Ekkehard Dehmel, Leiter der Berliner Homöopathietage, rundet die Veranstaltung schon seit Langem mit einem eigenen Vortrag ab, der sich einer allgemeinen therapeutischen Fragestellung widmet, die nicht allein für Homöopathen von Relevanz ist.
In diesem Vortrag geht er auf sein persönliches Verständnis von Homöopathie im Verhältnis zur Therapeutenrolle ein. Homöopathie ist für ihn nicht allein eine therapeutische Methode, sondern eine umfassende Lebenseinstellung, bei der man anerkennt, was ist und sich an der positiven Absicht des Symptoms orientiert.
Dies führt zur Erkenntnis, dass in allem ein Sinn liegt und der Heilweg diesen Sinn erkennbar und erlebbar machen sollte. Damit wir als Therapeuten Patienten auf diesem prozesshaften Weg begleiten können, sind eine geschulte Selbstwahrnehmung und ständige Reflexion (z. B. mittels Supervision) erforderlich.
Ein mitreißendes Plädoyer für ein erweitertes Prozessverständnis in der Therapeut-Patienten-Beziehung.
Themen
- Die Rolle des Therapeuten
- Empathie und Ähnlichkeit
- Patientenführung
- Therapie des Therapeuten
- Umgang mit Misserfolg und Widerständen
 | Dieser Vortrag als Download: 11,90 € |
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