Von der Gewordenheit des MenschenWas haben die Homöopathie im Allgemeinen und ihre Lehre von den Miasmen im Besonderen mit moderner Genforschung zu tun? Inwieweit gibt es überhaupt Berührungspunkte und wo gilt es sich abzugrenzen? Zwar beansprucht die Homöopathie im Rahmen ihrer Miasmenlehre ebenso für sich, Erbkrankheiten über mehrere Generationen hinweg zum Verschwinden zu bringen, doch will sie keineswegs, wie es die Genetik es durch pränatale Diagnostik und manipulative Veränderung bezweckt, von Anbeginn in die gesamte Lebensgeschichte eines einzelnen Menschen und - mit ungewissem Ausgang - auch in die seiner Nachkommen eingreifen. Denn das homöopathische Verständnis vom Menschen als Wesen aus Geist, Seele und Körper verlangt, weder ausschließlich das körperliche Symptom einer Krankheit zu behandeln, noch deren Ursache an einer einzigen physischen Stelle zu verorten.
Und immer wieder gerät hier der Ausdruck einer Krankheit, die Sinnhaftigkeit eines Symptoms ins Visier der Referentin. Denn eigentlich dreht es sich bei alldem doch nur um die Schlüsselfrage: Gibt es so etwas wie ein Schicksal, auch in der Krankheitsgeschichte eines Menschen, und besitzt er ein Recht darauf?
Themen
- Stand der Genforschung in einer widersprüchlichen Zeit
- Hahnemann und die Miasmenlehre
- Neue Möglichkeiten genetischer Manipulation
- Stoffliches Dogma der Molekularbiologie und geistartige Arzneilehre der Homöopathie
- Bestandteile der DNS im Spiegel der griechischen Elementenlehre
- Was leistet die Homöopathie im Unterschied zur Genetik?
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