Der Umgang mit Patienten, die eine sexuelle Verletzung erlitten oder Missbrauchserfahrungen gemacht haben, erfordert viel sensibles Gespür und gehört zu den schwierigsten Aufgaben der therapeutischen Praxis. Doch welches Wissen ist erforderlich, um erfolgreich mit diesen Patienten arbeiten zu können? Wie ist auf die Täter-Opfer-Beziehung einzugehen und wie kann den Patienten geholfen werden, ihre persönliche Integrität wiederherzustellen?
Der Beantwortung dieser wichtigen Fragen ist der 100. homöopathische Sonntag der Samuel-Hahnemann-Schule gewidmet. Sara Riedel und ihre Koreferentinnen beleuchten mit viel Einfühlungsvermögen zunächst die systemischen Ursachen für sexuelle Verletzungen, bevor sie auf homöopathische Arzneien und die jeweils spezielle Art und Weise eingehen, mit einer Verletzungssituation umzugehen. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen und anhand von Fallbeispielen aus der Praxis werden Natrium Muriaticum, Staphisagria, Rhus Toxicodendron, Sepia, Hyoscyamus, Vespa und Rosa Damascena eingehend besprochen, die sich als heilende Arzneien bei sexuellen Übergriffen oftmals bewährt haben.
Zur Veranstaltung "Der Homöopathische Sonntag"
Die "Homöopathischen Sonntage" sind eine seit über 15 Jahren regelmäßig monatlich an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin stattfindende Veranstaltung, in denen ein halber Tag (fünf Stunden) einem einzigen Arzneimittel, einem theoretischen oder praktischen Thema umfassend gewidmet ist. Sie gehören zu den kontinuierlichsten und zugleich fortschrittlichsten homöopathischen Vorlesungen, da das jeweilige Thema aus der aktuellen Sicht und Erkenntnis der homöopathischen Empirie und Forschung vermittelt wird.
 | Dieses Seminar als Download: 29,- € |
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