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Medorrhinum. Kein Himmel zu hoch. Die Retter-Nosode meines Lebens.

Produktinformationen "Medorrhinum. Kein Himmel zu hoch. Die Retter-Nosode meines Lebens."

Die homöopathische Nosode Medorrhinum hat den Dozenten Jens Brambach in den letzten Jahrzehnten wie kein anderes Mittel berührt und verwandelt: "Es hat mich vielleicht gerettet." Seinen Vortrag gestaltet er als eine sehr persönliche Reise durch das eigene Leben, weniger als eine reine Arzneimitteldarstellung. Wie wird eine Arznei noch verständlicher, wenn man sie nicht allein aus dem Repertorium, sondern aus dem eigenen Leben betrachtet?

Brambach schildert schon zu Beginn, wie er von seiner Mutter immer wieder hörte, er sei "maßlos" und falle "von einem Extrem ins andere". Der Mauerfall und die Wendezeit, seine Jugend in Halle mit intensivem Freiheitsgefühl, mit viel Drogenrausch, Musik und einem Leben jenseits bürgerlicher Maßstäbe, werden zu ersten Stationen seiner "medorrhinischen" Biographie. Später kommen Esoterik, Astrologie, Meditation und psychedelische Erfahrungen hinzu. Im Zentrum steht ein großes Verlangen nach Intensität, mit dem Wunsch, möglichst viel davon zu erleben.

Dazu gehören durchaus auch schwierige Erfahrungen: toxische Beziehungen, Aggression, Schuldgefühle, Scham durch die Preisgabe der eigenen Würde. Gerade darin entdeckt Brambach rückblickend etwas Wesentliches: Erfahrungen müssen nicht immer "gut" sein, um prägend zu werden. Was zunächst wie ein Absturz erscheint, kann später zum Lernprozess werden.

Sein weiterer Weg führt ihn nach Indien: Grenzerfahrungen, psychoaktive Substanzen, veränderte Bewusstseinszustände und das Gefühl, in andere Welten einzutauchen, steigern sich zum medorrhinischen "Zuviel". Brambach beschreibt sogar Zustände, in denen er das Gefühl hatte, von fremden Gestalten umgeben oder gar "besetzt" zu sein. Wie lassen sich Besetzungen verstehen – schamanisch, psychodynamisch oder womöglich ganz anders? Entscheidend für ihn ist zunächst die Erfahrung selbst.

Auf seiner inneren und äußeren Reise begegnen uns immer wieder die charakteristische Polaritäten von Medorrhinum: extreme Sentimentalität vs. Aggression, Überschwang vs. Bedrohung, Sinnesrausch vs. Kontrollverlust. Besonders eindrücklich schildert der Dozent sein wechselhaftes Verhältnis gegenüber Tieren – von großer Zärtlichkeit bis hin zu erschreckenden Gewaltimpulsen.

Indem Brambach auch einzelne Liedtextstellen eines von ihm hochverehrten Musikers – Konstantin Wecker – interpretiert, entsteht ein poetischer Resonanzraum, der medorrhinische Motive noch deutlicher fühlbar werden lässt: das Pulsieren des Lebens, das Verlangen nach mehr, das Überflutende, Sinnliche und Grenzen sprengende.

Nachdem Brambach seine intensive Lebensweise lange als "Fest der Sinne" erlebt und genossen hat, erkennt er dann zunehmend, dass unter dem Zuviel eigentlich ein Mangel steckt. Was fehlt im eigenen Leben, wenn man ständig nach mehr Intensität, Erfahrung und Verschmelzung sucht? Seine persönliche Antwort ist: ein Mangel an Selbstwert und die tiefsitzende Angst, schwach zu sein.

Es kommt zum Wendepunkt in seinem Leben und er beginnt eine Ausbildung an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin. Hier erhält er von einer Homöopathin Medorrhinum C1000, zunächst mit heftigen Reaktionen und einer körperlichen Eskalation. Doch dann folgt etwas Entscheidendes, auch für sein Verständnis des Mittels: eine bislang ungekannte innere Ruhe. Kein Getriebensein mehr, kein zwingender Impuls. Nicht die Welle selbst, sondern die Ruhe danach wird zum Bild seiner Medorrhinum-Heilerfahrung.

Auch der Vortrag selbst öffnet sich hin zur inneren Stimme, zu Selbstkritik, zu alten Glaubenssätzen und zur Frage, wie wir mit "inneren Stimmen" umgehen, die uns klein machen wollen. Wie kann man ihnen die Macht entziehen? Dabei kommt auch ein medorrhinisches Grundmotiv zur Sprache – die diplokokkische Zweisamkeit: Es hilft, wenn wir einen Gedanken nicht alleine tragen müssen, sondern ein Gegenüber ihn zumindest auch sehen oder gar teilen kann. Weitere Merkmale und Symptome von Medorrhinum stellt der Dozent in Relation zu ihrer seelisch-symbolischen Bedeutung.

So wird aus Brambachs sehr persönlicher Lebensgeschichte ein lebendiges Arzneimittel mit Antworten auf typische Medorrhinum-Fragen: Wie viel Intensität braucht und verträgt ein Mensch? Und was geschieht, wenn das reine "Mehr/Meer" nicht mehr genügt? Was liegt unter dem Rausch, unter der sykotischen Maßlosigkeit und dem unstillbaren Erfahrungsdurst? Was kommt danach und wie kann die Erfahrung des "Zuviel" zum Ausgangspunkt für eine heilsame Weiterentwicklung werden?

Brambachs Medorrhinum ist kein theoretisches Arzneimittelbild, sondern ein über Jahrzehnte gewachsener persönlicher Erfahrungsweg – mit seinen hellen, dunklen, sinnlichen, verstörenden und schließlich auch stillen Seiten.

Sprache: Deutsch
Vortragstyp / Eignung: Kurzdarstellung (Einführung), Persönliche Erfahrung
Schwierigkeitsgrad (Kenntnisniveau): 1 Einsteiger/Ausbildungsanfänger, 2 Homöopathie-Student (in Ausbildung), 3 Praxisanfänger, 4 Fortgeschrittener, 5 Meister/Experte
Gesamtlänge 1:37:59 (97:59)
1. Das homöopathische Mittel, das mich am meisten berührt hat / Konstantin Wecker Lied (Zitatauszug): "Dass der Himmel heute so hoch steht..." / Erinnerung an erstes Konzert in Halle / DD Phosphor (heiß und trocken) / Medorrhinum: heiß, feucht, klebrig / Sehnsucht nach Verschmelzung/Verklebung (07:41)
2. Eigener Prozess / "Du bist so maßlos" / Mauerfall in Deutschland / München und zurück nach Halle / Umfeld von "Hippies" / Kontakt zur Spiritualität / Buch "Schicksal als Chance" / Mars-Saturn-Konstellation / Autounfall / Intensität (08:58)
3. Erfahrungsdurst und Robustheit / Toxischen Beziehung / Auch schlechte Trips sind Erfahrungen / Indien, Esoterik, I-Ging, psychedelische Drogen / Nahtod-Erfahrung, Initialzündungen (07:30)
4. Beispiel für "zu viel" - Hauptwort der Sykose / Besetzung (fremder Geist) / Bedürfnis, einen Hund zu quälen / Gefühl, jemand stehe hinter ihm (DD Thuja) oder Gestalten um ihn herum / Buddha-Schutzanrufungen / Fest der Sinne / Ecstacy (MDMA) / Rückkehr nach Deutschland, ein halbes Jahr lang Party (11:16)
5. Wahnidee, sei immer geschützt / Konzentrationsprobleme in der Ausbildung / Erster Kontakt mit Medorrhinum / Erstverschlimmerung: Arm ausgekugelt / Wildes Gefühl im Kopf, im Rausch der Sinne (08:58)
6. Wecker-Exegese "Du, ich lebe immer am Strand..." / Verlangen nach Mehr und nach Meer / Sankaran: Sykose als ein Zuviel, das einen Mangel bemäntelt / Was ist bei mir der zentrale Mangel? / Angst vor eigener Schwäche / Selbstbewusstsein vs. Selbstwert (14:06)
7. Warum bemäntelt der Rausch den Selbstwert? / Innere Stimme (08:49)
8. "Wenn der Sommer nicht mehr weit ist..." / Wunsch nach Gedankenverwandtschaft / Die Grenze des sexuellen Übergriffs (07:23)
9. Symptome zum wilden Übertreiben / Innere Unruhe / Verrutschtheitsgefühl / feuerroter Ausschlag bei Babies am Anus, Windeldermatitis / Geisteskrankheit: starke Paranoia / Blasenentzündung, Morbus Reiter, Urethritis / extremer Sexualtrieb / Warzen (12:55)
10. Zitat aus Konstantin Wecker: "Und will man heut und hierzulande halbwegs als Mensch gedeihen..." / Sich ehrlich freuen / Medorrhinum ist inklusiv (02:32)
11. Nachbemerkungen von Andreas Krüger: Aurum und Medorrhinum - beide der innere König / Film "Der Pate I" / Drei kleine Haikus zu Medorrhinum (07:45)
12. Andreas Krüger: Freiheit ist, wenn alles sein darf (03:57)

 

1 Audio-Datei als MP3-Download

Schmuck-/Coverbild

KI-Komposition von Themen/Arzneien der 73. Berliner Homöopathietage (KI von ChatGPT)

Hersteller

Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de

Produktabbildung
Digitales Produkt - keine Abbildung verfügbar. Die Abbildung oben links dient der symbolischen Dekoration dieser Seite

Produktform
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Dieser Titel (Inhalt des Produkts) enthält fachkundliche Informationen für/über Heilberufe und heilkundliche Anwendungen, jedoch keine Werbung für bestimmte Heilmittel/-behandlungen. Er gibt ausschließlich die persönliche Meinung und subjektive Erfahrung des/der jeweiligen Autor*in*nen wieder. Keinesfalls können bestimmte Inhalte, insbesondere im Medium wiedergegebene Hinweise zu medizinischen Anwendungen (z. B. zur Einnahme bestimmer Arzneien) als konkreter Ratgeber oder gar Anleitung zur (Selbst-)Behandlung verstanden werden, insbesondere nicht von medizinischen Laien. Im Falle eines Behandlungsbedarfs halten Sie bitte Rücksprache mit professionellen Therapeut*innen, inbesondere Ihrem Hausarzt/Ärztin, um mögliche gesundheitliche Folgen und Schäden einer unprofessionellen Eigenanwendung zu vermeiden.

73. Berliner Homöopathietage, Samuel-Hahnemann-Schule Berlin, 14./15. Februar 2026

Dieser Vortrag ist Teil der 73. Berliner Homöopathietage, einer zweitägigen Veranstaltung mit einer Vielzahl interessanter Vorträge. Alle verfügbaren Vorträge können Sie zum stark vergünstigten Paketpreis ebenfalls bei uns erhalten:

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