Dr. Ingrid Pfanzelt

Homöopathie und Psychotraumatologie

Video-Vortrag vom Deutschen Homöopathiekongress 2015 in Köthen

In diesem Workshop/Vortrag soll eine Brücke geschlagen werden zwischen zwei Wissenschaften, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben scheinen: Homöopathie und Psychotraumatologie. Erstere ist mittlerweile 200 Jahre alt, basiert auf einem großen empirischen Wissen und ringt immer noch um Anerkennung in der wissenschaftlichen Welt. Letztere ist jung, erst einige Jahrzehnte alt, und doch schon akzeptiert und etabliert. Alt und jung scheinen also nicht zusammenzupassen, und der Inhalt schon gleich gar nicht.

Untersucht und vergleicht man jedoch die theoretischen und praktischen Grundlagen von beiden genauer, stößt man auf faszinierende Analogien: sowohl in den Konzepten der Ätiologie wie der Dynamik traumatisch bedingter Erkrankungen folgen Psychotraumatologie und Homöopathie ähnlichen Vorstellungen. Und wenn man homöopathische Arzneien unter einem traumadynamischen Aspekt betrachtet, kann man bestimmten Traumafolgestörungen spezifische Arzneimittel zuordnen, denn die Traumadynamik findet sich in den Arzneimittelbildern.

Diese Erkenntnisse resultieren aus der psychotherapeutisch-homöopathischen Behandlung traumatisierter Patienten. Gerade die psychotherapeutische Langzeitbehandlung von Traumafolgestörungen ermöglicht nämlich, die psychischen Prozesse der Patienten zu beobachten und zu interpretieren, sie mit den jeweils verordneten Arzneimitteln zu verbinden und damit ein genaues Bild zu bekommen, was die Homöopathie in diesen Fällen leisten kann.

Die Psychotraumatologie kann für die Homöopathie eine Weiterentwicklung bedeuten, wenn sie sich nach dem Vorbild Hahnemanns "vorurteilsfrei" damit auseinandersetzt. Denn die Praxis zeigt: Durch die Verbindung des traumatherapeutischen und homöopathischen Ansatzes können traumatisierte Patienten besser behandelt werden. Der Vortrag/Workshop soll die Diskussion zu diesem Thema anregen und konkrete Behandlungsstrategien aufgezeigen, wie Traumafolgestörungen erkannt und homöopathisch behandelt werden können.

(Aus der Vortragsankündigung im Kongressprogramm - Abweichungen im tatsächlich vorgetragenen Inhalt sind möglich.)

 


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In diesem Workshop/Vortrag soll eine Brücke geschlagen werden zwischen zwei Wissenschaften, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben scheinen: Homöopathie und Psychotraumatologie. Erstere ist mittlerweile 200 Jahre alt, basiert auf einem großen empirischen Wissen und ringt immer noch um Anerkennung in der wissenschaftlichen Welt. Letztere ist jung, erst einige Jahrzehnte alt, und doch schon akzeptiert und etabliert. Alt und jung scheinen also nicht zusammenzupassen, und der Inhalt schon gleich gar nicht.

Untersucht und vergleicht man jedoch die theoretischen und praktischen Grundlagen von beiden genauer, stößt man auf faszinierende Analogien: sowohl in den Konzepten der Ätiologie wie der Dynamik traumatisch bedingter Erkrankungen folgen Psychotraumatologie und Homöopathie ähnlichen Vorstellungen. Und wenn man homöopathische Arzneien unter einem traumadynamischen Aspekt betrachtet, kann man bestimmten Traumafolgestörungen spezifische Arzneimittel zuordnen, denn die Traumadynamik findet sich in den Arzneimittelbildern.

Diese Erkenntnisse resultieren aus der psychotherapeutisch-homöopathischen Behandlung traumatisierter Patienten. Gerade die psychotherapeutische Langzeitbehandlung von Traumafolgestörungen ermöglicht nämlich, die psychischen Prozesse der Patienten zu beobachten und zu interpretieren, sie mit den jeweils verordneten Arzneimitteln zu verbinden und damit ein genaues Bild zu bekommen, was die Homöopathie in diesen Fällen leisten kann.

Die Psychotraumatologie kann für die Homöopathie eine Weiterentwicklung bedeuten, wenn sie sich nach dem Vorbild Hahnemanns "vorurteilsfrei" damit auseinandersetzt. Denn die Praxis zeigt: Durch die Verbindung des traumatherapeutischen und homöopathischen Ansatzes können traumatisierte Patienten besser behandelt werden. Der Vortrag/Workshop soll die Diskussion zu diesem Thema anregen und konkrete Behandlungsstrategien aufgezeigen, wie Traumafolgestörungen erkannt und homöopathisch behandelt werden können.

(Aus der Vortragsankündigung im Kongressprogramm - Abweichungen im tatsächlich vorgetragenen Inhalt sind möglich.)

Pfanzelt, Ingrid mehr

Dr. med. Ingrid Pfanzelt

Fachärztin für psychosomatische Medizin, Psychoanalytikerin und Homöopathin. Sie praktiziert seit über 20 Jahren als niedergelassene Kassenärztin in München. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit als Psychotherapeutin ist die Traumatherapie. Hier hat sie sich in der EMDR-Therapie qualifiziert. Aber nicht nur in ihrer Praxis, sondern auch als Mitglied von "Homöopathen ohne Grenzen e. V." sammelt sie seit Jahren in verschiedenen Auslandseinsätzen Erfahrung in der homöopathischen Behandlung von traumatisierten Patienten. In den unterschiedlichen Behandlungssituationen konnte sie immer wieder erleben, dass gerade bei Traumafolgestörungen die Homöopathie sehr effektiv sein kann. Allerdings erfordert der Umgang mit traumatisierten Patienten auch ein psychologisches Grundwissen über die posttraumatischen psychischen Prozesse, weshalb sie die beiden Wissenschaften Homöopathie und Psychotraumatologie verbindet und bereits ein Buch darüber veröffentlichte.

- 1986: Staatsexamen und Approbation

- 1987-1993: Assistenzärztin in verschiedenen Kliniken und einer landärztlich-internistischen Praxis, Spezialisierung auf die Psychiatrie: Tätigkeit im Bezirkskrankenhaus Gabersee und in sozialpsychiatrischen Diensten, Berufsbegleitende Ausbildung in tiefenpsychologisch-fundierter Psychotherapie, Berufsbegleitende Ausbildung in klassischer Homöopathie

- 1990: Berechtigung zum Führen des Zusatztitels "Psychotherapie" durch die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK)

- 1993: Promotion in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München bei Professor Martinius, Niederlassung in eigener Praxis als Kassenärztin, Berechtigung zum Führen des Zusatztitels "Homöopathie" durch die BLÄK

- 1997: Erwerb des "Facharztes für Psychotherapeutische Medizin" (seit 2005 in "Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie" umbenannt)

- 2003: Traumatherapeutische Ausbildung mit Zertifikat als "EMDR"- Therapeutin

- 1995-2005: Berufsbegleitende psychoanalytische Ausbildung und Anerkennung des Zusatztitels "Psychoanalyse" durch die BLÄK

Video-DVD

 

Hersteller
AV Recording Service GbR, Dorfstr. 12, 23730 Roge, E-Mail: info@avrecord.de

Produktabbildung
Abbildung oben links: Frontalansicht des Produkts

Produktform
Bei Mediumauswahl "Video-DVD":
Video-DVD(s) im marktüblichen Datenformat, in einer oder mehreren handelsüblichen CD/DVD-Box(en) aus Kunststoff

Angaben zur Produktsicherheit / Warnhinweise
Dieser Titel (Inhalt des Produkts) enthält fachkundliche Informationen für/über Heilberufe und heilkundliche Anwendungen, jedoch keine Werbung für bestimmte Heilmittel/-behandlungen. Er gibt ausschließlich die persönliche Meinung und subjektive Erfahrung des/der jeweiligen Autor*in*nen wieder. Keinesfalls können bestimmte Inhalte, insbesondere im Medium wiedergegebene Hinweise zu medizinischen Anwendungen (z. B. zur Einnahme bestimmer Arzneien) als konkreter Ratgeber oder gar Anleitung zur (Selbst-)Behandlung verstanden werden, insbesondere nicht von medizinischen Laien. Im Falle eines Behandlungsbedarfs halten Sie bitte Rücksprache mit professionellen Therapeut*innen, inbesondere Ihrem Hausarzt/Ärztin, um mögliche gesundheitliche Folgen und Schäden einer unprofessionellen Eigenanwendung zu vermeiden.

Deutscher Homöopathie Kongress 2015 - 164. Jahrestagung des DZVhÄ e. V. "Komplexität und Individualität", 14.-16. Mai in Köthen

Produziert von unserem Partner AVRecord

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