Hypochondrie - Lehrmeister Angst
Produktinformationen "Hypochondrie - Lehrmeister Angst"
Ein hypochondrischer Patient stellt den behandelnden Homöopathen zumeist vor große Herausforderungen. Typischerweise rufen Hypochonder mehrmals täglich an, und der Behandler steht oft vor dem Dilemma, wie er auf die Besorgtheit dieses Patienten reagieren soll, ohne sich von ihm die Zeitplanung für diesen Praxistag gänzlich durcheinander bringen zu lassen. Kennzeichnend für hypochondrische Patienten ist ihre große Besorgnis um ihr gesundheitliches Wohlergehen. Anderen geringfügig erscheinende Veränderungen seines körperlichen Befindens ängstigen ihn schnell soweit, dass eine kleine Störung zu einer bedrohlichen Krankheit uminterpretiert wird.
Dieses von Angst dominierte Verhältnis zum eigenen Körper steht im Mittelpunkt des 109. Homöopathischen Sonntags der Samuel-Hahnemann-Schule. Ausgehend von Riemanns "Grundformen der Angst" untersuchen Sara Riedel und ihre Koreferentinnen die Spielarten und Ätiologien der Hypochondrie. Welche homöopathischen Mittel können helfen, diese anhaltende Angst vor Erkrankung zu wandeln, die auf einer tiefsitzenden Todesangst beruht? Die homöopathischen Arzneien Lycopodium, Arsenicum, Acidum Nitricum, Sypilinum, Agaricus, Argentum Nitricum, Pulsatilla, Ignatia und Phosphor werden eingehend in der jeweils charakteristischen Art und Weise beschrieben, in der sich bei ihnen hypochondrische Ängste äußern.
Zur Veranstaltung "Der Homöopathische Sonntag"
Die "Homöopathischen Sonntage" sind eine seit über 15 Jahren regelmäßig monatlich an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin stattfindende Veranstaltung, in denen ein halber Tag (fünf Stunden) einem einzigen Arzneimittel, einem theoretischen oder praktischen Thema umfassend gewidmet ist. Sie gehören zu den kontinuierlichsten und zugleich fortschrittlichsten homöopathischen Vorlesungen, da das jeweilige Thema aus der aktuellen Sicht und Erkenntnis der homöopathischen Empirie und Forschung vermittelt wird.
| Sprache: | Deutsch |
|---|---|
| Vortragstyp / Eignung: | Umfassende Darstellung (Vertiefung) |
| Autor/Referent*in: | Hampel, Heike, Lahn, Dagmar, Leonhardt, Annelis, Pelzer, Maren, Rausch, Marion, Riedel, Sara |
| Schwierigkeitsgrad (Kenntnisniveau): | 1 Einsteiger/Ausbildungsanfänger, 2 Homöopathie-Student (in Ausbildung), 3 Praxisanfänger, 4 Fortgeschrittener |
Sara Riedel:
1. Der hypochondrische Patient (00:00)
Dagmar Lahn:
2. Psychologischer Überblick zur Hypochondrie (08:59)
3. Grundformen der Angst (19:42)
Maren Pelzer:
4. Lycopodium (31:13)
5. Signatur (35:38)
6. Ätiologien (39:35)
7. Hypochondrie bei Lycopodium (43:06)
Annelis Leonhardt:
8. Arsenicum: Disziplin, Pflicht und Konzentration (56:23)
9. Essenz und Ätiologien bei Arsenicum (70:06)
Teil/Datei 2 (55:30)
Annelis Leonhardt:
1. Kompensationsmuster bei Arsenicum (00:00)
Heike Hampel:
2. Acidum Nitricum: Signatur (06:09)
3. Die Säuren in der Homöopathie (11:06)
4. Acidum Nitricum: Essenz - DD Mercurius (18:29)
5. Acidum Nitricum: Leitsymptome (21:23)
Sara Riedel:
6. Syphilinum: Signatur (28:27)
7. Syphilinum: Essenz (40:04)
8. Syphilinum-Fall (43:18)
9. Patientenführung bei Syphilinum (48:14)
Teil/Datei 3 (53:03)
Sara Riedel:
1. Agaricus: Verloren und überfordert (00:00)
2. Argentum Nitricum: Unkontrollierte Impulsivität (05:09)
3. Ignatia: Verhungert vor vollen Schüsseln (15:53)
4. Phosphor: Angst vor Krankheit und Tod (21:18)
5. Pulsatilla: Milde und mütterliche Sorgen (26:51)
Marion Rausch:
6. Der Tod, der mich schreckt (30:48)
7. Das Märchen vom Gevatter Tod (44:05)
3 CDs in kompakter Buchformatbox ODER als MP3-Download-Dateien
Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de
Produktabbildung
Digitales Produkt - keine Abbildung verfügbar. Die Abbildung oben links dient der symbolischen Dekoration dieser Seite
Produktform
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Angaben zur Produktsicherheit / Warnhinweise
Dieser Titel (Inhalt des Produkts) enthält fachkundliche Informationen für/über Heilberufe und heilkundliche Anwendungen, jedoch keine Werbung für bestimmte Heilmittel/-behandlungen. Er gibt ausschließlich die persönliche Meinung und subjektive Erfahrung des/der jeweiligen Autor*in*nen wieder. Keinesfalls können bestimmte Inhalte, insbesondere im Medium wiedergegebene Hinweise zu medizinischen Anwendungen (z. B. zur Einnahme bestimmer Arzneien) als konkreter Ratgeber oder gar Anleitung zur (Selbst-)Behandlung verstanden werden, insbesondere nicht von medizinischen Laien. Im Falle eines Behandlungsbedarfs halten Sie bitte Rücksprache mit professionellen Therapeut*innen, inbesondere Ihrem Hausarzt/Ärztin, um mögliche gesundheitliche Folgen und Schäden einer unprofessionellen Eigenanwendung zu vermeiden.
109. Homöopathischer Sonntag, Samuel-Hahnemann-Schule, 16. November 2003
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1 Bewertung
9. September 2016 22:09
Hypochondrie wird in diesem Vortrag von vielen Seiten beleuchtet, aus schulmedizinischer Sicht mit Definitionen, mit reichlichen
Hypochondrie wird in diesem Vortrag von vielen Seiten beleuchtet, aus schulmedizinischer Sicht mit Definitionen, mit reichlichen Beispielen aus dem Leben der Referenten und auch mit homöopathischen Mitteln.
Weiter wird auf die Mittel eingegangen und so Ideen gegeben für eine Verschreibung. Sehr wertvoll dabei sind die Problematiken, auf die man mit den entsprechenenden Patienten treffen kann und die Empfehlungen im Umgang mit solchen Patienten.
Von daher sehr wertvoll.
Es wird überhaupt nicht auf das Repertorium eingegangen, keine Kategorien genannt oder ähnliches.
Von Galic (glaube ich) habe ich die Information (und im Internet findet man das auch so), dass Hypochondrie ursprünglich nichts mit der Angst vor Krankheiten zu tun hat, sondern im Sinne der alten Homöopathen in der ursprünglichen Bedeutung - nämlich Schmerzen im linken Oberbauch (Milzbereich) - gemeint war und auch so im Repertorium steht. Ich selbst möchte das noch weiter recherchieren (Stichwort "schwarze Galle"). Aber auf jeden Fall ist es im Repertorium (man muss da sicher auch schauen, wer, wann was nachgetragen hat) wohl nicht so einfach zu verwenden...
Das fehlt in diesem Vortrag - ist aber auch bei den meisten SHS-Vorträgen ja nicht so wichtig.
Sehr schön ist die Angst im Zusammenhang mit Krankheit und Tod erklärt und die Hinweise auf Literatur von Sonnenschmidt werde ich beherzigen.
