Andreas Krüger leitet den zweiten Tag dieser 61. Homöopathietage mit Bemerkungen zum verbreiteten Vorwurf ein, Homöopathie wirke lediglich als Placebo - gewissermaßen wie heiße Luft.
In seinem zweiten Pilzvortrag dieses Wochenendes geht es dann ebenfalls um "heiße Luft": Bovista, der Riesenbovist, ist ein sehr eigentümlicher Pilz. Durch seine enorme Größe und die weiße Farbe sticht er hervor, entpuppt sich jedoch schnell als aufgeblähte Mogelpackung: Piekst man ihn an, so verpufft er explosionsartig und verströmt seine sporenhaltige Luft. "Das ist Signatur in Reinkultur": Im Repertorium von Peter Gienow ist Bovista als einzige Arznei in der Rubrik "Ich-Verlust" aufgeführt - das Bild eines "entkernten" Menschen.
Als Mittel bei Seelen- und Ich-Verlust hat sich Bovista in Krügers Praxis schon oft bewährt. Der Referent berichtet über Seelenverluste als Heilungshindernis und über Möglichkeiten zur Seelenrückholung. Fremde Dämonen können uns nur besetzen, wenn anstelle des Ichs ein leerer Raum ist. "Alle wollen ihr Ich loswerden. Aber man muss erst einmal haben, was man loswerden will". Wie unterscheidet sich Bovista von anderen Ichschwäche-Mitteln wie Cannabis, Sulphur, Graphites, Ferrum und Lycopodium?
Themen
- Signatur von Bovista: Mogelpackung
- Ich-Verlust, Ent-Ichung und Ich-Werdung
- Seelenrückholung
- Differenzierung von Lycopodium, Sulphur, Graphites, Cannabis, Ferrum
 | Dieser Vortrag als Download: 11,90 € |
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