Dr. Jens Ahlbrecht - Dr. Christoph Tils

Einführung in die Fallanalyse mit C. M. Bogers "General Analysis" - Teil 2

Video-Vortrag vom Deutschen Homöopathiekongress 2015 in Köthen

Dr. Jens Ahlbrecht

Einführung in die Fallanalyse mit C.M. Bogers General Analysis

Cyrus Maxwell Boger (1861 bis 1935) war einer der einflussreichsten Homöopathen seiner Zeit. In dem Bestreben, Information zu verdichten, gelangte er beim Studium der Materia medica zu immer allgemeineren Charakteristika.

Radikalstes Ergebnis dieser Generalisierung ist das Repertorium General Analysis, in dem sich das gesamte Symptomenmaterial der Materia medica auf insgesamt ca. 370 Rubriken reduziert findet, die im Durchschnitt jeweils nur 15-20 Arzneien enthalten.

Bogers Geniusrubriken ermöglichen es, die Verordnung auf die wesentlichen Charakteristika der gesamten Krankheitsdynamik zu gründen und die Gruppe der wahlfähigen Arzneien höchst verläßlich einzugrenzen. Der effiziente Einsatz von General Analysis ist allerdings nur mit einem umfassenden Verständnis von Bogers Denk- und Arbeitsweise möglich.

Das Seminar hat einführenden Charakter und vermittelt anhand einer exemplarischen Kasuistik die Grundlagen der Arbeit mit C.M. Bogers General Analysis, darunter beispielsweise die konzeptionellen Schwerpunktsetzungen, Rubrikenverständnis, Implikationen für Fallaufnahme und -analyse.

Christoph Tils

Einführung in die Anwendung des General Analysis

C.M. Boger kondensierte für größere Handlichkeit und Praxistauglichkeit aus Boenninghausens (Boe) "Therapeutischem Taschenbuch" (TB) 1915 den "Synoptic Key (SK, 200 S. Repertorium) und 1924 das General Analysis (GA, 27 S. Repertorium). Diese sind damit tief in Hahnemanns Werk verankert: über die Arznei-Kenntnis, über das Verständnis der Charakteristik nach Boe und Jahr (auf deren Bedeutung Hahnemann im §153 deutlich hinweist), über Boes Konzept der Generalisierung zerlegter Symptome in Fragmente (das Hahnemann ausdrücklich begrüßte).

Mit dem GA verfolgte Boger den Anspruch alle für die Praxisarbeit notwendigen "Allgemeinen Charakteristika" so knapp wie möglich und gleichzeitig hinreichend darzustellen - bei maximalem Überblick. Und tatsächlich, das kleine GA erweist sich im Praxis-Alltag als äußerst vielseitiges und flexibles - und gleichzeitig verlässliches, kraftvolles und effektives Werkzeug.

Mein Vortrag ist eine Einführung in die Praxisarbeit mit dem GA anhand akuter und chronischer Fall-Kasuistiken. Zur Unterstützung habe ich als praktische Einführung einen 24seitigen zweisprachigen (dt.-> engl.) "PFadenfinder" entwickelt, der die 340 Rubriken des 27-seitigen General Analysis nach Kapiteln ähnlich dem Kopf-zu-Fuß-Schema in eine Ordnung stellt, die dem GA-Neuling und besonders dem Umsteiger von der Kent-Rezeption den Einstieg erleichtern soll - und nach Rückmeldung es wohl auch tut.

(Vorkenntnisse oder Vorträge von Norbert Winter, Michael Teut, Martin Kiesel und Jens Ahlbrecht vorausgesetzt).

(Aus der Vortragsankündigung im Kongressprogramm - Abweichungen im tatsächlich vorgetragenen Inhalt sind möglich.)

 


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Dr. Jens Ahlbrecht

Einführung in die Fallanalyse mit C.M. Bogers General Analysis

Cyrus Maxwell Boger (1861 bis 1935) war einer der einflussreichsten Homöopathen seiner Zeit. In dem Bestreben, Information zu verdichten, gelangte er beim Studium der Materia medica zu immer allgemeineren Charakteristika.

Radikalstes Ergebnis dieser Generalisierung ist das Repertorium General Analysis, in dem sich das gesamte Symptomenmaterial der Materia medica auf insgesamt ca. 370 Rubriken reduziert findet, die im Durchschnitt jeweils nur 15-20 Arzneien enthalten.

Bogers Geniusrubriken ermöglichen es, die Verordnung auf die wesentlichen Charakteristika der gesamten Krankheitsdynamik zu gründen und die Gruppe der wahlfähigen Arzneien höchst verläßlich einzugrenzen. Der effiziente Einsatz von General Analysis ist allerdings nur mit einem umfassenden Verständnis von Bogers Denk- und Arbeitsweise möglich.

Das Seminar hat einführenden Charakter und vermittelt anhand einer exemplarischen Kasuistik die Grundlagen der Arbeit mit C.M. Bogers General Analysis, darunter beispielsweise die konzeptionellen Schwerpunktsetzungen, Rubrikenverständnis, Implikationen für Fallaufnahme und -analyse.

Christoph Tils

Einführung in die Anwendung des General Analysis

C.M. Boger kondensierte für größere Handlichkeit und Praxistauglichkeit aus Boenninghausens (Boe) "Therapeutischem Taschenbuch" (TB) 1915 den "Synoptic Key (SK, 200 S. Repertorium) und 1924 das General Analysis (GA, 27 S. Repertorium). Diese sind damit tief in Hahnemanns Werk verankert: über die Arznei-Kenntnis, über das Verständnis der Charakteristik nach Boe und Jahr (auf deren Bedeutung Hahnemann im §153 deutlich hinweist), über Boes Konzept der Generalisierung zerlegter Symptome in Fragmente (das Hahnemann ausdrücklich begrüßte).

Mit dem GA verfolgte Boger den Anspruch alle für die Praxisarbeit notwendigen "Allgemeinen Charakteristika" so knapp wie möglich und gleichzeitig hinreichend darzustellen - bei maximalem Überblick. Und tatsächlich, das kleine GA erweist sich im Praxis-Alltag als äußerst vielseitiges und flexibles - und gleichzeitig verlässliches, kraftvolles und effektives Werkzeug.

Mein Vortrag ist eine Einführung in die Praxisarbeit mit dem GA anhand akuter und chronischer Fall-Kasuistiken. Zur Unterstützung habe ich als praktische Einführung einen 24seitigen zweisprachigen (dt.-> engl.) "PFadenfinder" entwickelt, der die 340 Rubriken des 27-seitigen General Analysis nach Kapiteln ähnlich dem Kopf-zu-Fuß-Schema in eine Ordnung stellt, die dem GA-Neuling und besonders dem Umsteiger von der Kent-Rezeption den Einstieg erleichtern soll - und nach Rückmeldung es wohl auch tut.

(Vorkenntnisse oder Vorträge von Norbert Winter, Michael Teut, Martin Kiesel und Jens Ahlbrecht vorausgesetzt).

(Aus der Vortragsankündigung im Kongressprogramm - Abweichungen im tatsächlich vorgetragenen Inhalt sind möglich.)

Ahlbrecht, Jens; Tils, Christoph mehr

Dr. phil. Jens Ahlbrecht

- geb. 1965

- Heilpraktiker

- Schwerpunkte meiner Praxis-, Forschungs- und Lehrtätigkeit sind die Werke von G.H.G. Jahr und C. M. Boger.

- Neben meiner Praxistätigkeit bin ich als Autor, Übersetzer und Verleger homöopathischer Fachliteratur tätig.

- An der 2005 gegründeten Organon-Schule bilde ich im Rahmen einer dreijährigen Ausbildung angehende Homöopathen aus und biete Supervisionskurse an.

Dr. Christoph Tils

- homöopathische Privatpraxis seit 1998

- Dozententätigkeit seit 2002

- Facharzt für Allgemeinmedizin

- Trainer für Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg seit 2011

- Studium der Medizin 1984-89 FU Berlin

- 1982-84 Universität Pavia (Italien)

- Studium der italienischen Sprache und Kultur 1981-82 Florenz.

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AV Recording Service GbR, Dorfstr. 12, 23730 Roge, E-Mail: info@avrecord.de

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Dieser Titel (Inhalt des Produkts) enthält fachkundliche Informationen für/über Heilberufe und heilkundliche Anwendungen, jedoch keine Werbung für bestimmte Heilmittel/-behandlungen. Er gibt ausschließlich die persönliche Meinung und subjektive Erfahrung des/der jeweiligen Autor*in*nen wieder. Keinesfalls können bestimmte Inhalte, insbesondere im Medium wiedergegebene Hinweise zu medizinischen Anwendungen (z. B. zur Einnahme bestimmer Arzneien) als konkreter Ratgeber oder gar Anleitung zur (Selbst-)Behandlung verstanden werden, insbesondere nicht von medizinischen Laien. Im Falle eines Behandlungsbedarfs halten Sie bitte Rücksprache mit professionellen Therapeut*innen, inbesondere Ihrem Hausarzt/Ärztin, um mögliche gesundheitliche Folgen und Schäden einer unprofessionellen Eigenanwendung zu vermeiden.

Deutscher Homöopathie Kongress 2015 - 164. Jahrestagung des DZVhÄ e. V. "Komplexität und Individualität", 14.-16. Mai in Köthen

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