Hans-Jürgen Achtzehn - Dr. Reinhold Tögel (†)
Petroleum. Zwischen Betroffenheit und Gleichgültigkeit. Prüfungserfahrungen im Dialog
Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein. (Joh 8, 7)
Im Rahmen der legendären "Boller Homöopathiewochen" (80er/90er Jahre) wurden viele große sowie manch kleinere homöopathische Arzneien noch einmal ganz neu in Gruppen geprüft, um ihren geistig-seelischen Genius, wie er auch in Träumen und auf anderen Erfahrungsebenen zum Ausdruck kommen kann, tiefer zu erforschen und zu verstehen.
Das spontan entstandene Interview zwischen Reinhold Tögel (†) und Hans-Jürgen Achtzehn, der Petroleum kurz zuvor intensiv geprüft hatte, entwickelte sich zum ersten Boller Petroleum-Arzneibild. Es beruht auf den Erfahrungen beider Beteiligter mit dem bis dahin in seiner Tiefe nur wenig bekannten Mittel. Was ist die Idee und Essenz von homöopathischem Petroleum? Was haben die Protagonisten, insbesondere Hans-Jürgen Achtzehn, damit erlebt? Bei welchen Patienten bzw. Problematiken könnte es das passende Heilmittel sein? Der Austausch zwischen den beiden Gesprächspartnern erbringt verblüffende Antworten, neue Erkenntnisse und ein vertieftes Verständnis!
Bei Petroleum finden wir einerseits die Übernahme von zu viel Verantwortung (mit Selbstüberlastung, weil andere ihren Teil nicht übernehmen), andererseits jedoch apathische Gleichgültigkeit gegenüber fremdem Leid. Am Ende wird das Interview durch eine Anmerkung Jürgen Beckers abgerundet, indem er auf die Ähnlichkeit zwischen Krebs ("den Wirt umbringen") und der Erdölindustrie aufmerksam macht.
Dieser erste Boller Auftritt von Hans-Jürgen Achtzehn im Interview mit Reinhold Tögel wird zur tiefgründigen Bohrung nach homöopathischem Erdöl und zur nachhaltigen Förderung seiner geistig-seelischen Essenz!
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- Artikel-Nr.: BO-8729
- Abspieldauer (ca.): 1 Std. 05 Min.
- Edition: BO (Boller Homöopathiewoche)
- Schlüsselworte: Apathie Empörung Erdöl Gewalt Gier Gleichgültigkeit Nux vomica Petroleum Schuld Verantwortung
Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein. (Joh 8, 7)
Im Rahmen der legendären "Boller Homöopathiewochen" (80er/90er Jahre) wurden viele große sowie manch kleinere homöopathische Arzneien noch einmal ganz neu in Gruppen geprüft, um ihren geistig-seelischen Genius, wie er auch in Träumen und auf anderen Erfahrungsebenen zum Ausdruck kommen kann, tiefer zu erforschen und zu verstehen.
Das spontan entstandene Interview zwischen Reinhold Tögel (†) und Hans-Jürgen Achtzehn, der Petroleum kurz zuvor intensiv geprüft hatte, entwickelte sich zum ersten Boller Petroleum-Arzneibild. Es beruht auf den Erfahrungen beider Beteiligter mit dem bis dahin in seiner Tiefe nur wenig bekannten Mittel. Was ist die Idee und Essenz von homöopathischem Petroleum? Was haben die Protagonisten, insbesondere Hans-Jürgen Achtzehn, damit erlebt? Bei welchen Patienten bzw. Problematiken könnte es das passende Heilmittel sein? Der Austausch zwischen den beiden Gesprächspartnern erbringt verblüffende Antworten, neue Erkenntnisse und ein vertieftes Verständnis!
Ausgangspunkt sind vor allem verschiedene Träume von Hans-Jürgen Achtzehn, in denen er zum innerlich unbeteiligten Zuschauer eines an sich schlimmen Geschehens wird (Unfall, Gewalt, Entführung, Überfall, Mord). Allgemein stellt sich die Frage, ob oder wann uns furchtbare Situationen (beispielsweise die Entführung von Babys und ihre Verarbeitung zu "Treibstoff") überhaupt berühren bzw. etwas angehen: Soll ich mich engagieren und einmischen? Welche Schuld lade ich auf mich, wenn ich mitmache oder unbeteiligt bleibe oder mich gar widersetze, wie in der Geschichte von Jesus und der Ehebrecherin?
Weitere gehäuft auftretende Motive sind Fahrzeuge aller Art (Autos, Schiffe, Flugzeuge, d. h. Petroleumverbrenner), wobei - ähnlich wie bei Nux vomica - der konkurrierende Wettbewerb (Wettrennen, Überholen) im Vordergrund steht. Zudem traten körperliche und geistig-emotionale Empfindungen (brennende Gaumenschmerzen, hartnäckige Kopfschmerzen, Unruhe, Verspannungen, Stress, Empfindlichkeit gegen Kleinigkeiten, Reizbarkeit u. a.) auf, die ebenfalls von Nux vomica bekannt sind.
Sowohl in den Träumen als auch in beeindruckenden Realsituationen war die Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal anderer auffällig, eine Haltung von "Das geht mich alles nichts an". Dieses wiederkehrende Thema passt zum modernen erdölbasierten Umgang miteinander: Kapitalistischer Profit, Konsumgier nach immer mehr, Ausbeutung von Menschen und anderen "Ressourcen", die Haltung "nach mir die Sintflut".
Persönlich wurde Achtzehnm, als damals noch aktiver Rettungssanitäter, in einer Unfallsituation erschüttert, wo er nicht mehr - wie sonst - professionell cool und unberührt bleiben konnte. Hinzu kam ein eigener Autounfall nach einem Rettungseinsatz... In diesen herausfordernden Situationen von Gewalt und Trauma wurde ihm bewusst, dass er im Grunde oftmals auch nicht anders reagierte als andere (Un)Beteiligte.
In diesem aufschlussreichen Dialog berichten beide Interviewpartner sehr offen, ehrlich und authentisch über ihre Wahrnehmungen, Empfindungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse über das Mittel. Bei Petroleum finden wir einerseits die Übernahme von zu viel Verantwortung (mit Selbstüberlastung, weil andere ihren Teil nicht übernehmen), andererseits jedoch apathische Gleichgültigkeit gegenüber fremdem Leid. Am Ende wird das Interview durch eine Anmerkung Jürgen Beckers abgerundet, indem er auf die Ähnlichkeit zwischen Krebs ("den Wirt umbringen") und der Erdölindustrie aufmerksam macht.
Dieser erste Boller Auftritt von Hans-Jürgen Achtzehn im Interview mit Reinhold Tögel wird zur tiefgründigen Bohrung nach homöopathischem Erdöl und zur nachhaltigen Förderung seiner geistig-seelischen Essenz!
1. Prüfungsinterview H. J. Achtzehn / Erster Traum: Gleichgültiges Zuschauen / Empfindungen (00:00)
2. Bewegung und Trägheit / Nie genug! / Reizbarkeit, Verletzlichkeit, Empfindlichkeit (07:04)
3. Zweiter Traum: Geraubte Babys / Befreiungsschläge? / Rechtmäßiges Unrecht (14:36)
4. Einfach erschütternd / Verweigerung und Vorwürfe / Petroleum macht weiter! (21:44)
5. Wie in Trance und durchsichtig / Angespannte Kontrolle / Zu viel Verantwortung (29:24)
6. Unfallträume, Trotzphase / Entstehungsprozess von Erdöl / Man kann alles daraus machen (36:24)
7. Was kann jetzt noch passieren? (42:47)
8. Dritter Traum: Mord an einer Wirtsfamilie / Haltung: Nur nicht hinschauen / Kein Entkommen (47:23)
9. Der werfe den ersten Stein / Antidot Nux-v. / Anmerkung von J. Becker: Krebs und Erdölindustrie (57:11)
Hans-Jürgen Achtzehn

"Das, was mich bei dieser Arbeit im Kern berührt, sowohl bei den Seminaren als auch in der Praxis ist, die Menschen, die zu mir kommen, wachsen zu sehen; das Dinge geschehen, die sie vorher niemals für möglich gehalten hätten."
Hans-Jürgen Achtzehn ist seit 1985 als Homöopath tätig, war viele Jahre lang Mitglied des Dozententeams der legendären Boller Homöopathiewoche, danach Dozent, Supervisor und Leiter des Ambulatoriums der Hahnemann-Schulen Berlin, Herausgeber der Zeitschrift "Homöopathische Einblicke" und Autor verschiedener Bücher und Artikel.
Im eigenen Seminarzentrum "Das Gelbe Haus" in Ferch bei Potsdam veranstaltet er regelmäßig Seminare zur Prozessorientierten Homöopathie.
- Geboren 30.03.1951
- Vater von 5 Kindern
- 1971-1984 unterschiedliche Berufswege: Starkstromelektriker, Ingenieursstudium, Friedensdienste in Israel, Rettungssanitäter
- Mitbegründer der selbstverwalteten Heilpraktikerschule in Berlin-Kreuzberg
- Seit 1984 niedergelassener Heilpraktiker für Homöopathie
- Seminare bei Eichelberger, Voegeli, Becker, Lang
- Dozent an der Boller Schule bei Jürgen Becker und Gerhardus Lang
- Langjährige Dozententätigkeit bei den Karlsruher Homöopathietagen, in der Schweiz, in Leipzig, Dresden, Hannover, Köln, Hamburg
- Mitentwicklung der heute vielfach praktizierten und gelehrten Prozessorientierten Homöopathie mit Schattenarbeit und arzneispezifischer Patientenführung
- 1990 Gründung Verlag Medizinisches Forum mit Veröffentlichung der "Homöopathischen Einblicke" und "Homöopathische Steckbriefe"
- 1985-2008 Leiter und Supervisor des Ambulatoriums an der SHS, Berlin
- seit 2009 Online-Verlag www.homline.de
- Homöopathieausbildungen im Gelben Haus und im ganzen deutschsprachigen Raum
- Praxistätigkeit in Berlin und Ferch
Buch-Veröffentlichungen
Die Potenziale unserer Kinder
Zahlreiche Veröffentlichungen in diversen Fachzeitschriften
Weitere Informationen
http://www.verlag-medizinischesforum.de/index.php?nav=hja

Dr. Reinhold Tögel (†)

- Reinhold Pius Tögel wurde 1951 in Illertissen (bei Ulm) geboren
- Nach seinem Abitur studierte er zunächst Theaterwissenschaften und wechselte dann zur Medizin
- 1977 Abschluss des Medizinstudium in Freiburg und Approbation
- Arbeit als Assistenzarzt, später große Kassenpraxis in Waldkirch (Baden-Württemberg)
- 1987-1992 gemeinsam mit Konrad Menhard Leitung der Akademie für Homoeopathie und Naturheilverfahren in Celle (Ärztliches Ausbildungsinstitut für klassische Homöopathie)
- Regelmäßiger Dozent und Gruppenleiter der Boller Homöopathiewoche
- Von 1992 bis zu seinem Tod im Jahr 2003 arbeitete er gemeinsam mit seiner griechischen Ehefrau, der homöopathischen Ärztin Dr. Anastasia Kotsmanidou im Homöopathischen Zentrum in Volos (Mittelgriechenland)
- Reinhold Tögel war ein enthusiastischer und begeisterter Heiler und Homöopath, der zahllosen Patienten helfen konnte. Zudem war er als Komponist tätig. Unter anderem verfasste er eine bislang noch unveröffentlichte Oper über Samuel Hahnemanns Leben
1 MP3-Audio-Datei
Schmuck-/CoverbildGeraubte Babies werden zu Erdöl verarbeitet (nach einem Traum von HJ Achtzehn, KI-Kreation von MS Bing Designer)
Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de
Produktabbildung
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