Rezensionen (Überblick)

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Sehr inspirierend!

"Sehr inspirierend! Als wegweisend empfinde ich die Eingangsworte, welche in Frage stellen, ob Kritik überhaupt notwendig ist, damit Kinder erzogen werden können bzw. unsere Gesellschaft funktioniert. Einzelne Mittel wurden sehr gut beschrieben von einer sehr abwechslungsreichen Mischung aus Dozenten-Typen. Was ich vermisse ist der Bezug von Kritik zu (Ur-)Wunden: Kritik schmerzt dann, wenn sie auf Wunden trifft. In der Heilung von Empfindlichkeit gegenüber Kritik muss der Weg zur resonanten (Ur-)Wunde aufgespürt, muss die (Ur-)Wunde benannt werden. Das Heilmittel sollte sich auf diese Wunde beziehen und weniger auf den Gesamttypus des Patienten. Da ich mir Seelentieftauchen erhofft habe, hat mich der HoSo inspiriert, aber nicht in vollem Umfang gesättigt. - Ein HoSO, der zur Reflektion anregt. In der Hoffnung, dass es einen weiterführenden HoSo geben wird, der den Zusammenhang zwischen Kritik und (Ur-)Wunden und Homöopathie darstellt gebe ich gerne vier Sterne.

Phophorfeeling

Wir kennen alle das Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt, wer aber Phosphor fühlen, riechen und schmecken will, sollte sich unbedingt diesen Vortrag anhören. :-). Wer dann noch ein bisschen empfindlich ist, sollte sich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle gefasst machen.
So tragisch dieses Arzneimittel in seiner pathologischen Form ist, so viel Potential enthält es auch.
Ulrike Müller überzeugt wie gewohnt mit ihrer darstellerischen Kunst, mit persönlichen berührenden Erfahrungen und einer fundierten fachlichen Kompetenz.
Danke für den bleibenden phosphorischen Eindruck!

Platinversteher

"Ein Kleingeist redet dem Platinkranken ein, es sei eine Wahnvorstellung, etwas Besonderes zu sein, ein guter Homöopath sieht das Besondere im Platin und hilft ihm dabei, das Besondere anzunehmen, anzuerkennen, dabei nicht hochmütig zu erscheinen und nicht zu vereinsamen."
Mit dieser nicht ganz wörtlichen Aussage hat Hans-Jürgen Achtzehn meine Aufmerksamkeit gewonnen, die sich im weiteren Verlauf zur Begeisterung entwickelt.
Mit Scharfsinn, eigenem Erleben einem so ganz speziellem Humor umreißt Achtzehn das Arzneimittelbild. Ganz klar in seinen Ansichten, immer wieder betonend, dass es ganz persönliche Ansichten sind, überzeugt Hans- Jürgen Achtzehn zuletzt auch durch seine zahlreichen Praxisberichte. Diese Klarheit gefällt mir sehr, ohne dass ich mich genötigt fühle, eigene Überzeugungen über Bord zu werfen und trotzdem geneigt bin, von diesem großartigen Lehrer zu lernen.
Danke für diese erkenntnisreiche Reise in die Platinpersönlichkeit!!!

Tradition vs Kleingeist

Ein interessanter Einblick in die "Böller Homöopathie", die Licht- und Schattenseiten der blinden Arzneimittelprüfung...das große Potential und das mögliche Scheitern durch unerlöste Anteile der Prüfer sowie der Seminarleitung bietet dieser Mitschnitt.
Gleichzeitig wird man aber auch Zeuge einer vertrauten, liebevollen Atmosphäre, die durch die sehr intimen, persönlichen Traum -und Erlebnisberichte sowie durch das gemeinsame Singen zum Ausdruck gebracht wird. Mir ist durch dieses Seminar noch einmal klarer geworden, wie dringlich die Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen und zwar auf körperlich, geistiger und seelischer Ebene, aber auch im gesellschaftlichen Kontext zu sehen und auszuwerten ist.
Bryonia hinterlässt bei mir nach diesem Seminarmitschnitt einen prägenden Eindruck im positiven Sinne bezüglich Tradition, Werte und das Bewahren, aber auch die Destruktivität, die Begrenztheit, die vernichtenden Auswirkungen der Kleinheit, Unbeweglichkeit, des Festhaltens, haben mich erschaudern lassen. Zu guter Letzt ist es immer eine gute Möglichkeit des Erkennens eigener kranker Anteile und damit die Möglichkeit, ein Stück persönlicher Heilung.
Dafür und für die mutige Bereitschaft zu dieser und vieler anderer Prüfungen bedanke ich mich nachträglich bei den Seminarteilnehmern!
Namaste!

Ein hochspannender Vortrag, der eine uralte und sicher für viele Behandler zugleich neue Dimension der Frage zu Krankheitsursachen, Behandlung und Heilung, ausführlich und lebendig beschreibt.

Quasi jede große Weltreligion und jede spirituelle Weltsicht hat seit Anbeginn der Menschheit die Frage nach der Seele gestellt und auf Ihre Art beantwortet.
Im Gegensatz zur heutigen "aufgeklärten rationalen" Sichtweise wurde und wird die Seele nicht als Ergebnis chemischer und physikalischer Vorgänge im Gehirn der "Biomaschine Mensch" betrachtet.
Vielmehr wird die Seele als unsterbliche individuelle Tatsache betrachtet, die das" materielle Leben", den Leib und seine Vorgänge erst begründet, aufrecht erhält und formt. Diese ewigen und eigenständigen Seelen verlassen den Körper nach Ablauf des einzelnen irdischen Lebens, verweilen eine Zeit in einer immateriellen (göttlichen) Welt - im Christentum als "Himmel" bezeichnet - und kehren später zurück, einen neuen Körper beseelend, bekannt als Wiedergeburt oder Reinkarnation.
Neben den Seelen der irdischen Lebewesen tauchte vor ca. vier- bis fünftausend Jahren in den Schriften der Gedanke der Existenz - in einer parallel bestehenden, nichtmateriellen Dimensionen - körperloser, lebender beseelter Wesen auf. Der Gedanken der Dämonen, die sowohl Begleiter und Beschützter, später auch böser Kräfte und "Versucher" (Teufel und Dämonen im Christentum) .
Besessenheit beschreibt das Phänomen der Kontrolle durch Dämonen oder Seelen Verstorbener, die nach dem Tod in der materiellen Welt zurückgeblieben sind (erdgebundene Seele). Als "geistige Parasiten" können diese Fremdseelen, so der Gedanke, uns besetzen und unsere eigene Seele beeinflussen, steuern und erkranken lassen. Ein hochspannendes Thema, mit dem sich jeder Therapeut einmal intensiv auseinandergesetzt haben sollte, der über die rein biologische Heilung hinaus schauen möchte.

Ein großes und wichtiges Thema hat eine entsprechende Darstellung erfahren.

Ein großes und wichtiges Thema aus der täglichen Praxisrealität hat eine entsprechende Darstellung erfahren.

"Die Lyme-Borreliose hat die Lues als Chamäleon der Medizin abgelöst"
Privatdozent Dr. Klaus-Peter Hunfeld von der Universität Frankfurt am Main

Somit stehen wir uns als Behandler nicht selten unklaren Krankheitsbildern oder eben auch vermeindlich "klaren Diagnosen" gegenüber, welche eine sorgfältige Abklärung im Hinblick auf die Borreliose, eine chronisch-schleichende "miasmatische" Erkrankung, erfordern.
Die Referenten diesen Symposiums teilen mit uns ihr umfangreiches Wissen aus täglicher Praxis, fundierter Fachkenntniss und reicher Erfahrung. Eine überaus empfehlenswerte CD, deren Qualität und Umfang sich wohltuend abhebt, von den inflationär propagierten "schnellen Lösungen" mit Chlorbleiche, Schwefel und anderen Wundermitteln. Ein weiteres Beispiel, wie saubere homöopathische Methodik nicht ledigleich eine "Alternative" zur konventionellen Therapie darstellt, sondern ihre Stärke besonders auch da beweist, wo die Erstere ganz oder teilweise versagt.

berührender Vortrag.

Dieser Vortrag von Andreas Krüger hat mich sehr berührt. Das Thema Todesfälle in der Familie, speziell des eigenen Kindes, das geht uns allen ans Herz. Andreas spricht sehr persönlich vom Tod seiner geliebten Tochter, wie es ihm damit und danach erging. Dann von den bemerkenswerten Schmetterlings-Erlebnissen, auch wenn Bruder Arne bei der Symbolik bremste, und davon, was schließlich die Einnahme des neuen Mittels bewirkte. Für mich als jemand, der auch im Farbsystem von Aura Soma ausgebildet ist, gabs die verblüffende Übereinstimmung mit den neugewählten lila Socken. Steht lila/violett doch für Transformation und Tod. Der Tod als Transformation, aber auch als Farbe für Kummer. Der Kummer der Hinterbliebenen. So half Agraulis, aus dem Kummer in die Transformation, ins Neue zu kommen. Und auch das Orange des Schmetterlings paßte in die kosmische Ordnung, Orange ist im Farbsystem von Aura Soma die Farbe für Schock(auflösung). - Habe sehr gern zugehört. Danke.

Inspiriert

Das Mittel so ätzend, die Herkunft so unappetitlich, der Vortrag hingegen fantastisch....quasi " Made from shit gold" .
Danke für diese sehr anschauliche Darstellung und das Teilen der persönlichen Erfahrung. Die Vorträge von Ulrike Müller sind immer ein Stück Erkennen und damit ein Stück Heilung.
Namaste

"Bewährte Indikationen" differenziert betrachtet

Der Begriff "Bewährte Indikationen" verursacht bei vielen klassischen Homöopathen einen "lycopodischen" Koller, weil sofort assoziert wird für Krankheit A nehme man Mittel B. Martin Bomhardt differenziert in diesem Vortrag sehr ausführlich und fundiert, unter welchen Voraussetzungen auf so eine Indikation zurückgegriffen werden kann und darf und dass es keinem Therapeuten erspart bleibt, sich die Grundlagen der Homöopathie anzueignen.
Wir werden in diesem Vortag mit vielen nützlichen Hinweisen für eine Akutbehandlung beschenkt und man erahnt, was für ein toller Therapeut auch für die üblichen chronischen Fälle aus unserer Praxis sich hinter dem Redner verbirgt.
Danke für diesen schönen Vortrag und ich hoffe, dass deine Stimme viel öfter auf homöopathischen Sonntagen zu hören ist.

Shining Light

Schon immer sehr von der Tiefsinnigkeit begeistert, mit der Ulrike Müller die homöopathischen Mittel analysiert, hat dieser Vortrag alle Erwartungen übertroffen. Ich werde die allumfassende Wirkung von Hypericum nicht mehr vergessen, da sie anhand von Siri Hustvedt's Geschichte , deren Bücher ich alle gelesen habe und der großartigen Annie Lennox das Mittel tief in meinem Herzen und meiner Seele verewigt hat.
Ich verneige mich vor 3 so fantastischen Frauen.

"Was ich liebte" Siri Hustvedt ergänzend zu "Die zitternde Frau" und dieser Vortrag von Ulrike Müller sind absolut empfehlenswert!

Jeder der beiden Vorträge hatte für mich eine Kernaussage

Beide Vorträge haben mich sehr berührt. Der Vortrag von Irmgard mit der wichtigen Aussage, es gibt keinen Nahtod. Es gibt nur Tod oder Leben. Der Vortrag von Efa mit der Dankbarkeit darüber, in ihrem Unfall wurden keine Organe verletzt.( mehr möchte ich nicht vorweg nehmen) In beiden Vorträgen wird die Angst vor dem Sterbeerleben mit Licht und Leichtigkeit erfüllt. Vielen herzlichen Dank dafür.Allein dafür gibt es meine 5 Sterne......und ein ganz besonderer Stern leuchtet jetzt am Himmel.

sehr anschaulich

Dir drei Rednerinnen stellen uns die drei Mittel sehr schön zusammengefaßt vor. Cannabis wird den Homöopathen immer vertrauter, es war dennoch gut, es noch mal frisch und mit ein paar anderen Nuancierungen zu hören. - Juglans hatte ich noch nicht näher studiert. Ein sehr guter Einstieg ins Mittel. - Richtig lebendig wirds durch die Schilderungen von Frau Lang, speziell auch die Zusammenfassung von der Geschichte des Sinti-Jungen.- Die Vorträge machen Appetit, sich noch mehr mit dem chronischen Bild von Hamamelis zu beschäftigen.

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