Vortrag vom Deutschen Homöopathiekongress 2012 in Freiburg
Kleine Kinder drücken ihren Zustand mehr durch das aus, was sie tun, als durch das, was sie sagen. Im § 90 des Organon weist Hahnemann uns an, unsere Patienten zu beobachten und unsere Wahrnehmungen zu notieren, wobei der Geistes- und Gemütszustand mit einbezogen wird. Diese Anweisung ist insbesondere für Kinder zu beachten, deren Handeln, Spielen, Gestik und Mimik ihren emotionalen Zustand und ihre Symptome im psychosozialen Kontext, gerade auch bei chronischen Krankheitsfällen, besser ausdrückt als ein Gespräch.
Anhand von Beispielen wird das typische Szenario dargestellt, das ein Kind in der Praxis inszeniert. Die Wertung dieser Informationen erfolgt im Kontext mit den Körpersymptomen und der elterlichen Schilderung, die die Wahrnehmung des Kindes ergänzen.
Handeln, Reaktion und Gestik/Mimik der Eltern werden ebenso beobachtet wie die des Kindes, sogar die eigene Reaktion des Arztes kann mit einfließen in die Wahl der Arznei.
 | Dieses Seminar als Video-DVD für 21,- € |
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