Über die Trilogie
Die Reihe "Multiple Sexualität & Homöopathie" befasst sich mit den multiplen Formen und Aspekten heutiger Sexualität und den ebenfalls multiplen Problemen und Leiden, die im modernen Lebenskontext bestehen - in einer Zeit, die einerseits von sexueller Freizügigkeit, Übersexualisierung, verbreiteter Pornographie und Sexsucht geprägt ist, andererseits von unstabilen Beziehungen, Single-Dasein und traditioneller Moral.
In den leidvollen Auswirkungen ungelebter oder unerfüllter Sexualität kommen tiefere Konflikte des individuellen Menschen und des kollektiven Umfelds zum Ausdruck - bis hin zu massiven körperlichen Gesundheitsfolgen.
Vier erfahrene Berliner HomöopathInnen sowie weitere Beitragende stellen sich dieser heiklen Thematik offen und freimütig, aus ihrem persönlichen und homöopathisch-praktischen Erleben.
Über den dritten Teil: Sexualität, Spiritualität und Moral
Religion und Kultur definieren seit Menschheitsgedenken die Regeln menschlicher Sexualität. Besonders die weibliche Sexualität hatte in vielen Religionen eine schwierige Stellung. Seit dem Mittelalter galt Sex als Sünde. Heutige sexuelle Bedürfnisse stimmen mit alten traditionellen Moralvorstellungen oft kaum noch überein.
Ein Unwohlsein entsteht, mit dem wir mehr oder weniger angepasst zu leben gelernt haben. Trotz aller inneren und äußeren neuzeitlichen Befreiung von zu enger Moral wirkt das kollektive Überich noch immer tief in uns weiter und kann bei massiver Unterdrückung und/oder Desintegration sexueller Bedürfnisse Krankheit und Leid auslösen.
Mutige und offenherzige Auseinandersetzung mit den multiplen sexuellen Bedürfnissen unserer Zeit, die sich in ebenso multiplen Problemen wie passenden homöopathischen Mitteln spiegeln.
Besprochene Arzneien - Stichwörter
- Lilium tigrinum: unverstanden, falsch bewertet, Reinheit/Unschuld vs. Beflecktheit, getrieben, immer unter Spannung
- Olibanum sacrum: Stottern, Stimmverlust, Heiserkeit, Autimus bei Kindern, große Phantasie, Grenzen verschwinden
- Ignatia: Verlangen zu heiraten, leidenschaftlich, F. v. unterdrückten Gefühlen, paradoxe Symptome, Uterusprolaps, Verlangen nach Halt
- Naja tripudians: F.v. Erniedrigung, schlechter Behandlung, dominanter Erziehung, Dreiecksbeziehung
- Rhus-tox: muss funktionieren, sonst bricht alles zusammen
- Pulsatilla: Beschwerden durch Zurückweisung, Rückenbeschwerden
- Lycopodium: Schwaches Selbstwertgefühl, Radfahrermentalität, Sex als Machtmittel
- Belladonna: Väter haben Angst, sexuelle Gefühle zu entwickeln, F. v. subtilem sexuellen Missbrauch (Blicke, erotische Berührung)
- Conium: Askese, Philosophieren, Wahrheit, Spiritualität, Erkenntnissucht, exzessive oder keine Sexualität
 | Dieses Seminar als Download: 29,- € |
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