Dr. Klaus Roman Hör
Wolfsmilchgewächse, Kakteen und Primelartige. Homöopathische Arzneien der Pflanzenfamilien Euphorbiaceae, Cactaceae und der Ordnung Primulales
In seinem zweiten Usedom-Seminar präsentiert der bekannte, seit über 50 Jahren praktizierende homöopathische Arzt Dr. Klaus Roman Hör erneut drei Pflanzengruppen mit einem enormen, doch bislang wenig erschlossenen homöopathischen Potenzial. Basierend auf seiner immensen Praxiserfahrung stellt Hör die umfangreichen, jedoch schwer greifbaren Familien der Wolfsmilchgewächse, Kakteen sowie die Ordnung der Primelartigen vor. Besprochen werden ca. 25 Arzneimittel, darunter bekanntere wie Cactus grandiflorus oder Hura brasiliensis, aber auch viele unbekannte wie Opuntia vulgaris oder Cereus bonplandii.
Dabei bezieht der erfahrene Behandler und Dozent nicht nur die bereits verfügbare homöopathische Materia medica (relevante Symptome und Rubriken) ein, sondern auch die Signatur und die traditionelle Nutzung der Pflanzenarten inner- und außerhalb der Medizin. Ausgehend von den konkreten praktischen Erfahrungen der hier präsentierten Fälle, verbindet er die verschiedenen Betrachtungsebenen zu den Kernthemen der Arzneigruppen und ihrer einzelnen Vertreter und macht so ihre geistig-emotionalen Botschaften verständlich. Nebenbei erhalten die Hörer lehrreiche Einblicke in wichtige Besonderheiten der Fallaufnahme, neuralgische Punkte der Fragetechnik und in eine sinnvolle Symptomauswahl bei der Fallanalyse und Repertorisation.
Dabei zeigt sich wie wichtig sowohl die verbale als auch nonverbale Erfassung des Patienten ist und wie sich kleine Hinweise nicht selten als Schlüssel zum richtigen Mittel erweisen. Hörs Überlegungen zur Arzneiverordnung sind auch deshalb bestens nachvollziehbar, weil er auf offene und sympathisch ehrliche Weise auch seine Fehlverordnungen bespricht und analysiert. Hörs breite und tiefe Materia-Medica-Kenntnisse, für die er besonders geschätzt wird, beweist er immer wieder bei der Differenzierung einzelner Mittel gegenüber anderen Arzneien und Arzneifamilien. Somit dient das Seminar sowohl der Auffrischung bekannter Mittel als auch der Erschließung bislang unbekannter Arzneien.
Bei den Erkrankungsbildern der drei Arzneigruppen stehen schwerpunktmäßig Haut-, Gastrointestinal- und Herzprobleme im Mittelpunkt. Hörs didaktisches Anliegen ist jedoch weniger die klinische Ebene als die Entwicklung eines Verständnisses für die geistig-emotionale Ebene der behandelten Patienten und der jeweils passenden Arzneien und Gruppen. So finden wir bei den Euphorbien und Kakteen vor allem Kontaktschwierigkeiten, Selbstbeschränkungen und narzisstische Züge. Beide Gruppen zeichnen sich durch abweisendes Verhalten aus ("stachlig" wie Kakteen oder dornig, verholzt und giftig wie Wolfsmilchgewächse). Typischerweise nehmen sie keine Hilfe an: "Sie brauchen niemanden." (DD Natrium mur.). Bei den Primeln finden wir hingegen die Problematik einer übermäßigen Opfer- und Hilfsbereitschaft.
Obwohl die Arzneifamilien der Euphorbien (Euphorbiaceae = Wolfsmilchgewächse), Kakteen (Cactaceae) und auch die Ordnung der Primulales (Primelartige) mehrere Tausend Arten umfassen, sind sie in den großen Repertorien noch immer unterrepräsentiert und daher in ihren homöopathischen Anwendungsmöglichkeiten kaum oder lediglich einseitig bekannt. Insofern sind Hörs beliebte Rubrikenvergleiche und seine Begründungen für die Nutzung bestimmter Rubriken zusätzlich lehrreich. Darüber hinaus fasst der Dozent die wesentlichen Merkmale der einzelnen Arzneien als Vertretern ihrer Familien pointiert zusammen und stellt sie anderen Mitteln und Arzneigruppen - auch aus den beiden anderen Naturreichen (Mineralien, Tiere) - gekonnt gegenüber.
Ein halbes Jahrhundert Praxiserfahrung verbindet sich mit Hörs schier unerschöpflicher Fähigkeit, wichtige Leitsymptome, Gemeinsamkeiten und Unterscheidungsmerkmale der Naturreiche und ihrer Familien pointiert herauszuarbeiten. Daraus resultieren bei den hier vorgestellten Euphorbien, Kakteen und Primelgewächsen kompakte Essenzen und relevante Marker. Wir lernen, diese drei bislang unterschätzten Arzneigruppen sowohl untereinander als auch gegenüber anderen Arzneien und Gruppen klarer abzugrenzen und sie als alternative Verordnungsideen künftig häufiger in Betracht zu ziehen.
 
Hörprobe 2 (Croton tiglium)
Hörprobe 3 (Primula obconica)
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- Artikel-Nr.: US-217
- Abspieldauer (ca.): 13 Std. 49 Min.
- Edition: US (Usedom Seminare Gramsch)
- Schlüsselworte: Acalypha indica Allium cepa Altruismus Anagallis Anagallis arvensis Anhalonium Anhalonium Lewinii Arsenicum album Arsenicum sulfuratum flavum Cactaceae Cactus grandiflorus Carassius auratus Carbon-Gruppe Carnegiea gigantea Cassava Cereus bonplandii Cereus serpentinus China Croton tigl. Cyclamen europaeum Darmerkrankungen Euphorbia resinifera Euphorbiaceae Harrisia bonplandii Herzkrankheiten Hura brasiliensis Isolation Jatropha curcas Justicia Kakteen Kalium ars. Kalium brom. Kalium-Salze Kontaktschwierigkeiten Leprominium Mancinella Mercurialis perennis Natrium-Salze Opuntia albispina Opuntia vulgaris Panacea arvensis Phosphor Primelartige Primula obconica Primula veris Primulales Ricinus communis Schlangen Stillingia sylvatica Veratrum album
In seinem zweiten Usedom-Seminar präsentiert der bekannte, seit über 50 Jahren praktizierende homöopathische Arzt Dr. Klaus Roman Hör erneut drei Pflanzengruppen mit einem enormen, doch bislang wenig erschlossenen homöopathischen Potenzial. Basierend auf seiner immensen Praxiserfahrung stellt Hör die umfangreichen, jedoch schwer greifbaren Familien der Wolfsmilchgewächse, Kakteen sowie die Ordnung der Primelartigen vor. Besprochen werden ca. 25 Arzneimittel, darunter bekanntere wie Cactus grandiflorus oder Hura brasiliensis, aber auch viele unbekannte wie Opuntia vulgaris oder Cereus bonplandii.
Dabei bezieht der erfahrene Behandler und Dozent nicht nur die bereits verfügbare homöopathische Materia medica (relevante Symptome und Rubriken) ein, sondern auch die Signatur und die traditionelle Nutzung der Pflanzenarten inner- und außerhalb der Medizin. Ausgehend von den konkreten praktischen Erfahrungen der hier präsentierten Fälle, verbindet er die verschiedenen Betrachtungsebenen zu den Kernthemen der Arzneigruppen und ihrer einzelnen Vertreter und macht so ihre geistig-emotionalen Botschaften verständlich. Nebenbei erhalten die Hörer lehrreiche Einblicke in wichtige Besonderheiten der Fallaufnahme, neuralgische Punkte der Fragetechnik und in eine sinnvolle Symptomauswahl bei der Fallanalyse und Repertorisation.
Dabei zeigt sich wie wichtig sowohl die verbale als auch nonverbale Erfassung des Patienten ist und wie sich kleine Hinweise nicht selten als Schlüssel zum richtigen Mittel erweisen. Hörs Überlegungen zur Arzneiverordnung sind auch deshalb bestens nachvollziehbar, weil er auf offene und sympathisch ehrliche Weise auch seine Fehlverordnungen bespricht und analysiert. Hörs breite und tiefe Materia-Medica-Kenntnisse, für die er besonders geschätzt wird, beweist er immer wieder bei der Differenzierung einzelner Mittel gegenüber anderen Arzneien und Arzneifamilien. Somit dient das Seminar sowohl der Auffrischung bekannter Mittel als auch der Erschließung bislang unbekannter Arzneien.
Bei den Erkrankungsbildern der drei Arzneigruppen stehen schwerpunktmäßig Haut-, Gastrointestinal- und Herzprobleme im Mittelpunkt. Hörs didaktisches Anliegen ist jedoch weniger die klinische Ebene als die Entwicklung eines Verständnisses für die geistig-emotionale Ebene der behandelten Patienten und der jeweils passenden Arzneien und Gruppen. So finden wir bei den Euphorbien und Kakteen vor allem Kontaktschwierigkeiten, Selbstbeschränkungen und narzisstische Züge. Beide Gruppen zeichnen sich durch abweisendes Verhalten aus ("stachlig" wie Kakteen oder dornig, verholzt und giftig wie Wolfsmilchgewächse). Typischerweise nehmen sie keine Hilfe an: "Sie brauchen niemanden." (DD Natrium mur.). Bei den Primeln finden wir hingegen die Problematik einer übermäßigen Opfer- und Hilfsbereitschaft.
Obwohl die Arzneifamilien der Euphorbien (Euphorbiaceae = Wolfsmilchgewächse), Kakteen (Cactaceae) und auch die Ordnung der Primulales (Primelartige) mehrere Tausend Arten umfassen, sind sie in den großen Repertorien noch immer unterrepräsentiert und daher in ihren homöopathischen Anwendungsmöglichkeiten kaum oder lediglich einseitig bekannt. Insofern sind Hörs beliebte Rubrikenvergleiche und seine Begründungen für die Nutzung bestimmter Rubriken zusätzlich lehrreich. Darüber hinaus fasst der Dozent die wesentlichen Merkmale der einzelnen Arzneien als Vertretern ihrer Familien pointiert zusammen und stellt sie anderen Mitteln und Arzneigruppen - auch aus den beiden anderen Naturreichen (Mineralien, Tiere) - gekonnt gegenüber.
Einige Merkmale und Vertreter der Gruppen:
Euphorbiaceae: Kontakt ist belastend, meiden Kontakt mit Menschen, stattdessen Zuneigung zu Tieren; fühlen sich leicht angegriffen (DD Compositae). Freiwillige Isolation, glauben aber, dass andere sie meiden (Hura), suchen Kontakt zum Überirdischen / Gott. Organische Affinität besonders zur Haut.
Arzneien: Euphorbium resinifera, Mancinella (DD Kaliums), Ricinus communis, Croton tiglium, Hura brasiliensis, Mercurialis perennis
Cactaceae: emotional unstet, Partnerwechsel nach Enttäuschung, genussarm, idealistisch, narzisstisch, wollen führen und kontrollieren, keine Empathie. "Sticheln, schlecht reden", Mangel an Moral, Isolation, Neigung über andere herzuziehen, Hadern mit Gott, Fluchen, Rachegelüste, verbale Gewalt, Mangel an Impulskontrolle.
Arzneien: Cactus grandiflorus, Anhalonium, Carnegiea gigantea, Cereus bonplandii, Cereus serpentinus, Opuntia vulgaris (Feigenkaktus), Opuntia albispina (Scheibenkaktus)
Primulaceae: opferbereit, altruistisch, lassen sich leicht ausnutzen, sehen alles positiv, beschönigen alles, verzichten zugunsten anderer, vernünftig, Pflichtbewusstsein, fühlen sich verantwortlich für Familienprobleme, starke Verbindung zu Tieren, Sexualität schambehaftet, schwacher Selbstwert, Schuldgefühle, Unzufriedenheit mit sich selbst, eigene Schwächen nicht akzeptieren.
Arzneien: Anagallis arvensis = Panacea arvensis (Acker-Gauchheil), Primula veris, Cyclamen, Primula obconica (Becher-Primel)
Ergänzt und differenzialdiagnostisch bereichert werden die besprochenen Gruppen zusätzlich durch Exkurse zu anderen Arzneien (Beispiel: Arsenicum sulfuratum flavum = gelbes Schwefelarsenik). Zur Sprache kommt auch das jeweilige Miasma, für das sich spezifische arzneiliche Hinweise finden lassen. Bei verschiedenen Fällen differenziert Hör auch ganze Rubriken oder klinische Entitäten - eines seiner Steckenpferde. Welche Arzneimittel kommen beispielsweise bei Autismus gehäuft in Frage und wie unterscheiden sich ihre autistischen Schwerpunktaspekte?
Gewissermaßen als Bonus stellt Hör zum Ende des Seminars noch ein besonderes Tier vor: den Goldfisch (Carassius auratus). Dieser weithin bekannte, farblich auffällige und doch etwas banal wirkende Zierfisch ist ein verkanntes, jedoch zunehmend oft passendes Mittel bei hypersensiblen Menschen, die in den letzten Jahren immer häufiger homöopathische Praxen aufsuchen, darunter Patienten mit der Diagnose "Hochsensibilität". Vom Goldfisch lässt sich ein interessanter Bogen zu den Primeln schlagen, der zugleich grundlegende Unterschiede zwischen dem Pflanzen- und Tierreich erkennbar macht.
Ein halbes Jahrhundert Praxiserfahrung verbindet sich mit Hörs schier unerschöpflicher Fähigkeit, wichtige Leitsymptome, Gemeinsamkeiten und Unterscheidungsmerkmale der Naturreiche und ihrer Familien pointiert herauszuarbeiten. Daraus resultieren bei den hier vorgestellten Euphorbien, Kakteen und Primelgewächsen kompakte Essenzen und relevante Marker. Wir lernen, diese drei bislang unterschätzten Arzneigruppen sowohl untereinander als auch gegenüber anderen Arzneien und Gruppen klarer abzugrenzen und sie als alternative Verordnungsideen künftig häufiger in Betracht zu ziehen.
Fälle
- Mann (49): blutiger Husten und Durchfälle → Acalypha indica
- Mann (68): Pollinose → Euphorbia resinifera
- Mann (48): Immunschwäche HIV → Mancinella
- Frau (39): Gallenbeschwerden → Ricinus communis
- Junge (10): Durchfall mit Hautausschlägen → Croton tiglium
- Mann (44): Hypertonie → Hura brasiliensis
- Mann (52): Xerostomie → Mercurialis perennis
- Mann (40): kardiale Arhythmien → Cactus grandiflorus
- Mann (24): Autismus → Anhalonium Lewinii
- Frau (29): Postpartales Erschöpfungssyndrom → Cereus bonplandii
- Mann (58): Amöbenruhr mit Fieberanfällen → Opuntia vulgaris
- Frau (27): Trockenes Ekzem an den Händen → Anagallis arvensis
- Mann: Leberzirrhose/Schwindel/Rheuma → Primula veris
- Mädchen (9): Aphten und atopisches Ekzem → Cyclamen
- Frau (54): Kopfschmerzen → Panacea arvensis
Ausführlich besprochene Arzneien
| Historischer Name | Aktueller botanischer Name | Deutscher Trivialname |
| EUPHORBIEN | EUPHORBIACEAE | WOLFSMILCHGEWÄCHSE |
| Acalypha indica | Acalypha indica | Indische Acalypha / Indisches Brennnesselblatt |
| Euphorbia resinifera | Euphorbia resinifera | Harz-Wolfsmilch |
| Mancinella | Hippomane mancinella | Manchinelbaum |
| Ricinus communis | Ricinus communis | Wunderbaum / Rizinus |
| Croton tiglium | Croton tiglium | Purgier-Kroton |
| Hura brasiliensis | Hura crepitans | Sandbüchsenbaum |
| Mercurialis perennis | Mercurialis perennis | Wald-Bingelkraut |
| CACTACEAE | CACTACEAE | KAKTEEN |
| Cactus grandiflorus | Selenicereus grandiflorus | Königin der Nacht |
| Anhalonium lewinii | Lophophora williamsii | Peyote-Kaktus |
| Cereus bonplandii | Harrisia bonplandii | Bonpland-Säulenkaktus |
| Opuntia vulgaris | Opuntia ficus-indica | Feigenkaktus |
| PRIMULALES | PRIMULALES | PRIMELN |
| Anagallis arvensis | Lysimachia arvensis | Acker-Gauchheil |
| Primula veris | Primula veris | Wiesen-Schlüsselblume |
| Cyclamen | Cyclamen (Gattung) | Alpenveilchen |
| Panacea arvensis | Anacyclus arvensis | Acker-Hundskamille |
1. Begrüßung / Ausblick auf die drei Pflanzenfamilien mit 50-60 Arzneimitteln (00:00)
2. Fall 1 (Mann, 49): Einsatz im Kongo / Durchfall, Fieber, Husten, Gewichtsabnahme (02:27)
3. Fall 1: Besprechung: auffällige Symptome / DD nahrungsmittelinduzierte Enteritis: Arsen / Repertorisation (12:33)
4. Alternative Überlegungen zu Arsen / Phosphor / Dulcamara / Ferrum ars. / Acalypha indica (20:41)
5. Acalypha indica (Euphorbiaceae) / Krebs Darm, Lunge / DD Schlangen, Erigeron canadensis, Abrotanum (27:24)
6. Appetiterhaltung / sonstige Palliativmittel bei Krebs / Q-Potenzen bei Krebs (35:02)
7. Wie finden wir Gemeinsamkeiten von Pflanzenfamilien? / Beispiel Compositae / Die Euphorbiaceae (41:35)
8. Beispiele einiger Euphorbien mit DD und Erkrankungsbildern (49:02)
9. Euphorbien im Repertorium nicht ausreichend vertreten / Nutzung bei Naturvölkern / hautreizend, karzinogen (56:11)
10. Dt. Arzt Eberhard von Koenens Wechsel von der Schulmedizin zur Naturmedizin / Signatur von Euphorbien / Latex / widerstandsfähige Haut / Explosionsartige Samenausbreitung (65:13)
11. Gemeinsamkeiten der 25 Euphorbien: Toxizität, Korrosion, Kontaktmeidung, leicht angegriffen / freiwillige Isolation / Kontakt zum Überirdischen (76:36)
12. Fall 2 (Mann, 68): Pollinose / Symptombeschreibung / DD: Allium cepa (85:30)
13. Fall 2: Repertorisation / Euphorbium resinifera / All-c unterdrückt sehr häufig (93:31)
14. Fall 2: Verordnung Euphorbium resinifera / Hauptsymptome, Keynote (101:34)
15. Euphorbium resinifera: Brauchen niemanden, nehmen keine Hilfe an / DD Cactaceae + Ammoniums / Weitere klinische Probleme (107:48)
16. Euphorbium resinifera: syphilitisches Miasma / DD Natriums (119:59)
17. Knochenmetastasen / DD Fluor-Salze / DD Arsen (129:08)
Teil 2 (76:33)
1. Schwierige Erfassung der Euphorbien / kein echtes Thema, unbekannte tiefere psychische Struktur / Zusammenfassung der bisher gefundenen Gemeinsamkeiten / DD: Natriums (Trauma-Ursache) / Akutfälle in der Praxis (00:00)
2. Fall 3 (Mann, 49): Rezidivierende Stomatitis ulcerosa / HIV Immunschwäche (06:27)
3. Fall 3: Wichtige Symptome / Repertorisation / Mancinella (18:16)
4. Fall 3: Verordnung Mancinella / Folgemittel Arsen / DD Kaliums (24:45)
5. Kalium bromatum: Grenzauflösungen / Reue / Schuld / Schuldkomplex bei Mancinella / DD Solanaceae, Thuja (37:11)
6. Mancinella bei Kindern: Horrorfilme nicht verkraften / Beschäftigung mit dem Transzendentalen / Bettnässen, Sprachlosigkeit nach Trauma / religiöser Fanatismus (44:41)
7. Exkurs: Ars-sulf-fl / Praxis-Fall: Helicobacter mit Mundgeruch / Andere AM mit Fanatismus (53:00)
8. Klinische Indikationen von Mancinella mit DD div. AM (62:32)
Teil 3 (84:53)
1. Fall 4 (Frau, 39): "graue Maus", Gallensteine, Koliken (00:00)
2. Mehrere erfolglose Verordnungen / Akute Gallenkolik / Symptome für Rep. (06:41)
3. China erfolglos / China-Persönlichkeit (11:34)
4. China-Fall / Fall 4: Chinin-ars, Carboneum sulf., Chel, Podophyllum (18:49)
5. Leitsymptom "Mangel an Attraktivität": Euphorbiaceae / Ricinus communis / Durchfall- und Abtreibungsmittel / Beziehungsprobleme / schlechte Kommunikationsfähigkeit / schlechte Assimilation (25:16)
6. DD andere Durchfallmittel (explosionsartig) (34:03)
7. Fall 4: Weiterer Verlauf / Exkurs zu Insekten (45:11)
8. Cassava (Maniok) / Prüfungssymptome (53:47)
9. Jatropha curcas (Purgiermittel) ähnl. Croton tiglium und Ars. / Enteritis / Cholera, Lebensmittelvergiftungen / Pseudo-Meningismus (62:44)
10. Stillingia sylvatica / Arthrosen / DD Rhus-tox / Post-Zoster-Arzneien (70:45)
Teil 4 (92:51)
1. Fallaufnahme als wichtigster Teil der Arbeit/ Was für den Patienten wichtig ist, muss für die Arznei wichtig sein (00:00)
2. Fall 5 (Junge, 10) / Fallaufnahme / mangelnde soziale Kompetenz / Problemkind / Durchfall mit Hautausschlägen (10:24)
3. Fall 5: Erfassung des Kernthemas, wichtige Symptome / Repertorisation (20:03)
4. Fall 5: Croton tiglium / Darmspezifisches AM / Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Milcheiweißallergien / alternierende Symptome (27:22)
5. Fall 5: Euphorbientypische Hautausschläge / Logorrhoe / Selbstbezogenheit/ DD Araceae, Arundinaceae / Caladium zur Raucherentwöhnung (38:08)
6. Fall 5: Verlauf / Erfahrungen mit Croton t. (49:41)
7. Fall 6 (Mann, 44): Hypertonie / Fallaufnahme (55:00)
8. Fall 6: Kern-Thema / Repertorisation / Hura brasiliensis / Pulsatilla / Hura als Aschenputtel (62:06)
9. Hura: Syphilitische Arznei / Essstörungen / Borderline / sich beißen / DD Lyssinum / Lepra / Folge von Mobbing (70:01)
10. Beispiel-Fall Aurum - Hura / Erfahrungen mit Hura / DD Baryta carbonica (80:57)
Teil 5 (63:50)
1. Weitere Indikation Hura: Mütter mit Schuldkomplex / DD Leprominium (Lepra-Nosode) / Hura psorisch + syphilitisch (00:00)
2. Fall 7 (Mann, 52): Xerostomie (Mundtrockenheit) / Fallaufnahme (10:17)
3. Fall 7: Erste Verordnung Bryonia / Arsen / Nux-vomica / Kali-c / Repertorisation/ Mercurialis perennis (17:51)
4. Hura und Mercurialis: kein dissoziales Wesen (DD andere Euphorbien) (24:45)
5. Wichtige Mittel für Tics / Heißer Atem / DD / Kalium bichrom. (34:34)
6. Gefühl von Enge, Band um den Kopf / DD: Carb-ac und andere Carbons (41:10)
7. Liste der Euphorbien (53:55)
Teil 6 (111:48)
1. Fall 8 (Mann, 40): Kardiale Arhythmien / Fallaufnahme / Cactus (00:00)
2. Cactus: Träume / Grenzerfahrungen / Brustsymptome / Lebensstil / Partnerschaftsprobleme (08:05)
3. Fall 8: Cactus LM-Potenzen / Fallverlauf (16:43)
4. Repertorisation / DD: Spigelia / Schlangen (ausführlich) (23:45)
5. Naja tripudians (36:44)
6. Cactaceae / Eigenschaften und Vorkommen der Pflanzen (42:47)
7. Menschentypen / Brust- und Herzsymptome / Intensität der Schmerzen / oft junge sportliche Patienten / diszipliniert und gestresst aus Angst vor dem Tod / verzichten auf alles / hadern mit dem Schicksal (49:13)
8. Beschränkung des Lebens auf das Notwendigste / wie in einem Käfig / kontrolliert, manipulativ (57:52)
9. Cactaceae: Träume / DD: nochmal Schlangen / DD digitalis / Liste der Arzneimittel der Cactaceae (66:37)
10. Fall 9 (Mann, 24): Autismus / Fallaufnahme (78:38)
11. Fall 9: Erste Verordnung Opium / Stramonium / Bufo / Tarantula (84:38)
12. Anhalonium: Beschreibung der Pflanze und Inhaltsstoffe (Meskalin) (90:33)
13. Fallbeispiel: Patienten konnte Erdbeben vorausspüren / DD Carassius auratus (Goldfisch) (98:22)
14. Anhalonium: Typische Merkmale: in eigener Welt leben, aggressiv wenn gestört, als ob unter Drogen, ADS, Anorexie, ritualhafte Handlungen (103:51)
Teil 7 (72:05)
1. Anhalonium: Bedürfnislosigkeit, ausgeschaltete Gefühle, Fragmentierung der Persönlichkeit (00:00)
2. Carnegiea gigantea / Besprechung ohne Fall (07:04)
3. Fall 10 (Frau, 29): Postpartale Depression (19:31)
4. Fall 10: Anacardium / Nux-v / Nat-m / Bell / Leitsymptom: als ob Herz festgezurrt / Cereus bonplandii: Wut, Fluchen, N. z. Gewalt, Narzissmus, Angina pectoris, idealistisch, M. a. -Empathie (25:24)
5. Cereus serpentinus: Leben ohne Freude / Projektion von Schuld auf Gott, schlechte Impulskontrolle (39:12)
6. Fall 11 (Mann, 58): Darminfektion (Amöbenruhr) mit starker Übelkeit / Fieberanfälle / Repertorisation / Opuntia vulgaris / DD Veratrum / Beten: mit Gott hadern (45:35)
7. Opuntia albispina: Hader mit Gott, Fluchen, Rachegelüste (59:12)
Teil 8 (95:55)
1. Primulales / Fall 12 (Frau, 27J): Fallaufnahme (00:00)
2. Fall 12: Wichtige Symptome (Harmoniesucht, Empfindsamkeit, Herpes, Menses besser) / Pflanzenarzneien meist Beziehungsprobleme (14:31)
3. Fall 12: Repertorisation / Polychreste (25:10)
4. Anagallis arvensis - Primel der Haut (33:50)
5. heißes Wasser amel. DD Anacardiaceae u.a. / ehrlich, treu, anständig (41:31)
6. AM-Liste der Primeln mit Hauptindikationen (53:22)
7. Primeln: allg. Verhalten / Persönlichkeitsstruktur / Hilfs- und Opferbereitschaft / Altruismus / Beschönigung / Pflichtbewusstsein / schambehaftete Sexualität (66:06)
8. Verantwortungsgefühl DD zu anderen AM / Repertoriumsrubrik (76:23)
9. Fall 13, Mann / Leberzirrhose durch Alkoholismus / Rheuma / Primula veris (88:31)
Teil 9 (93:03)
1. Nachtrag zu Fall 12 / Fallverlauf / Veranstaltungshinweis (00:00)
2. Fall 14 (Mädchen, 9 J: Aphten, atopisches Ekzem/ Cyclamen / Fall von Massimo Mangialavori / DD Magnesium-Gruppe (07:25)
3. Leitsymptome und DD Pulsatilla / Hauptindikationen / Repertorisation (15:34)
3. Primula obconica ohne Fall (28:57)
4. Fall 15 (Frau 54): Kopfschmerzen / Fallaufnahme (32:38)
5. Repertorisation / Panacea arvensis (39:07)
6. Fall 15: Leitsymptome: eigene Schwächen nicht anerkennen / unzufrieden mit sich selbst (44:44)
7. Exkurs: Carassius auratus (Goldfisch) / Größte Sensitivität / Strahlen und Wellen / Isolationsgefühl / Gefühle nicht äußern / Konzentrationsstörungen / Smog, Wasseradern (60:26)
8. DD Phosphor, Kali-c, Osmium metallicum, X-Ray (70:13)
9. Bezug Carassius auratus zu Primeln (86:54)
Dr. Klaus Roman Hör

Dr. med. Klaus-Roman Hör, Jahrgang 1950, wurde 1980 infolge eines einschneidenden Erlebnisses auf die homöopathische Heilweise aufmerksam.
Zuerst unter Dr. Michael Barthel und Dr. Willibald Gawlik als Tutoren, ließ er sich weiter von Dr. Vassilis Ghegas über viele Jahre hinweg schulen, um sich dann Dr. Massimo Mangialavori und dessen komplexer Sicht der Homöopathie zuzuwenden.
Seit über 30 Jahren ist er als Zahnarzt und homöopathischer Arzt in Waldmünchen/Bayern niedergelassen, wendet er die Homöopathie im gesamten Behandlungsspektrum der Allgemeinmedizin und Geburtshilfe an.
Seit 20 Jahren auch in der Ausbildung homöopathischer Ärzte im DZVhÄ tätig. Der Qualitätszirkel/Arbeitskreis Regensburg besteht unter seiner Leitung seit 1988. Die regionale Gruppe Regensburg im LV Bayern leitet er seit 1990. Regelmäßige Vorlesungen seit vielen Jahren in Bad Herrenalb, auf Kreta, Mallorca und in Windhoek/Namibia.
Weitere Tätigkeiten: Notarzt und Leitender Notarzt im Landkreis Cham, Betreuungsarzt im örtlichen BRK und Kneipp-Verein Waldmünchen
(c) DZVhÄ (Bundesverband)
9 Dateien/Teile als MP3-Download.
Schmuck-/CoverbildEuphorbiacea, Cactaceae, Primulales Komposition (KI-Kreation von ChatGPT © HomSym
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Seminare Dr. Christin Gramsch, Hotel Pommerscher Hof, Seebad Heringsdorf, Usedom, 8.-10. September 2017
Infos: Homöopathie-Seminare auf Usedom
http://www.homöopathie-usedom.de/8257.html Telefon: 038378 801061
