Heike Martens - Cornelia Titzmann
Krebs-Seminar. Onkologische Begleitung mit komplementärer Heilkunst. Naturheilkunde, Misteltherapie & Homöopathie
Zwei der gefragtesten, dienstältesten und erfahrensten Berliner Heilpraktikerinnen - die Krebsspezialistin Heike Martens und die Phytotherapieexpertin Cornelia Titzmann - haben sich hier erstmals zu einem gemeinsamen Seminar über die Behandlung von Krebspatienten zusammengetan. Dabei wird ein riesiger Schatz an therapeutischer Kompetenz gehoben und von den beiden beliebten Dozentinnen didaktisch versiert vermittelt.
Obwohl sie sich schon seit Jahrzehnten kennen und schätzen, entstand die Idee zu einem gemeinsamen Seminar erstmals vor zwei Jahren, zum einen aus dem Wunsch nach einem umfassenderen Austausch miteinander sowie mit anderen Kolleginnen, zum anderen aus dem Anliegen, das eigene, lange gesammelte Praxiswissen an jüngere Kolleg*innen weiterzugeben und damit zugleich die Naturheilkunde und die Homöopathie zu fördern, als bislang noch unterschätzte, doch sehr potente Bausteine bei der Betreuung von Krebspatienten.
Eine zentrale therapeutische Prämisse beider Therapeutinnen ist die Erarbeitung eines individuellen Konzepts mit jedem Patienten. Ihr Wunsch an das Seminar ist, dass weder der Patient noch wir selbst von der zunächst erschreckenden Krebs-Diagnose gelähmt werden. Wir sollten daher nicht primär "den Krebs" behandeln, sondern einen Menschen, der AUCH (aber nicht nur) Krebs hat.
Eine echt ganzheitliche Therapie ist nach Erfahrung beider stets ein flexibles Baukastenmodell, bei dem es nicht darum geht, möglichst viel zu machen ("zu viel Gutes ist nicht immer gut"), sondern einen roten Faden zu finden, an dem sich ausgewählte, sinnvolle Bausteine gezielt anknüpfen lassen. Letztendlich behält jedoch stets der Patient die Entscheidung gegenüber unseren Angeboten. Unsere Aufgabe ist es, ihn auf seinem Weg zu begleiten und zu führen.
Seminarthemen
- Therapeutische Grundhaltung und Herangehensweise bei Krebspatienten
- Umgang mit dem Diagnoseschock
- Überblick über die konventionelle Behandlung (Operation, Chemotherapie, Bestrahlung) und ihre Nebenwirkungen / Folgen
- Unterschiede zwischen Schulmedizin und Komplementärmedizin
- Drei Arten von Krebspatienten
- Austherapierte Patienten, Sterbebegleitung
- Das mehrschichtige Baukastenmodell
- Kontraproduktive Schuld- und Versagenszuweisung
- Schwerpunkte der Erstanamnese
- Beurteilung der klinischen Parameter und der Gesamtsituation
- Tumorformel, Tumorstatus,
- Die Misteltherapie: Historie der Mistel, Funktion der Misteltherapie, Formen und Arten der Mistelpräparate, Anwendung, Verabreichung
- Orthomolekulare Substitution, Magnesium, Zink, Selen u. a.
- Bedeutung der Vitamine C, D und K
- Enzymtherapie (Trypsin, Chymotrypsin, Bromelain, Papain)
- Phytotherapeutische Pflanzen und Kombinationen zur Leberstärkung und Entgiftung
- Unterstützung von Niere und Darm, Förderung der Ausscheidung
- Heilpflanzen für die emotionale Ebene
- Ergänzende mineralische Mittel, Salben u. a.
- Homöopathische Mittel für Operationsfolgen, Folgen von Chemo- und Strahlentherapie
- Die Bedeutung von Carcinosinum
- Psychoonkologische Begleitung: Umgang mit der Akutsituation, Stärkung der Eigenwahrnehmung, Bedürfnisse des Patienten
- Therapeutischer Eigenschutz, Supervision, Rituale
Mit visuellem Begleitmaterial als PDF!
 
Hörprobe 2: Bogen zwischen Schulmedizin und Komplementärmedizin | Hörprobe 3: Artois-Studie: Mistel, Propolis, Honig |
Hörprobe 4: Phytotherapeutische Leberstärkung | Hörprobe 5: Homöopathie bei Folgen von Chemotherapie |
![]() | Dieses Seminar als Download: 69,- € |
- Artikel-Nr.: HF-2303
- Abspieldauer (ca.): 10 Std. 15 Min.
- Edition: HF (Homöopath. Forum Berlin)
- Schlüsselworte: Ammi visnaga Anamnese Antihormontherapie Apis Arnica Artemisia annua Bellis perennis Boldo Bolus alba Borretschsamenöl Bromelain Brustkrebs Calendula Cantharis Carcinosinum Carduus marianus Causticum Chelidonium Chemotherapie Chymotrypsin Cimicifuga Dysbalance Eigennosoden Eigenwahrnehmung Entgiftung Enzymtherapie Equisetum Erstanamnese Ferrum bromatum Gallium verum Holunder Honig Hypericum Immunsuppression Komplementärmedizin Krebs Krebspersönlichkeit Lactoferrin Leberentgiftung Melissa off. Metastasierung Meteoreisen Mistel Misteltherapie Nachtkerzenöl Natrium sulf. Nux vomica Onkologie Operation Orthomolekulare Substitution Palliation Passiflora Pentatonische Musik Phaseolus vulgaris Phosphor Podophyllum Propolis Psychoonkologie Radium brom. Rekonvaleszenz Rheum Rotöl (Johanniskrautöl) Rudolf Steiner Schuld Selen Solidago Staphisagria Sterbebegleitung Strahlentherapie Suizidalität Supervision Symphytum Taraxacum officinale Trypsin Tumorformel Tumorstatus Valeriana Veilchensalbe Viscum album Vitamin C X-ray Zink
Zwei der gefragtesten, dienstältesten und erfahrensten Berliner Heilpraktikerinnen - die Krebsspezialistin Heike Martens und die Phytotherapieexpertin Cornelia Titzmann - haben sich hier erstmals zu einem gemeinsamen Seminar über die Behandlung von Krebspatienten zusammengetan. Dabei wird ein riesiger Schatz an therapeutischer Kompetenz gehoben und von den beiden beliebten Dozentinnen didaktisch versiert vermittelt.
Obwohl sie sich schon seit Jahrzehnten kennen und schätzen, entstand die Idee zu einem gemeinsamen Seminar erstmals vor zwei Jahren, zum einen aus dem Wunsch nach einem umfassenderen Austausch miteinander sowie mit anderen Kolleginnen, zum anderen aus dem Anliegen, das eigene, lange gesammelte Praxiswissen an jüngere Kolleg*innen weiterzugeben und damit zugleich die Naturheilkunde und die Homöopathie zu fördern, als bislang noch unterschätzte, doch sehr potente Bausteine bei der Betreuung von Krebspatienten.
Zunächst stellen sich beide Dozentinnen vor und geben damit direkten Einblick in ihre therapeutische Grundhaltung und Herangehensweise im Umgang mit Krebspatienten, insbesondere auch was die psychoonkologische Begleitung anbelangt. Sie erweist sich im Seminar als mindestens ebenso wichtig wie die verschiedenen praktisch konkreten Therapiemaßnahmen.
Wie rekrutieren sich Krebs-Patient*innen in ihren Praxen? Der größte Teil sucht Begleitung während und nach den schulmedizinischen Maßnahmen, während ein kleinerer Teil konventionelle Maßnahmen ablehnt und ausschließlich naturheilkundlich behandelt werden möchte. Beides gilt es zu respektieren! Die dritte Gruppe sind austherapierte Patienten, bei denen die Verbesserung der Lebensqualität und die Sterbebegleitung im Vordergrund stehen. Zu den therapeutischen Prämissen von Heike Martens gehört es, mit jedem Patienten ein eigenes, sehr individuelles Konzept zu erarbeiten. Ihr Wunsch an das Seminar ist, dass weder der Patient noch wir selbst von der zunächst erschreckenden Krebs-Diagnose gelähmt werden. Wir sollten daher nicht primär "den Krebs" behandeln, sondern einen Menschen, der AUCH (aber nicht nur) Krebs hat.
Eine echt ganzheitliche Therapie ist nach Erfahrung beider stets ein flexibles Baukastenmodell, bei dem es nicht darum geht, möglichst viel zu machen ("zu viel Gutes ist nicht immer gut"), sondern einen roten Faden zu finden, an dem sich ausgewählte, sinnvolle Bausteine gezielt anknüpfen lassen. Letztendlich behält jedoch stets der Patient die Entscheidung gegenüber unseren Angeboten. Unsere Aufgabe ist es, ihn auf seinem Weg zu begleiten und zu führen. Dabei gibt es nach Martens Erfahrung zwei mögliche Richtungen: Mit dem Krebs ins Leben zurück zu kommen oder aber den Weg in die Endlichkeit zu gehen, in Richtung Tod.
Heike Martens gibt zunächst einen Überblick über die Unterschiede zwischen der schulmedizinischen und der komplementärmedizinischen Haltung. Während Krebs konventionell so behandelt wird, als sei er ein von außen eingedrungener Fremdkörper und somit ein Gegner, der primär zytotoxisch bekämpft (physikalisch eliminiert) werden müsse, arbeitet die Komplementärmedizin stets mit dem System (auch mit dem Krebs) - auf allen Ebenen. Dabei wird situativ zwar auch der Tumor selbst fokussiert, doch ist Krebs stets ein multifaktorielles Geschehen. Entsprechend wird das Gesamtsystem Mensch mehrschichtig betrachtet. Dabei kommt dem Immunsystem, dem Entgiftungssystem (Leber, Niere, Darm) und der psychischen Ebene (Psychoonkologie) die größte Bedeutung zu. Damit Krebszellen überhaupt entstehen können, muss im Organismus zuvor eine Schräglage entstanden sein. Allerdings geht es dann nicht um Schuldzuschreibung oder Versagensvorwürfe, sondern um ein Erkennen der möglichen Zusammenhänge.
Als Behandler*in sollten wir zunächst die schulmedizinischen Optionen gut kennen und einschätzen können, zumal viele Patientinnen diese in Anspruch nehmen möchten oder bereits genommen haben. Auch wenn die Entscheidung dafür oder dagegen allein beim Patienten liegt, können wir beratend (und wenn es sinnvoll erscheint, durchaus auch befürwortend) tätig werden. Entsprechend wichtig ist eine ausführliche Erstanamnese: Wer sitzt da vor mir? Was beobachte ich? Was höre ich an Äußerungen? Wie sind die Befunde? Zur Einschätzung der Ausgangslage sollten wir die klinischen Parameter und die Gesamtsituation beurteilen können (Tumorformel, Tumorstatus). Bei operablen Tumoren kann eine Operation nach Martens Erfahrung eine durchaus sinnvolle Therapieoption und ein entlastender Startpunkt sein. Nur sollte die Therapie nicht dort enden, was leider oft der Fall ist. Differenzierter und kritischer sieht Martens die Chemo- und Strahlentherapie, da aufgrund der immunsuppressiven Wirkung der Nutzen im Verhältnis zu den Nebenwirkungen nicht selten zweifelhaft ist.
Die beiden Dozentinnen wechseln sich thematisch ab und werfen sich im Austausch immer wieder die Bälle zu. Cornelia Titzmann geht ausführlich auf die Mistel (Viscum album) als semiparasitäre Pflanze ein. Interessant ist ihre Mythologie in der Beziehung zwischen Krebs und dem Thema Schuld. Woher kam die Idee, die Mistel als "Antikrebsmittel" zu verwenden, obwohl sie phytotherapeutisch gar nicht auf den Krebs an sich wirkt, sondern ein lokales Entzündungsgeschehen hervorruft? Warum ist gerade diese gezielte Provokation des Organismus hilfreich? Wie sieht ein Therapiekonzept mit der Mistel aus und wie wird sie verabreicht? Wann und inwiefern sollte man vorsichtig sein oder Therapiepausen einlegen?
Kritisch stehen beide Behandlerinnen der allgemein gepriesenen orthomolekularen Substitution gegenüber. Sie sei ein Milliardengeschäft, doch würden dabei ihre Nachteile zu wenig beachtet: Die Ausscheidung der zugeführten Stoffe kostet zusätzlich Energie, belastet Niere und Leber. Nicht selten sind auch hier die Nebenwirkungen größer als der Nutzen. Es kann jedoch sinnvoll sein, einzelne Stoffe gezielt und absichtsvoll zu substituieren (z. B. Magnesium bei Krampfneigung). Häufig besteht zudem ein Mangel an Zink und Selen. Auch die immunologischen und tumorzytotoxischen Effekte von Vitamin C, Vitamin D und Vitamin K stehen außer Frage. Hilfreich können zudem bestimmte Enzyme sein (Trypsin und Chymotrypsin, Bromelain und Papain), die sowohl das immunologische System stimulieren als auch die Immunogenität der Tumorzellen (= Erkennbarkeit) erhöhen.
In Cornelia Titzmanns Praxis sind Ergänzungsmittel jedoch oft nicht nötig, da die entsprechenden Mineralien bereits in den gezielt ausgewählten Phytotherapeutika enthalten sind. Die Dozentin stellt verschiedene Heilpflanzen vor, die sie bei ihren Krebspatienten gehäuft verschreibt. Dabei ist unter anderem die Stärkung der Leber (Bitterstoffpflanzen wie Taraxacum und Carduus marianus) oder Boldo (Boldobaum) und der Niere (Goldrute, Schachtelhalm Equisetum) wichtig, aber auch des Darms. Hier kommen Propolis, Rheum Rhizoma (Rhabarber-Wurzel) oder Bolus alba (weißer Ton) zum Einsatz. Weitere besprochene Pflanzen sind Holunder, Cimicifuga, Chelidonium, Gallium verum (Echtes Labkraut), Eichenrinde, Melisse, Ammi visnaga und insbesondere Artemisia annui (Beifuß). Auf der emotionalen Ebene bieten sich zudem Johanniskraut, Passiflora und Baldrian-Wurzel an. Auch verschiedene Öle wie das Rotöl (Johanniskrautöl), das Nachtkerzenöl (bes. bei Mamma-Ca), das Borretschsamenöl oder die Veilchensalbe bei Narben werden besprochen. Zudem verwendet Titzmann gerne mineralische Mittel wie Silicea- und Graphit-Salbe, Ferrum bromati oder Lactoferrin (bei Eisenmangel).
Die homöopathischen Begleitmöglichkeiten bestehen in Heike Martens Praxis vor allem aus situationsbezogenen Arzneien, z. B. zur Operationsbegleitung (Staphisagria, Calendula, Arnica, Hypericum, Bellis perennis) sowie zur Narkosebewältigung (Nux vomica, Phosphor). Weitere Arzneien haben sich in der organotropen Begleitung der Strahlentherapie bewährt (Verbrennungsmittel wie Causticum, Cantharis oder Apis, daneben X-Ray und Radium bromatum). Auch bei Knochen-OP oder zur Begleitung einer Chemotherapie können bestimmte Arzneien passen, die hier aufgeführt werden.
Ein Schwerpunkt am zweiten Tag ist die psychoonkologische Begleitung. Heike Martens kritisiert das verbreitete "Misskonzept einer Krebspersönlichkeit" und beschreibt dann, wie sie selbst mit Patienten und den unterschiedlichen Stadien und Situationen in ihrer Praxis umgeht, auch mit Palliation und Sterbebegleitung. Zu Beginn der Behandlung stehen die Akutsituation (Auseinandersetzung mit dem Diagnoseschock, Vertrauensverlust in den eigenen Körper) und die Besprechung des therapeutischen Vorgehens im Mittelpunkt. Dabei ist eine schuldfreie Reflexion dessen wichtig, was vor dem Krebs war, z. B. Verluste, hohe Belastung, Zwänge. Die Krankheit bietet in dieser Hinsicht sogar die Chance zu lernen, nämlich mehr auf sich selbst zu schauen und die Eigenwahrnehmung zu stärken. Was brauche ich als Patient? Wie soll mein Leben aussehen? Problematisch sind hingegen schuldbehaftete Sätze wie "Du musst etwas verändern, weil irgendwas nicht richtig war." Stattdessen empfehlen die beiden Therapeutinnen, sich auf die Resourcen, das Potenzial des Patienten zu fokussieren. Erst danach sollten wir schauen, was im Leben womöglich gefehlt hat.
Schließlich ist auch der Eigenschutz ein wichtiges Seminarthema, um als Therapeut*in nicht selbst krank zu werden: Aufmerksam sein, die professionelle Distanz wahren, zwischen sich und dem Patienten trennen und trotzdem einen echten Kontakt eingehen. Zur Eigenfürsorge gehören auch die Supervision und die Bitte um kollegiale Hilfe. Ganz praktische Tipps gibt Cornelia Titzmann, z. B. in der Praxis weder Schwarz noch Weiß zu tragen oder nach jedem Patienten ein kleines Reinigungsritual durchzuführen.
Als Fazit dieses umfangreichen, inhaltlich hochkarätigen Seminars dient die Frage: Was heißt eigentlich Erfolg in der Onkologie? Für Schulmediziner besteht Erfolg darin, dass der manifeste Tumor beseitigt ist und die Laborwerte im Rahmen sind. Doch ist Befund dasselbe wie Befinden? Aus ganzheitlicher Sicht besteht Erfolg - neben der Rückgang des Tumorgeschehens - darin, dass der Patient deutlich an Lebensqualität und Zuversicht gewinnt und mit sich und seinem Leben in Frieden kommt.
Mit visuellem Begleitmaterial als PDF!
Skript (14 Seiten) von Heike Martens, Begleitmaterial (6 Seiten) von Cornelia Titzmann1. Begrüßung / Heike Martens: Selbstvorstellung / Cornelia Titzmann: Selbstvorstellung / Thema: Komplementäre Therapie in der Onkologie / Problematik des Begriffs (00:00)
2. Einen Bogen schlagen / Angst und Sorge verringern / Die zwei Schienen des Verlaufs / Durchschnittsalter bei Brustkrebs (10:27)
3. Überblick {HM 1} / Unterschied zwischen schulmedizinischer und komplementärmedizinischer Haltung {HM 3} / Die zytotoxische, eliminierende Herangehensweise (Chemo, Strahlen, OP) / Kern der komplementären Herangehensweise: alle Ebenen einbeziehen / Krebs
als multifaktorielles Geschehen (16:11)
4. Internationale Artoi-Studie {CT 1 ff.} (19:16)
5. Bedeutung der Mistel in der Krebstherapie / Propolis und Honig (27:36)
6. Überblick über die SM-Methoden / Die Anamnese / Anamnesebeispiel Brustkrebs / Tumorstatus / Triple-negative-Tumore / Bisherige SM Behandlung (35:03)
7. Operation oft der Startpunkt für die komplementäre Behandlung {HM 3} (47:33)
8. Rechtliche Situation / Andere Therapieformen / Klärungsgespräch (55:45)
9. Chemotherapie {HM 4} / Nebenwirkungen: Immunsuppression (59:18)
10. TN-Fragen bislang: Männer mit Brustkrebs / Antihormontherapie {HM 6} / Strahlentherapie {HM 5} / Antihormontherapie (74:30)
Tag 1 - Teil 2 (Gesamtlänge 1:39:25)
1. Buchempfehlung / Misteltherapie {HM 7} / Mistel in der Phytotherapie und in der Krebstherapie / Verbesserung der Chemo-Wirkung unter der Mistel / Mistel als Pflanze und als Semiparasit / Geschichte der Mistel (00:00)
2. Alte Indikation der Phytotherapie / Rudolf Steiner: absonderliche Wachstumsverhältnisse / subkutane Injektion und lokale Reaktionen / Therapiepausen (10:23)
3. Lektine in der Mistel / Wirkungsprinzip der Mistel und Dosisabhängigkeit (17:28)
4. Indikationen der Misteltherapie: Strahlentherapie / Fatigue / Schnellere Rekonvaleszenz, weniger Rezidive, geringere Neigung zur Metastasenbildung / Kontraindikationen / Psychische Wirkung (21:55)
5. Therapie als Baukastenmodell / Vitamin C Verwendung, Indikation {HM 8} (34:44)
6. Ursachen eines Vitamin-C-Defizits bei Tumorpatienten / Oxidativer Stress / Orale vs. Parenterale Infusionstherapie / Beachtung der Niere / Kontraindikationen für Vit-C-Therapie (44:56)
7. Rechtliche Situation / Eigenentscheidung der Patienten (59:10)
8. Fragen zu Vitamin C / Nierenwerte beachten (70:28)
9. Fall mit Vitamin C (Frau, 56): Ovarial-Ca (80:51)
Tag 1 - Teil 3 (Gesamtlänge 1:08:20)
1. Orthomolekulare Substitution {HM 9} / Ausscheidungsprozess kostet Kraft / Substitution nur gezielt, nicht wahllos / Vor- und Nachteile einer Phytotherapie mit Tees / Erhöhte Wasseraufnahme (00:00)
2. Phytotherapeutische Substitution / Muskelkrämpfe während der Therapie / Rotöl (Johanniskrautöl) / Nachtkerzenöl bei Mamma-Ca / Borretschsamenöl / Veilchensalbe bei Narben / Silicea- und Graphit-Salbe / Ferrum bromati (13:22)
3. Hilfen bei Müdigkeit / Eisenmangel / Lactoferrin / Therapieabhängigkeit von der Jahreszeit / Lebertran oder Leinöl (25:03)
4. Neukönigsförder Mineraltabletten / Nachtkerzenöl (Efamol) / Komplementäre hormonelle Behandlung (Cimicifuga) / Emotionale Ebene: Johanniskraut, Passionsblume, Baldrian-Wurzel (35:37)
5. Orthomolekulare Therapie / Zink- und Selenmangel / Meteoreisen (Wala) (48:09)
6. Vitamin C / Systemische Enzymtherapie: Trypsin, Chymotrypsin, Bromelain, Papain {HM 11} / Freilegung der Tumorantigene / Onkologische Indikation der systemischen Enzymtherapie (55:56)
Tag 1 - Teil 4 (Gesamtlänge 48:11)
1. Phytotherapie {CT 3 ff.} / Phytotherapie für die Leber: Entgiftung, Ausleitung, Leberschutz {CT 5} / Carduus marianus / Taraxacum: Löwenzahn / Boldo (Boldobaum) (00:00)
2. Phytotherapie für die Niere: Goldrute, Equisetum (Schachtelhalm), Phaseolus (Bohnenschale) {CT 5} (11:03)
3. Phytotherapie für den Darm: Rheum Rhizoma (Rhabarber-Wurzel) / Bolus alba (weißer Ton) / Bitterpflanzen / TN-Fragen zu Selen, Teemischungen und Rezepturen {CT 5} (28:27)
Tag 1 - Teil 5 (Gesamtlänge 59:02)
1. Homöopathische Begleitung {HM 12} / Operationsbegleitung: Staphisagria, Calendula, Arnica, Hypericum, Bellis perennis / Narkosebeschwerden: Nux vomica, Phosphor (00:00)
2. Organotrope Begleitung bei der Strahlentherapie: Causticum, Cantharis, Apis, X-Ray, Radium bromatum / Knochen-OP: Symphytum, Ruta, Calendula, Hypericum (09:01)
3. Chemotherapie und Homöopathie: Carduus marianus, Nux vomica, Solidago / Mukositis / Borax, Mercurius corrosivus / Traumeel / TN-Frage zum Fasten vor der Chemotherapie / Preuss-Kur (26:42)
4. Durchfälle und Homöopathie: Natrium sulf. / Podophyllum / Veratrum album / Folge bestimmter Chemotherapeutika: Taxus baccata, Platin / Hormonabhängige Tumore: Cimicifuga (40:31)
5. Carcinosinum (51:39)
Tag 2 - Teil 1 (Gesamtlänge 1:00:22)
1. Nur so viel wie nötig, nicht so viel wie möglich / TN-Frage zu Tumornosoden und Eigennosoden (00:00)
2. Durchführung einer Misteltherapie {CT 6} / Beginn mit Apfel / Möglicher Wechsel des Wirtsbaums / Frage der Stärke (12:32)
3. Allergische Reaktionen auf Mistel? / Schaukeltherapie / Langzeitanwendung / Pausen und Wiedereinstieg (19:52)
4. Kontraindikationen der Misteltherapie: Akute Hyperthyreose / Syphilis / Anwendung der Mistel in der Palliativmedizin / Tanne, Apfel und Kiefer / Traditionelle Herstellung der Mistel (33:14)
5. Wichtigkeit von Rhythmus bei der Mistelgabe / Unterstützung durch rhythmische Therapien / Pentatonische Musik / Körpertemperatur nach Mistelgabe / Euphorisierung / TN-Frage: Cortison und Mistel (40:00)
6. Technik der Mistelanwendung / Umgang mit der Spritze / Patiententagebuch (51:39)
Tag 2 - Teil 2 (Gesamtlänge 50:10)
1. Mistel und B-Vitamine / Feedback der Vorort-Teilnehmer zum Mistel-Spritzen / Umgang mit starken Rötungen oder allergischen Reaktionen (00:00)
2. Holunder / Cimicifuga / Chelidonium (16:22)
3. Echtes Labkraut (Gallium verum) / Exkurs: Eichenrinde (27:44)
4. Artemisia annui (Beifuß) / Melisse / Ammi visnaga (35:14)
Tag 2 - Teil 3 (Gesamtlänge 1:12:19)
1. Psychoonkologische Begleitung {HM 12} / Umgang als Behandlerin mit der Thematik / Palliative Situationen und Sterbebegleitung / Schubladendenken Schuld und Mangel / Respekt für Qualität und Resourcen des Menschen / "Krebspersönlichkeit" als Misskonzept
(00:00)
2. Die Akutsituation am Anfang der Behandlung / Schock, Auseinandersetzung mit Therapie / Plötzliche Diagnose / Vertrauensverlust in den Körper / Herausfinden, was der Patient braucht / Eigenwahrnehmung / Authentizität als Behandler (05:52)
3. Reaktion des Patienten auf die Diagnose / innere Entscheidung des Patienten ist immer richtig / Eigenverantwortung / Drei Säulen: Schulmedizin, komplementäre Therapie, Ich-Säule / Anfang der Therapie (15:10)
4. Bedeutung des Plauderns in der Therapie / Positiver Krankheitsgewinn (28:34)
5. Problemsatz: Du musst etwas verändern / Schuldzuweisung / Fokussierung auf die Resourcen / Wo ist etwas in die Dysbalance geraten? / Wo fehlt etwas? / TN-Fragen und Feedback / Thema Suizidalität (38:55)
6. Warum beschäftige ich mich als Therapeutin mit der Thematik Krebs und Tod? Eigene Klärung als Therapeut {HM 13} / Professionelle Distanz wahren / Eigenfürsorge als Behandlerin / Hilfe holen von Kollegen (57:06)
7. Selbstschutz / Schützende Kleidungsfarben / Supervision / Räuchern / Amulette und Rituale (66:43)
Tag 2 - Teil 4 (Gesamtlänge 40:49)
1. Der hypergische Typ und der hypotone Typ (00:00)
2. Palliative Begleitung, Sterben und Tod {HM 13} / Patient bestimmt das Tempo der Auseinandersetzung / Zeit und Lebensqualität / Hausbesuche / Austherapiert und nicht aussortiert / Phasen des Sterbeprozesses / Wo können wir wie homöopathisch
unterstützen? (03:02)
3. Einbeziehung der Angehörigen / Sterben ist individuell / Palliativstationen und Hospizanbindung / Zeitpunkt für den Einstieg in die palliative Versorgung / Was ist Erfolg in der Onkologie? (14:54)
4. Ehrenamtliche Sterbebegleitung / Frage der Honorierung der therapeutischen Begleitung / Empfehlung für Palliativmedizin (29:48)
5. Umgang mit Vorwürfen und Hoffnungslosigkeit / Hilflosigkeitsempfinden / Was ist (therapeutischer) Erfolg? / Klärung der Veränderungen gemeinsam mit dem Patienten / Befund ist nicht Befinden (39:14)
Tag 2 - Teil 5 (Gesamtlänge 31:12)
1. Fachfragen-Runde / Rezeptierung in der Phytotherapie (00:00)
2. Tumorformel und Kennzeichnung / Tumorformel und Überlebenswahrscheinlichkeit (04:08)
3. Weitere TN-Fragen: Narbenentstörung / Schmerzmittel bei Krebs / Weihrauch, Harpagophytum / Die Wohltat schulmedizinischer Schmerzmittel (18:33)
Angaben in {geschweiften Klammern}:CT = KS-2303_Cornelia_Titzmann_-_Krebserkrankungen_-_Begleitmaterial, Seitenzahl
HM = KS-2303_Heike_Martens_-_Krebserkrankungen_-_Skript, Seitenzahl
Heike Martens
Heike Martens war 13 Jahre lang Krankenschwester an verschiedenen onkologischen Unikliniken mit Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie und Knochenmarkstransplantationen. Seit 1991 niedergelassen als Heilpraktikerin in eigener Praxis mit Ausrichtung auf komplementäre Krebstherapie, Psychoonkologie, Homöopathie und Ohrakupunktur. Neben ihrer Lehrtätigkeit war sie bis 2002 Vorstandsmitglied im Arbeitskreis komplementäre Onkologie deutscher Heilpraktiker AKODH und bis 2005 Vorstandsmitglied im Beratungszentrum für ganzheitliche Krebstherapie.
Nähere Informationen über unsere Autorin Heike Martens (Webseite): http://www.praxis-mommsen.de/martens.html
Cornelia Titzmann

Seit 1987 Tätigkeit als Heilpraktikerin in eigener Praxis mit den therapeutischen Schwerpunkten Pflanzenheilkunde, Homöopathie und klassischen Naturheilweisen, Lehrtätigkeit an verschiedenen Heilpraktikerschulen und Volkshochschulen, 1994 Mitbegründerin und seither Schulleiterin des IfP (Institut für Phytotherapie) in Berlin, Mutter von drei Kindern.
Nähere Informationen über unsere Autorin Cornelia Titzmann (Webseite): https://www.corneliatitzmann.de
10 MP3-Audio-Dateien plus 2 PDF-Materialdateien (Skript, Handouts) als ZIP-Download.
Schmuck-/CoverbildViscum album L. © Andrzej Konstantynowicz, May 21, 2005 (https://identify.plantnet.org/k-world-flora/observations/1012409513, Lizenz: CC BY SA 3.0) Wir danken dem/der FotografIn herzlich für die Erlaubnis zur Nutzung dieses Bildes!
We thank the photographer very much for the permission to use this picture!
Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de
Produktabbildung
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Produktform
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Dieser Titel (Inhalt des Produkts) enthält fachkundliche Informationen für/über Heilberufe und heilkundliche Anwendungen, jedoch keine Werbung für bestimmte Heilmittel/-behandlungen. Er gibt ausschließlich die persönliche Meinung und subjektive Erfahrung des/der jeweiligen Autor*in*nen wieder. Keinesfalls können bestimmte Inhalte, insbesondere im Medium wiedergegebene Hinweise zu medizinischen Anwendungen (z. B. zur Einnahme bestimmer Arzneien) als konkreter Ratgeber oder gar Anleitung zur (Selbst-)Behandlung verstanden werden, insbesondere nicht von medizinischen Laien. Im Falle eines Behandlungsbedarfs halten Sie bitte Rücksprache mit professionellen Therapeut*innen, inbesondere Ihrem Hausarzt/Ärztin, um mögliche gesundheitliche Folgen und Schäden einer unprofessionellen Eigenanwendung zu vermeiden.
Fachverband Deutscher Heilpraktiker, Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., Seminar an der Samuel-Hahnemann-Schule Berlin, 4./5. November 2023
Hinweis für Seminarteilnehmer*innen
Wenn Sie persönlich an diesem Seminar teilgenommen haben, können Sie die Aufzeichnung zum stark reduzierten Preis (nur) für Teilnehmer (= 30% Rabatt auf den regulären Preis) erhalten:
Download-Version: 48.30 statt regulär 69.00 €
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