Der Hamburger Heilpraktiker und klassische Homöopath Gregor Kindelmann engagiert sich als Geschäftsführer der gemeinnützigen Forschungsorganisation für komplementäre Medizin Campace für die Grundlagenforschung in der Homöopathie, insbesondere mit In-Vitro-Experimenten zur Arzneiwirkung an Krebszellen. Wirkt Homöopathie auch auf rein zellulärer Ebene? Braucht es nicht einen ganzen Organismus, damit homöopathische Arzneien eine Wirkung entfalten können? Wie lassen sich Wirkungen in-vitro darstellen und Studienergebnisse auf die Arbeit mit Patienten übertragen?
In seinem Vortrag berichtet Kindelmann über die bisherigen Ergebnisse der Studien, über mögliche künftige Forschungsansätze und Ausweitungen dieser Form systematischer Grundlagenforschung. Zunächst schildert er wie die im Labor durchgeführten In-Vitro-Versuche entstanden sind. Die Grundfragestellung ist: Wie kann man in-vitro an Krebszellen forschen, um wissenschaftlich präzise und replizierbar zu erkunden, ob bzw. welche Effekte potenzierter Arzneimittel auf lebendige Zellen nachweisbar sind?
Ein hoch interessanter, zukunftsweisender und Hoffnung erweckender Einblick in eine besondere Form wissenschaftlicher Grundlagenforschung jenseits von Placeboeinflüssen!
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- Artikel-Nr.: SK-106
- Abspieldauer (ca.): 43 Min.
- Edition: SK (SiMILE-Kongress von VKHD & SHZ)
- Schlüsselworte: Apoptose Arzneiwirkung Asterias rubens Doppelblindstudie Forschung Grundlagenforschung In-vitro-Versuch Phytolacca Placebo Potenz Wissenschaft Zelle
Der Hamburger Heilpraktiker und klassische Homöopath Gregor Kindelmann engagiert sich als Geschäftsführer der gemeinnützigen Forschungsorganisation für komplementäre Medizin Campace für die Grundlagenforschung in der Homöopathie, insbesondere mit In-Vitro-Experimenten zur Arzneiwirkung an Krebszellen. Wirkt Homöopathie auch auf rein zellulärer Ebene? Braucht es nicht einen ganzen Organismus, damit homöopathische Arzneien eine Wirkung entfalten können? Wie lassen sich Wirkungen in-vitro darstellen und Studienergebnisse auf die Arbeit mit Patienten übertragen?
In seinem Vortrag berichtet Kindelmann über die bisherigen Ergebnisse der Studien, über mögliche künftige Forschungsansätze und Ausweitungen dieser Form systematischer Grundlagenforschung. Zunächst schildert er wie die im Labor durchgeführten In-Vitro-Versuche entstanden sind. Die Grundfragestellung ist: Wie kann man in-vitro an Krebszellen forschen, um wissenschaftlich präzise und replizierbar zu erkunden, ob bzw. welche Effekte potenzierter Arzneimittel auf lebendige Zellen nachweisbar sind?
Zum besseren Verständnis erläutert Kindelmann zunächst, was in-vitro konkret bedeutet und was im Design von Versuchsreihen zu beachten ist. In-vitro-Versuche erbringen Forschungsergebnisse, die von Placebo-Einflüssen implizit frei und somit besonders aussagekräftig sind. Bei den bislang durchgeführten Experimenten mit konsequent blinden und randomisierten Versuchsreihen wurden unter anderem Hirntumor- und Leukämiezellen untersucht. Dabei zeigte sich eine deutliche Wirkung der Homöopathika (im Unterschied zu Wasser oder Zuckerlösung).
Bislang konnte die Forschungsgruppe so 20 Arzneien in-vitro testen, zumeist in der C30, jedoch auch in anderen Potenzen, wobei sich die Potenzhöhe - je nach Arznei und Zellart - ebenfalls als relevant erweist. Beobachtbar waren sinusartige Muster von Aktivierung oder Hemmung sowie ein signifikanter Einfluss auf die Vitalität der Zellen und auf ihr Apoptose-Verhalten. Interessant ist auch, dass unterschiedliche Arzneien (z. B. Phytolacca oder Asterias rubens) jeweils spezifische Muster zeigen. Abschließend gibt Kindelmann noch einen Ausblick auf mögliche weitere Fragestellungen sowie Hinweise zur Gestaltung möglicher Versuchsdesigns.
Ein hoch interessanter, zukunftsweisender und Hoffnung erweckender Einblick in eine besondere Form wissenschaftlicher Grundlagenforschung jenseits von Placeboeinflüssen!
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Powerpoint-Präsentation (44 Folien)
1. Begrüßung und Vorstellung / Einführung in In-Vitro-Forschungsprojekte unter Campace / Weitere Forschungsideen / Die Invitro-Forschung mit Krebszellen (00:00)
2. Was heißt In-Vitro? Was ist wichtig zu wissen? (04:46)
3. In-Vitro: kein Placebo möglich / Die Relevanz unterschiedlicher Potenzen (09:26)
4. Die Muster von Aktivierung und Hemmung / Vitalität der Zellen / Das Apoptose-Verhalten / Testreihe mit Phytolacca und Kontrollgruppen (15:26)
5. Carcinosin: ähnliches Muster wie bei Phytolacca / Asterias bei Brustkrebs / Untersuchung der Phasen der Zellentwicklung und der Zellzyklusregulation (20:19)
6. Die Zellen von Henrietta Lex / Erfahrungen und Empfehlungen zum Forschungsdesign (25:53)
7. Ausblicke und Ideen für die weitere Forschung in der Zukunft / Die Verwendung von Organoiden (36:35)
8. Fragen der Teilnehmer*innen (38:44)
Gregor Kindelmann

Arbeitserfahrung
- seit 1999 Praxis für Klassische Homöopathie
- 2000-2004 Projekt Manager im Mazedonien Projekt von "Homöopathen ohne Grenzen e. V." (HOG)
- 2000-2015 Lehrer und Schulleiter am Hamburger Institut für Klassische Homöopathie und Heilpraktik
- seit 2006 Mitglied der Qualitätskonferenz der Stiftung Homöopathie Zertifikat (SHZ)
- seit 2010 ECCH Delegierter der der Stiftung Homöopathie Zertifikat (SHZ)
- seit 2014 Homöopathische Forschungstätigkeit
- seit 2016 Gründer und Geschäftsführer der Campace Research gGmbH
- seit 2019 Project Entwickler für ein co-working laboratory
- seit 2020 Gründer und Geschäftsführer der Cytosimilars GmbH
Ausbildung
- 1991-1992 Biologie-Studium an der Universität Hamburg
- 1992-1995 Pädagogik-Studium an der Universität Hamburg
- 1994-1999 Heilpraktikerausbildung
- 2010-2015 MSc Homeopathy an der University of Central Lancashire
Nähere Informationen über unseren Autor Gregor Kindelmann (Webseite): http://www.homoeopathie-hamburg.eu
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Schmuck-/CoverbildDie Wolfsburg in Mülheim/Ruhr © Steffen Schmitz (Carschten) / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 (DE), Free Art License (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%BClheim_an_der_Ruhr,_Wolfsburg,_2011-04_CN-02.jpg, Lizenz: CC BY SA 3.0de) Wir danken dem/der FotografIn herzlich für die Erlaubnis zur Nutzung dieses Bildes!
We thank the photographer very much for the permission to use this picture!
Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de
Produktabbildung
Digitales Produkt - keine Abbildung verfügbar. Die Abbildung oben links dient der symbolischen Dekoration dieser Seite
Produktform
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Angaben zur Produktsicherheit / Warnhinweise
Dieser Titel (Inhalt des Produkts) enthält fachkundliche Informationen für/über Heilberufe und heilkundliche Anwendungen, jedoch keine Werbung für bestimmte Heilmittel/-behandlungen. Er gibt ausschließlich die persönliche Meinung und subjektive Erfahrung des/der jeweiligen Autor*in*nen wieder. Keinesfalls können bestimmte Inhalte, insbesondere im Medium wiedergegebene Hinweise zu medizinischen Anwendungen (z. B. zur Einnahme bestimmer Arzneien) als konkreter Ratgeber oder gar Anleitung zur (Selbst-)Behandlung verstanden werden, insbesondere nicht von medizinischen Laien. Im Falle eines Behandlungsbedarfs halten Sie bitte Rücksprache mit professionellen Therapeut*innen, inbesondere Ihrem Hausarzt/Ärztin, um mögliche gesundheitliche Folgen und Schäden einer unprofessionellen Eigenanwendung zu vermeiden.
SiMILE-Kongress für Praxis und Wissenschaft in der Homöopathie, Mülheim/Ruhr, "Die Wolfsburg", 3./4. Juni 2023
Veranstalter des Kongresses
Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD) und
Stiftung Homöopathiezertifikat (SHZ)
Informationen zum 2. SiMILE-Kongress 2025 hier!
Dieser Fachvortrag wurde beim 1. SiMILE-Kongress 2023 in Mülheim/Ruhr gehalten.
Alle 12 veröffentlichten Vorträge des Kongresses sind bei uns auch zu einem stark ermäßigten Preis als Gesamtpaket erhältlich:
SK-1
Dieses Gesamtpaket SK-1 umfasst folgende Vorträge:
- SK-101: Die "alte" Semiotik in der heutigen Homöopathie-Praxis. Mit Fallbeispielen. (Dr. Jens Ahlbrecht)
- SK-102: Begleitung von Menschen mit Traumafolgestörung oder PTBS. (Elisabeth von Wedel)
- SK-103: Palliative Homöopathie im Hospiz. Den Tagen mehr Leben geben. (Sabine Stelter)
- SK-104: Struktur und Prägnanz - die Effizienz der Arbeitsweise nach C. M. Boger. (Elmar Funk & Rolf Hinderer)
- SK-105: Das Symptomenlexikon. Workshop mit Fallbeispiel. (Meike Orth-Faul)
- SK-106: Die Wirkung potenzierter Arzneimittel auf humane Zellen in In-vitro-Studien. (Gregor Kindelmann)
- SK-107: Homöopathie bei psychologisch-psychiatrischen Störungen. (Hildegard Klingberg)
- SK-108: Erkenntnistheorie - Die Früchte eines Dialogs (W. Pauli & C. G. Jung). (Dr. Norbert Winter)
- SK-109: Best Practice Homoeopathy. (Tjado Galic)
- SK-110: Predictive Homeopathy und Epigenetik in der Analyse transferierter Traumen. (Matthias Strelow & Matthias Klünder)
- SK-111: Ich bin im Chaos. Wechseljahre aus homöopathischer Sicht. (Kyra Schweickhardt)
- SK-112: Forschungsprojekt zur Dosologie der Q-Potenzen. Mit Fallbeispiel. (Josef-Karl Graspeuntner)
