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Cornelia Titzmann
Schachtelhalm und Ringelblume. Mineralien und Saponine. Heilpflanzenporträt
In den Heilpflanzenporträts 2024 der Berliner Phytotherapeutin Cornelia Titzmann standen nicht nur eine einzelne, sondern jeweils zwei unterschiedliche Pflanzen im Mittelpunkt, die in bestimmten Fällen gut miteinander kombiniert werden können, weil sie sich sinnvoll ergänzen.
Bei diesem Kursteil ist das zum einen der Schachtelhalm (Equisetum arvense), der vor allem wegen seines Reichtums an Mineralien und Spurenelementen verordnet wird. Zum anderen, gewissermaßen als ergänzender Gegenspieler, ist die Ringelblume ein Beispiel für eine Saponinpflanze. Die reizenden Saponine dienen der besseren Resorption der Stoffe, indem sie die Durchblutung steigern, die Oberflächenspannung herabsetzen und somit die resorbierende Darmoberfläche vergrößern. Auf diese Weise können die Mineralien der anderen Pflanze leichter und vollständiger aufgenommen werden. Zwar sind pflanzliche Mineralien schon allgemein besser bioverfügbar als isolierte Substanzen, doch sind insbesondere Silicium, Calcium und einige andere Mineralien generell nur schwer lösbar und resorbierbar.
Mit dem Monographie-Handout als (PDF)
 
Hörprobe 2: Calendula
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- Artikel-Nr.: PF-332
- Abspieldauer (ca.): 1 Std. 40 Min.
- Edition: PF (Pflanzenheilkunde)
- Schlüsselworte: Augenentzündung Bardana Calendula Equisetum arvense Fermentierung Haut Hedera helix Impetigo Mineralien Polygonium Pulmonaria Saponaria Silizium Symphytum Trauma Verbascum Verbascum tapsiforme Verletzungen Wunde Wundheilung
In den Heilpflanzenporträts 2024 der Berliner Phytotherapeutin Cornelia Titzmann standen nicht nur eine einzelne, sondern jeweils zwei unterschiedliche Pflanzen im Mittelpunkt, die in bestimmten Fällen gut miteinander kombiniert werden können, weil sie sich sinnvoll ergänzen.
Bei diesem Kursteil ist das zum einen der Schachtelhalm (Equisetum arvense), der vor allem wegen seines Reichtums an Mineralien und Spurenelementen verordnet wird. Zum anderen, gewissermaßen als ergänzender Gegenspieler, ist die Ringelblume ein Beispiel für eine Saponinpflanze. Die reizenden Saponine dienen der besseren Resorption der Stoffe, indem sie die Durchblutung steigern, die Oberflächenspannung herabsetzen und somit die resorbierende Darmoberfläche vergrößern. Auf diese Weise können die Mineralien der anderen Pflanze leichter und vollständiger aufgenommen werden. Zwar sind pflanzliche Mineralien schon allgemein besser bioverfügbar als isolierte Substanzen, doch sind insbesondere Silicium, Calcium und einige andere Mineralien generell nur schwer lösbar und resorbierbar.
Wozu benötigen wir überhaupt Mineralien? Wichtige Bereiche sind der Knochenaufbau (Vermeidung von Rachitis oder Osteoporose), insbesondere nach Verletzungen von Knochen, Knorpeln, Bändern und Muskeln, aber auch die Pädiatrie (Wachstum), die Schwangerschaft und die Wechseljahre, besonders bei schwachem Bindegewebe und systemischer Abwehrschwäche. Die Dozentin nennt verschiedene mineralische Pflanzen wie Symphytum, Polygonium, Pulmonaria und den Schachtelhalm.
Im Bereich der saponinhaltigen Pflanzen kennen wir nicht nur Calendula, sondern auch Efeu (Hedera helix), Seifenkraut (Saponaria) oder die Königskerze (Verbascum tapsiforme). Die Blüten der Ringelblume eignen sich besonders gut als Saponinlieferanten. Verwendet wird die Ringelblume vor allem im Bereich der Wundheilung, doch in ihrer antidysplastischen Wirkung auch bei Präcancerose. Wie und in welchen Dosierungsanteilen werden die beiden Pflanzen kombiniert?
Im Weiteren bietet uns die Dozentin zwei kompakte Steckbriefe der beiden Pflanzen. Sie umfassen jeweils ihre botanische Einordnung, die ursprüngliche Bedeutung ihrer Namen, ihre geographische Herkunft und Verbreitung, ihre relevanten Inhaltsstoffe und schließlich ihre Anwendungsmöglichkeiten. Bei Calendula stehen Substanzverluste (Wunden), aber auch Impetigo, Gangrän, Ulcus cruris und Verbrennungen im Vordergrund. Calendula kann äußerlich auch als Salbe (Ziegenbutter) appliziert werden. Zu den praktischen Anwendungen des Schachtelhalm (Equisetum, Namensbedeutung: "Pferdeschweif") gehören die Diurese (z. B. Harnverhaltung, Nierenleiden), unreine Haut, Hand- und Fußnägel-Schäden, Schuppen oder Haarausfall, vor allem aber Bänder-, Sehnen- und Knochenverletzungen. Bei Verletzungen verbindet sich der Schachtelhalm besonders gut mit der klassischen Wundheilpflanze Calendula.
Mit dem Monographie-Handout als (PDF)
Über die Reihe "Heilpflanzenporträts"
In den Vorträgen ihrer Fachfortbildungsreihe widmet sich die bekannte Berliner Phytotherapeutin und -lehrerin Cornelia Titzmann jeweils einzelnen Heilpflanzen, die sie als umfassende Darstellungen (Monographien) ihrer pharmakologischen Wirkung und heilkundlichen Anwendung, ihrer botanischen Einordnung und speziellen pflanzlichen Merkmale, ihrer Signatur, Geschichte und Mythologie sowie ihrer essenziellen Kernthemen porträtiert.
Dabei kommen sämtliche Aspekte zur Sprache, die eine Pflanze zur einzigartigen Arznei machen, auch im differenziellen Vergleich und in der Kombination mit anderen Pflanzendrogen. Cornelia Titzmann möchte mit ihrer Reihe nicht nur bekannte, sondern auch weniger bekannte Arzneipflanzen vorstellen, die sich in ihrer Praxis schon oft als spezielle Helfer bewährt haben. Diese Pflanzen verdienen mehr Aufmerksamkeit und sollen daher ein bekannteres Gesicht und größeres Gewicht erhalten!
Über die gängigen Nutzungen hinaus können Phytotherapeutinnen und Pflanzenliebhaber so das gesamte Anwendungsspektrum einer Heilpflanze kennenlernen. Homöopath*innen bieten die Vorträge zudem eine Möglichkeit, Arzneipflanzen in ihrer Wirkweise noch besser und tiefer zu verstehen, auch in der Gegenüberstellung von phytotherapeutischer und homöopathischer Wirkung.
1. Schachtelhalm und Ringelblume - zwei unterschiedliche und doch ähnliche Pflanzen / Problematik von Nahrungsergänzungsmitteln / Verfügbarkeit von Mineralien in Pflanzen (00:00)
2. Mineralienhaltigkeit / Fermentierung von Pflanzen / Wozu Mineralien? (13:37)
3. Mineralische Beispiel-Pflanzen: Symphytum, Bardana, Polygonium, Pulmonaria, Equisetum (24:54)
4. Schachtelhalm (Equisetum arvense) / Silizium / Unterstützung durch saponinhaltige Pflanzen (30:49)
5. Saponinhaltige Pflanzen: Calendula, Hedera helix, Saponaria, Verbascum tapsiforme (flores) / Calendula Blüten: Wirkung / Cave bei Ringelblumentee (34:25)
6. Dosierung der beiden kombinierten Pflanzen / Steckbrief Calendula / Familie / Ursprung des Namens (43:29)
7. Steckbrief Calendula: Herkunft / Inhaltsstoffe / Anwendungsbereiche: Wunden, Impetigo, Gangrän, Ulcus, Leber, Augenentzündungen, Mastitis, begleitend in der Onkologie / Planetenaspekt (51:05)
8. Steckbrief Equisetum / Familie / Namen / Botanik / Verwechslung / Vorkommen / Inhaltsstoffe / Anwendung / Der Kobert-Kühnsche Kieseltee / Haut- und Nagelschäden / Silicea-Gel / Weitere Anwendungen (67:08)
9. Equisetum: Strukturverlust / Planetenaspekt / Dosierung / Literaturempfehlung: Medizin der Erde (84:34)
Cornelia Titzmann

Seit 1987 Tätigkeit als Heilpraktikerin in eigener Praxis mit den therapeutischen Schwerpunkten Pflanzenheilkunde, Homöopathie und klassischen Naturheilweisen, Lehrtätigkeit an verschiedenen Heilpraktikerschulen und Volkshochschulen, 1994 Mitbegründerin und seither Schulleiterin des IfP (Institut für Phytotherapie) in Berlin, Mutter von drei Kindern.
Nähere Informationen über unsere Autorin Cornelia Titzmann (Webseite): https://www.corneliatitzmann.de
1 MP3-Datei plus Handout-PDF im ZIP-Paket
Schmuck-/CoverbildSchachtelhalm © Ute Friesen / Calendula © Frauke Riether (Quelle für beide Bilder: Pixabay.com) / Pixabay.com
Wir danken dem/der FotografIn herzlich für die Erlaubnis zur Nutzung dieses Bildes!
We thank the photographer very much for the permission to use this picture!
Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de
Produktabbildung
Digitales Produkt - keine Abbildung verfügbar. Die Abbildung oben links dient der symbolischen Dekoration dieser Seite
Produktform
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Dieser Titel (Inhalt des Produkts) enthält fachkundliche Informationen für/über Heilberufe und heilkundliche Anwendungen, jedoch keine Werbung für bestimmte Heilmittel/-behandlungen. Er gibt ausschließlich die persönliche Meinung und subjektive Erfahrung des/der jeweiligen Autor*in*nen wieder. Keinesfalls können bestimmte Inhalte, insbesondere im Medium wiedergegebene Hinweise zu medizinischen Anwendungen (z. B. zur Einnahme bestimmer Arzneien) als konkreter Ratgeber oder gar Anleitung zur (Selbst-)Behandlung verstanden werden, insbesondere nicht von medizinischen Laien. Im Falle eines Behandlungsbedarfs halten Sie bitte Rücksprache mit professionellen Therapeut*innen, inbesondere Ihrem Hausarzt/Ärztin, um mögliche gesundheitliche Folgen und Schäden einer unprofessionellen Eigenanwendung zu vermeiden.
Vortragsreihe "Heilpflanzenporträts" an der Samuel-Hahnemann-Schule Berlin, 6. März 2024
Infos über künftige Porträtabende:
Webseite von Cornelia Titzmann

