Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen bedürfen des höchst achtsamen Umgangs ihrer Angehörigen, Partner, Freunde und der Behandler. Brigitte Kramp, die in ihrer Praxis immer wieder Psychose-Patient*innen begleitet, berichtet in ihrem Vortrag aus eigener langjähriger Erfahrung als Homöopathin.
Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen zur praktisch homöopathischen Arbeit mit "Ver-rückten" stehen die eigentümlichen Schwierigkeiten und besonderen Herausforderungen der Anamnese und Interaktion mit den Patient*innen. Eine zielführende Anamnese ist oft schwierig, zumal Psychopharmaka die ursprüngliche Symptomatik meist zusätzlich dämpfen: Temperament, Emotionen und Empfindungen sind fast völlig zum Erliegen gekommen. Dennoch sind eine enge Kooperation mit schulmedizinisch arbeitenden Psychiatern und die gleichzeitige Einnahme von Psychopharmaka zumindest zu Beginn unerlässlich, um einen gesicherten Rahmen zu haben.
Themen
- Erfahrungen in der Psychiatrie
- Psychose und Psychopharmaka
- Einseitige Krankheit
- Besonderheiten der Anamnese und Interaktion
- manisch-depressive Erkrankung und Ängste
 | Dieser Vortrag als Download: 11,90 € |
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