Zügen, Halluzinationen und Auflösungsgefühlen. Auch Kokain hat ein reduziertes Schmerzempfinden und wurde ursprünglich als Appetitzügler in Hungerperioden benutzt und um die Leistungsfähigkeit zu steigern. Jens Brambach berichtet über die umstrittene, LSD-induzierte psycholytische Therapie nach Stanislav Grof.

"Sucht ist das, was passiert, wenn ein Mensch nicht bekommt, was er braucht und sich dann selbst tröstet." (Ulrike Müller)

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"Nur der Patient kennt sein Simile" Die Vorherrschaft der naturwissenschaftlichen, ökonomischen Perspektive in der Medizin führt zu einer fraktionierten, rein organbezogenen Herangehensweise anstelle eines ganzheitlichen Verständnisses des Menschen, auf Kosten seiner Würde, wie insbesondere im skandalösen Umgang mit alten Menschen zu beobachten ist, die in Altenheimen...
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