Die bekannte Berliner Phytotherapeutin und Heilpflanzendozentin Cornelia Titzmann hat bei den Homöopathietagen schon des Öfteren Vorträge über interessante Heilpflanzen gehalten, die auch homöopathisch genutzt werden, darunter manch "kleinere" Arzneien, die in beiden Disziplinen bislang wenig bekannt sind.
Ihre erste Reise nach Ägypten brachte sie mit einer Pflanze in Kontakt, die dort schon seit Jahrtausenden große Bedeutung hat - nicht allein als Kulturpflanze, sondern auch als Heilmittel: Papyrus. Von ihrem Reiseleiter, selbst ein Heilpflanzenfreund, erfuhr sie zudem, dass bereits im alten Ägypten Substanzen oft mehrfach verdünnt wurden - ähnlich wie in der heutigen Homöopathie!
Papyrus (Cyperus papyrus) gehört zur größten Pflanzenordnung überhaupt - den Gräsern, hier speziell zu den Sauergrasgewächsen. Linné, der historische Pflanzenforscher, identifizierte und zeichnete allein über 7000 Gräser! Papyrus ist ein zartes, filigranes, doch zugleich scharfkantiges Gras, das leicht in die Haut schneiden kann. Darin deutet sich seine Anwendungsmöglichkeit an: Es kann Wunden ebenso hervorbringen wie heilen.
Mit visuellem Begleitmaterial (Powerpoint-Präsentation, Handout) im PDF-Format!
 | Dieser Vortrag als Download: 11,90 € |
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