Schon in ihren früheren Vorträgen hat sich Griselda Enciso gerne mit Arzneien befasst, die aus ihrer südamerikanischen Heimat stammen, z. B. dem Anden-Condor. In ihrem jüngsten Beitrag zu den 67. Berliner Homöopathietagen betrachtet sie drei homöopathisch verwendete Schlangen aus mythologischer Sicht: die Giftschlange Surucucu (Lachesis muta) und die Würgeschlangen Boa constrictor und Anaconda. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das homöopathische Arzneibild, sondern die seelisch-spirituelle Bedeutung.
Schlangen haben viel mit (Ver)Wandlung zu tun. Immer wieder müssen sie sich häuten, um weiter voranzukommen. Der Beispielfall einer Frau mit Wunsch nach Geschlechtsumwandlung macht die Thematik von Anaconda deutlich: der Respekt vor dem Anderssein, vor ungewöhnlichen Lebensentwürfen.
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- Artikel-Nr.: HT-6711
- Abspieldauer (ca.): 43 Min.
- Edition: HT (Berliner Homöopathietage)
- Schlüsselworte: Anaconda Boa constrictor Geschlechtsumwandlung Lachesis Mythologie Ritual Schlangen Surucucu
Schon in ihren früheren Vorträgen hat sich Griselda Enciso gerne mit Arzneien befasst, die aus ihrer südamerikanischen Heimat stammen, z. B. dem Anden-Condor. In ihrem jüngsten Beitrag zu den 67. Berliner Homöopathietagen betrachtet sie drei homöopathisch verwendete Schlangen aus mythologischer Sicht: die Giftschlange Surucucu (Lachesis muta) und die Würgeschlangen Boa constrictor und Anaconda. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das homöopathische Arzneibild, sondern die seelisch-spirituelle Bedeutung.
Schlangen haben viel mit (Ver)Wandlung zu tun. Immer wieder müssen sie sich häuten, um weiter voranzukommen. Der Beispielfall einer Frau mit Wunsch nach Geschlechtsumwandlung macht die Thematik von Anaconda deutlich: der Respekt vor dem Anderssein, vor ungewöhnlichen Lebensentwürfen.
Ausgehend von den Gedichten Nicolás Guilléns, die das Schlangenhafte zum Ausdruck bringen, zieht die Referentin Querbezüge zum Habitat der Surucucu und zu den allgemeinen Themen von Schlangenmitteln (nach Massimo Mangialavori), zum Beispiel dem Verlangen, als besondere Person wahrgenommen zu werden und zu den Themen Verführung, Dualität und Verrat.
Die Anaconda wird in der kolumbianischen Mythologie als mächtige Schlange dargestellt und Boa constrictor gilt als Schöpferin. Doch zugleich wird in den Geschichten die ambivalente Haltung des Menschen gegenüber Schlangen sichtbar: Oftmals werden sie brutal getötet, indem man sie zerschneidet oder zerstückelt. Die venezolanische Geschichte einer Morone (giftige Blindschleiche) zeigt die bösen Folgen davon... Durch bestimmte Rituale können sie jedoch wieder besänftigt werden: Die Macht, Gutes oder Böses zu tun, liegt beim Menschen selbst.
1. Homöopathische Mittel aus südamerikanischen Schlangen / Schlange und (Ver)Wandlung / Surucucu, Boa constrictor und Anaconda (00:00)
2. Fall: Wunsch nach Geschlechtsumwandlung / Zeit für einen Paradigmenwechsel / Das Anderssein / Regenbogenfarben im Fußballstadion / Vincent Ross (05:57)
3. Nicolás Guillén / Das Schlangenhafte im Alltag (11:12)
4. Habitat der Surucucu und Giftgewinnung (18:37)
5. Themen der Schlangenmittel nach Mangialavori (26:50)
6. L`Anaconda Ancestral / Erzählung vom Dijoma / Boa - die Schöpferin (29:13)
7. Geschichte vom Morone (Venezuela) / Die zerschnittene Schlange / Lachesis und Macht / Heilkraft des Rituals (40:16)
Griselda Enciso
Meine Herkunft, meine Quelle
Ich komme aus Peru - einem Land mit Wurzeln in drei Kulturen, mit drei Welt- anschauungen und drei Religionen. Ich bin eine Mischung aus Schwarz und Indio und Weiss. Meine Arbeit basiert auf dem ver- einenden Prinzip des Miteinanders, des Und, welches mein Volk sincretismo (Synkretismus) nennt. Alles darf gleichzeitig sein: die Vernunft der europäischen Auf- klärung und der animistische Glaube der afrikanischen und Indio-Religionen dürfen einander ergänzen und aus den gegen- seitigen Stärken Kraft schöpfen.
Mein therapeutisches Handwerk
Die Grundlagen meines therapeutischen Wirkens sind verankert in der Homöopathie, in der Ohrakupunktur, in der Bewegung und in den Heilritualen der Medizinfrauen meines Volkes.
Meine Ausbildung zur Heilpraktikerin habe ich an der Samuel- Hahnemann-Schule in Berlin genossen, wo ich auch eine Ausbildung als Dozentin der Homöopathie absolviert habe. Meine Kenntnisse der Ohrakupunktur habe ich ebenfalls hier erworben.
Das Wirken der Curanderas (Medizinfrauen) habe ich sehr früh durch das Zusammenleben mit meiner Grossmutter mütterlicher Seite kennengelernt.
In meiner Tätigkeit als Ausbilderin und Referentin für den DFAV (Deutscher Fitness und Aerobic Verband) bilde ich seit einigen Jahren Gruppenleiter in den Bereichen Rückengymnastik, Beckenbodentraining, Prävention (Osteoporose, Erkrankungen der Blutgefässe) und lateinamerikanische Tänze aus.
Nähere Informationen über unsere Autorin Griselda Enciso (Webseite): https://www.griseldaenciso.de
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Schmuck-/CoverbildSonnenstrahlen Wolken Durchbruch © Bru-nO/Germany / Pixabay.com
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Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de
Produktabbildung
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Dieser Vortrag ist Teil der 67. Berliner Homöopathietage, einer zweitägigen Veranstaltung mit einer Vielzahl interessanter Vorträge. Alle verfügbaren Vorträge können Sie zum stark vergünstigten Paketpreis ebenfalls bei uns erhalten:
HT-67
