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Homöopathie und adjuvante Verfahren bei Krebspatienten. Die homöopathische Behandlung von Krebs und anderen schweren Pathologien
In seinem Beitrag zum Karlsruher Seminar berichtet Eckart von Seherr-Thohs über Erfahrungen mit Krebspatienten, die zugleich konventionell und homöopathisch behandelt werden, oftmals in fortgeschrittenen (metastasierten) Krebs-Stadien, wo die einzige noch verbliebene Option die Palliativbehandlung ist. Palliation erlaubt - neben dem bewährten üblichen Vorgehen - auch unorthodoxe Methoden, wenn die Lebensqualität dadurch deutlich erhöht werden kann.
Der Referent stellt ein bewährt mehrschichtiges Therapiekonzept vor, zu dem sowohl das reguläre homöopathische Vorgehen als auch adjuvante Begleitmaßnahmen gehören. Die Mehrzahl seiner Krebspatienten hat sich für eine konventionelle Krebsbehandlung (Tumorresektion, Chemo- und Strahlentherapie) entschieden, wünscht aber zusätzlich homöopathische Unterstützung, nicht zuletzt, um die Verträglichkeit der belastenden konventionellen Therapien zu verbessern. Die von Homöopathen oftmals befürchtete Unterdrückung von Symptomen hat sich in seiner Arbeit nicht bestätigt.
Themen
Anamnese, Befund, Fallanalyse, Arzneiwahl
Aspekte der Fallanalyse
Behandlung bei laufender Chemo- bzw. Immuntherapie
Bei dieser einmaligen, symposiumartigen Fortbildung fließen die langjährigen Behandlungserfahrungen von vier bekannten Homöopathen zusammen. Ziel des Seminars ist, die Teilnehmer mit den Herausforderungen von Schwersterkrankungen vertrauter zu machen und die Fachkompetenzen, insbesondere im Bereich ambulanter Begleitung zu erweitern. Dazu gehören neben der unmittelbaren homöopathischen Methodik und nachvollziehbar praktischen Vorgehensweisen auch klinische und diagnostische Kenntnisse sowie der Respekt vor den Grenzen der Machbarkeit.
 
Hörprobe 2 (Eckart von Seherr-Thohs - Heilungshindernisse)
Dieses Seminar als Download: 32,- €
Weitere Informationen zu diesem Titel finden Sie unter Details...
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Über diesen Beitrag
In seinem Beitrag zum Karlsruher Seminar berichtet Eckart von Seherr-Thohs über Erfahrungen mit Krebspatienten, die zugleich konventionell und homöopathisch behandelt werden, oftmals in fortgeschrittenen (metastasierten) Krebs-Stadien, wo die einzige noch verbliebene Option die Palliativbehandlung ist. Palliation erlaubt - neben dem bewährten üblichen Vorgehen - auch unorthodoxe Methoden, wenn die Lebensqualität dadurch deutlich erhöht werden kann.
Der Referent stellt ein bewährt mehrschichtiges Therapiekonzept vor, zu dem sowohl das reguläre homöopathische Vorgehen als auch adjuvante Begleitmaßnahmen gehören. Die Mehrzahl seiner Krebspatienten hat sich für eine konventionelle Krebsbehandlung (Tumorresektion, Chemo- und Strahlentherapie) entschieden, wünscht aber zusätzlich homöopathische Unterstützung, nicht zuletzt, um die Verträglichkeit der belastenden konventionellen Therapien zu verbessern. Die von Homöopathen oftmals befürchtete Unterdrückung von Symptomen hat sich in seiner Arbeit nicht bestätigt.
Welche Heilungshindernisse müssen zu Beginn der Therapie beachtet und möglichst beseitigt werden? Welche Verlaufsparameter sind diagnostisch sinnvoll und welchen Wert haben dabei Laborwerte? Wie hilfreich sind Veränderungen der Ernährung? Wie steht es um die Ansprechbarkeit auf homöopathische Arzneimittel, wenn neben der Chemotherapie noch weitere Medikamente (z. B. Methadon) eingenommen werden?
Homöopathisch arbeitet der Referent vorrangig mit den Werkzeugen Bogers und v. Bönninghausens. Patienten erhalten neben dem "konstitutionellen Mittel" oft zusätzlich noch tumorspezifische Arzneien in tieferen Potenzen. Um die Nebenwirkungen konventioneller Therapien zu lindern, kommen auch Chemo- und Immuntherapienosoden sowie Organpräparate (nach Burnett) zum Einsatz. Der RAC-Test dient dazu, potenziell hilfreiche Maßnahmen noch gezielter einzusetzen.
Schwere, chronisch progrediente Erkrankungen wie Krebs und andere Pathologien mit "infausten Prognosen" stellen jeden Behandler vor besondere Herausforderungen. Schon seit vielen Jahrzehnten gibt es jedoch ermutigende Erfahrungen mit homöopathischer Behandlung. Auch sprechen Studien für einen Gewinn von Lebensqualität und einen Überlebensvorteil durch homöopathische Begleitbehandlung.
Bei dieser einmaligen, symposiumartigen Fortbildung fließen die langjährigen Behandlungserfahrungen von vier bekannten Homöopathen zusammen. Ziel des Seminars ist, die Teilnehmer mit den Herausforderungen von Schwersterkrankungen vertrauter zu machen und die Fachkompetenzen, insbesondere im Bereich ambulanter Begleitung zu erweitern. Dazu gehören neben der unmittelbaren homöopathischen Methodik und nachvollziehbar praktischen Vorgehensweisen auch klinische und diagnostische Kenntnisse sowie der Respekt vor den Grenzen der Machbarkeit.
Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Patientenführung, die Beziehung mit dem Patienten und die Fähigkeit zur Interaktion mit anderen Therapeuten, insbesondere auch aus der konventionellen Medizin. Die vielfältigen Erfahrungen der vier Protagonisten ergänzen sich hier zu einem umfassenden Überblick ganzheitlicher Arbeit. Dabei zeigen sich Übereinstimmungen in der Herangehensweise ebenso wie Unterschiede, getragen von einer höchst respektvollen und didaktisch fruchtbaren Atmosphäre.
Datei/Teil 1 (73:37) 1. Mitarbeit bei Heli Retzek / RAC-Test / Statistik: Krebspatienten in der... mehr
Datei/Teil 1 (73:37) 1. Mitarbeit bei Heli Retzek / RAC-Test / Statistik: Krebspatienten in der eigenen Praxis (00:00) 2. Praktisches Vorgehen / Aspekte der Fallanalyse / Neues Konzept nach Dr. J.-L. Bagot (10:38) 3. Fall 1: Pilozystisches Astrozytom / Allgemeine Fallbeschreibung / Vorgeschichte (20:46) 4. F1: Analyse / Verschreibung: Phos. Q3, Carc. und Chemotherapeutika homöopathisch (27:20) 5. F1: Leukopenie: Medulla osmium / Vorgehen bei Thrombozytopenie (33:10) 6. Zum Umgang mit Metastasen / Fall 2: Adeno-Ca der Mamma / Unähnliche Krankheiten (39:00) 7. Fall 3: Patientin mit Ovarial-Ca und diversen Metastasen / Analyse und Repertorisation (46:20) 8. F3: Verlauf nach Arsen, Sepia und Phos.ac. / Zur Unterstützung von Leber und Nieren (54:39) 9. Vorgehen bei Hirn-, Peritoneal-, Pleura- und Knochenmetastasen / Einsatz von DCA (65:17)
Datei/Teil 2 (61:53) 1. Fall 4: Lungen-Ca, Lebermetastase, Z. n. Hepatitis C / Nach Phos., Lyc., Card-m., Hydr. (00:00) 2. F4: Weiterer Verlauf anhand klinischer Befunde / Teilnehmerfragen (08:47) 3. Aromatasehemmer und Östrogenblocker / Heilungshindernisse / Schwermetallbelastung (17:38) 4. Heilungshinderniss Diagnoseschock / Unzureichende Psychoonkologie (26:09) 5. Beratung der Patienten / Fragen nach Biopsien, Objektivierbarkeit (33:49) 6. Beiträge und Wortmeldungen / Statistik: Primärtumore in der ambulanten Praxis (42:20) 7. Erläuterungen zur Funktion des RAC-Tests / T. Galic: Kommentar zum Thema Palliation (49:49)
Datei/Teil 3 (54:30) Diskussion mit allen Referenten 1. Ernährung / Kaffee-Konsum bei Krebs / Fasten (00:00) 2. Miasmatik / Einsatz von Nosoden (11:55) 3. Fragen zur Unterdrückung / Antibiotika und Okoubaka / Antibiose und Verlaufsbeurteilung (17:46) 4. Umgang mit Fiebersenkern / Angst vor Fieber / Frage zu Fieberreaktionen (28:34) 5. Entfernung von Darmpolypen, Leberflecken / Symptome der Präkanzerose / Neue Symptome (38:39) 6. Q-Potenzen bei Entwicklungsstörungen? / Erfahrungen mit Parkinsonpatienten? / Abschluss (46:24)
Datei/Teil 4 Visuelles Seminarmaterial im PDF-Format
Eckart von Seherr-Thohs ist Heilpraktiker und Homöopath in Laatzen. Nach einem Magister der Geschichte und Philosophie absolvierte er 1978-1980 eine Ausbildung zum Heilpraktiker. Ab 1981 folgte das Studium der Klassischen Homöpathie bei Alfred Franke und Eric Schwarz. Seit 1986 ist er mit dem Schwerpunkt der klassischen Homöopathie in eigener Praxis tätig und wirkt in einem homöopathischen Forschungskreis mit. Er tätigt zahlreiche Veröffentlichungen in den Fachzeitschriften "Homöopathie-Zeitschrift" und "Homöopathie Konkret". Er war zuständig für die Übersetzung und quellenkritische Bearbeitung von S. R. Phataks "Homöopathisches Repertorium" (München 2006) und ist weiterhin als SHZ-zertifizierter Dozent und Supervisor tätig.
Nähere Informationen zu Eckart Seherr-Thohs auf seiner Homepage:
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