Andreas Krüger
Verabreichungsformen homöopathischer Mittel. 45 Jahre Erfahrung mit Kügelchen, Zettel, Haaren, Kristallen oder Stirnstrich.
Die 71. Homöopathietage werden von der Tagungsleiterin Mia Maria Kochendörfer, dem gemeinsamen Schullied "Wechselnde Pfade" und einer "Engel-Ansprache" eröffnet. Im ersten Vortrag der Tagung teilt Schulleiter Andreas Krüger seine 45 Jahre langen Erfahrungen mit unterschiedlichen Verabreichungsformen homöopathischer Arzneien. Nicht immer sind standardisierte Globuli oder Dilutionen zur Hand, beispielsweise wenn ein Patient gerade auf Reisen ist oder eine seltenere Arznei weder in der eigenen Praxis noch in umliegenden Apotheken verfügbar ist.
Dann bieten sich womöglich andere Arzneigaben an, die in der klassischen Homöopathie allerdings sehr umstritten sind, z. B. die Zettelmethode, die Haarmethode oder der Stirnstrich nach Dr. Zeeden (vgl. Vortrag von Dr. Heinrich Zeeden). Zunächst würdigt Krüger zwei seiner früheren Lehrer, die gegenüber methodischen Fragen stets pragmatisch handelten: Prof. Mathias Dorcsi (†), eine Ikone der Homöopathie, sowie der Berliner Arzt Dr. Volker Rohleder (†). Dorcsi war der Ansicht: "Es gibt so viele Homöopathien wie es Homöopathen gibt." Auf der anderen Seite steht Hahnemanns strenger Satz "Machts nach, aber machts genau nach!", den Jürgen Becker, ebenfalls ein ehemaliger Lehrer und ein großes Vorbild Krügers, erweiterte: "Machts weiter, aber machts wahrhaftig weiter."
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- Artikel-Nr.: HT-7101
- Abspieldauer (ca.): 1 Std. 00 Min.
- Edition: HT (Berliner Homöopathietage)
- Schlüsselworte: Arthur Lutze Arzneigabe Globuli Homöo-Kinesiologie Stirnstrich Testung Verabreichungsform Verschreibung Zettelmethode
Die 71. Homöopathietage werden von der Tagungsleiterin Mia Maria Kochendörfer, dem gemeinsamen Schullied "Wechselnde Pfade" und einer "Engel-Ansprache" eröffnet. Im ersten Vortrag der Tagung teilt Schulleiter Andreas Krüger seine 45 Jahre langen Erfahrungen mit unterschiedlichen Verabreichungsformen homöopathischer Arzneien. Nicht immer sind standardisierte Globuli oder Dilutionen zur Hand, beispielsweise wenn ein Patient gerade auf Reisen ist oder eine seltenere Arznei weder in der eigenen Praxis noch in umliegenden Apotheken verfügbar ist.
Dann bieten sich womöglich andere Arzneigaben an, die in der klassischen Homöopathie allerdings sehr umstritten sind, z. B. die Zettelmethode, die Haarmethode oder der Stirnstrich nach Dr. Zeeden (vgl. Vortrag von Dr. Heinrich Zeeden). Zunächst würdigt Krüger zwei seiner früheren Lehrer, die gegenüber methodischen Fragen stets pragmatisch handelten: Prof. Mathias Dorcsi (†), eine Ikone der Homöopathie, sowie der Berliner Arzt Dr. Volker Rohleder (†). Dorcsi war der Ansicht: "Es gibt so viele Homöopathien wie es Homöopathen gibt." Auf der anderen Seite steht Hahnemanns strenger Satz "Machts nach, aber machts genau nach!", den Jürgen Becker, ebenfalls ein ehemaliger Lehrer und ein großes Vorbild Krügers, erweiterte: "Machts weiter, aber machts wahrhaftig weiter."
Ausführlicher geht Krüger dann auf die Zettelmethode ein, bei der ein Glas Wasser auf ein Stück Papier gestellt wird, worauf der Name und die Potenz der Arznei geschrieben ist. Können solche Methoden einer "virtuellen" arzneilichen Informationsübertragung funktionieren, z. B. auch Layena Bassols "Heilen mit Zeichen" oder die Verwendung von Pendel oder Rute ("Arzneien einschwengeln" nach Eberhard Kriegel)?
Andreas Krüger hat mit virtuellen Arzneigaben immer wieder positive Erfahrungen gemacht. Maßgeblich für ihn ist stets, dass vor der Behandlung eine Testung durch ein kompetentes und erfahrenes Testmedium erfolgt (z. B. Kinesiologie, Armlängentest u. a.). Anhand eines Testbogens wird ermittelt, ob Homöopathie überhaupt und ggf. welcher Homöopath bzw. welcher homöopathische Ansatz für den Patienten optimal ist. Eine Vorabtestung erfüllt zudem Krügers Aufforderung zur radikalen Individualisierung!
1. Begrüßung Mia Kochendörfer (00:00)
2. Wechselnde Pfade (Schullied zum Veranstaltungsauftakt) (04:13)
3. Ansprache eines Engels (08:16)
4. 45 Jahre Erfahrung mit den unterschiedlichsten Verabreichungen homöopathischer Mittel: Kügelchen, Zettel, Haaren, Stirnstrich (11:34)
5. Unterschiedliche Ansichten zur Homöopathie / Mathias Dorcsi, Volker Rohleder (18:13)
6. So viele Homöopathien wie Homöopathen (Dorcsi) / Machts nach, aber machts genau nach (Hahnemann) / Machts weiter, aber machts wahrhaftig weiter (Jürgen Becker) / Heinrich Zeeden / Lycopodium und die Wahnidee, es dürfe nicht einfach sein / Froschkönig:
Heinrich, der Wagen bricht. (24:28)
7. Formen der Anwendung (Verabreichung) von Homöopathie / Globuli oder Tropfen (32:11)
8. Arthur Lutze / Zettelmethode / Rosina Sonnenschmidt und die Englische Psychometrie / Layena Bassols: Heilen mit Zeichen (37:18)
9. Arzneien einschwengeln/ Eberhard Kriegel / Demokratische Medizin / Verwendung eines Testbogens / Behandlung aus der Ferne mit Zetteln / Verwöhnt von Wundern (42:12)
10. Weitere Form der Verabreichung / Heft mit Löschpapieren / Haare (49:38)
11. Radikale Aufforderung zur Individualisierung / Zalman Schachter (55:22)
Andreas Krüger

Andreas Krüger, geboren 1954, ist seit 1988 Schulleiter der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin und Mitbegründer der Prozessorientierten Homöopathie. Seit 1982 arbeitet er in eigener Praxis als Heiler, Aufsteller und Seelenreisender. Er ist Autor mehrerer Bücher und vieler Fachartikel. Seine Fähigkeit tiefes Wissen auf humorvolle und einprägsame Weise zu vermitteln zeichnen ihn als Lehrer aus.
Neben bundesweiten Vorträgen und Seminaren unterrichtet Andreas Krüger in Berlin Prozessorientierte Homöopathie, Trancetechniken, Leibtherapie, Meditation, homöopathisch-systemische Lösungs- und Strukturaufstellungsarbeit (Ikonen der Seele) und schamanistisches Reisen.
Biographischer Werdegang
- Jahrgang 1954
- Ausbildung zum Physiotherapeuten und langjährige Praxis im elterlichen Saunabetrieb, Klinik und Praxis.
- Seit 1982 als Heilpraktiker in Berlin tätig.
- 1982-1990 Dozent an der Heilpraktikerschule Schwarz
- seit 1983 Dozent an der Samuel-Hahnemann-Schule des Fachverbands Deutscher Heilpraktiker (FDH), Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.
- Seit 1988 Schulleiter der Samuel-Hahnemann-Schule Berlin
- Entwicklung der Prozessorientierten Homöopathie (zusammen mit Hans-Jürgen Achtzehn).
- 1985-1995 Schüler von Jürgen Becker und Dozent der Boller Homöopathiewoche
- 1991 Gründer und 1. Vorsitzender der Arthur-Lutze-Gesellschaft zur Förderung der Homöopathie und Naturheilkunde in den neuen Bundesländern und in Berlin e.V.
- 2003 Rhetorikpreis der Stiftung Deutscher Heilpraktiker.
Lehrer und wichtige Einflüsse
Die Arbeit von Andreas Krüger wurde beeinflusst vom Denken und von den Werken von Karlfried Graf Dürckheim (Initiatische Therapie), Assagioli (Psychosynthese), Peter Orban (Symbolon-Therapie), Zalman Schachter (Chassidische Mystik), Bert Hellinger (Systemische Familientherapie), Wilhelm Reich (Orgon-Therapie), Paul Uccusic (Schamanismus) und Prof. Mathias Varga von Kibed und Insa Sparrer (Systemische Aufstellungen und lösungsfokussierte Kurzzeittherapie). Zusammenarbeit auf dem Gebiet des geistigen Heilens - Medialität/Sensitivität - Runenarbeit mit Dr. Rosina Sonnenschmidt und Harald Knauss. Entwicklung der Ikonenaufstellung-Ritualarbeit und Seelsorge (Weg und Wunder).
Nähere Informationen über unseren Autor Andreas Krüger (Webseite): https://www.andreaskruegerberlin.de
1 Audio-Datei als MP3-Download
Schmuck-/CoverbildKI-Komposition von Themen/Arzneien der 71. Berliner Homöopathietage (KI von Adobe Firefly mit Engine Gemini Flash Image 2.5)
Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de
Produktabbildung
Digitales Produkt - keine Abbildung verfügbar. Die Abbildung oben links dient der symbolischen Dekoration dieser Seite
Produktform
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Dieser Vortrag ist Teil der 71. Berliner Homöopathietage, einer zweitägigen Veranstaltung mit einer Vielzahl interessanter Vorträge. Alle verfügbaren Vorträge können Sie zum stark vergünstigten Paketpreis ebenfalls bei uns erhalten:
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