Der 213. Homöopathische Sonntag befasst sich mit dem großen Polychrest Calcium carbonicum. Im Mittelpunkt des heutigen Vortrags stehen die seelischen Aspekte des Mittels und sein Calcium-Entwicklungsweg von der Kindheit bis ins Alter. Dabei geht es nicht nur um typische Fehlentwicklungen (z. B. Rigidität, Starrsinn), sondern vor allem aber um das große Potenzial, das sich entwickeln kann, wenn ein Calcium-Kind wesensgemäß aufwachsen kann.
Kinder mit deutlicher Calcium-Prägung sind meist sehr familienbezogen und benötigen ausreichenden Halt, Schutz und Sicherheit durch ihre Eltern. Oft stellt ein Calcium-Kind ungewöhnliche Fragen über das Leben und den Tod, so dass bei Angehörigen der Eindruck entstehen kann, das Kind sei nicht normal. Doch anders als Phosphor will Calcium dem Irdischen nicht entfliehen, sondern es schauen und verstehen - mit seinem "himmlischen Blick", der Erwachsenen leider oft verloren gegangen ist.
Ein verständiger Blick auf die möglichen Fehlentwicklungen, besonders aber auf die Potenziale von Calcium: seine natürliche Herzlichkeit mit der Fähigkeit zur kindlichen Schau - mit interessanten Differenzialdiagnosen zu anderen Schalentieren und zum Thema Heimat/Heimweh.
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